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Wärmepumpen-Markt: Hoher Marktanteil für Luft-Wasser-Wärmepumpen

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Wärmepumpe 2005 bis 2010 - Grafik des Bundesverbands WärmepumpeCleanTech & Gebäude News / Berlin. Die Branchenstatistik des Bundesverband Wärmepumpe (BWP) für 2011 zeigt einen deutlichen Anstieg der Absatzzahlen: Mit 57.000 Stück wurden im Vergleich zum Vorjahr 11,8 % mehr Heizungswärmepumpen verkauft. Im Trend liegen weiterhin Luft/Wasser-Wärmepumpen, die schon 2010 ein vergleichsweise starkes Jahr hatten. Mit 32.600 Stück wurden im vergangenen Jahr 21,6 % mehr Luft-Geräte verkauft als 2010.

Der BWP geht davon aus, dass die vielerorts komplizierte Genehmigungspraxis von Erdwärmebohrungen dazu beigetragen hat, dass sich der Absatz von erdgekoppelten Anlagen verhaltener entwickelt hat: Der Absatz von Sole/Wasser bzw. Wasser/Wasser-Wärmepumpen lag mit insgesamt 24.400 Geräten nur 0,8 % über den Zahlen von 2010. Damit haben die Luft/Wasser-Wärmepumpen 2011 ihren Marktanteil auf 57,2 % ausgebaut.

Bei den kompakten Splitgeräten – bei denen die Wärmepumpe im Hausinneren installiert und Ventilator und Verdampfer getrennt von der Wärmepumpe außen aufgestellt werden – verzeichnet die Branche mit 12.400 Anlagen ein gutes Viertel (26,5 %) Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr. Der BWP sieht das nicht nur als Beleg für die hohe Marktreife, die die Technologie mittlerweile erreicht habe, sondern auch für das Kostenbewusstsein der Verbraucher. Denn Luft/Wasser-Wärmepumpen – und hier insbesondere Splitgeräte – sind im Schnitt einige Tausend Euro günstiger in der Anschaffung als Erdwärmepumpen.

Die weitere Marktentwicklung hängt stark von den politischen Rahmenbedingungen ab. Generell sieht der BWP weiteres Marktpotenzial für das umweltfreundliche Heizen mit Wärmepumpen: Wenn die Verteilung der Steuern und Abgaben auf Energieträger im Wärmemarkt gerechter gestaltet würde, könne der Wärmepumpenabsatz bis 2030 auf 300.000 Geräte im Jahr steigen.

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