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Sauber in die Zukunft

Wie BASF das Biogas der Verbio reinigt

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CleanTech, Energiewende News / Ludwigshafen, Leipzig. Wird Biogas eine der entscheidenden Energiequellen im Energiemix der Zukunft? Der Chemiekonzern BASF setzt auf „Sauberes Gas aus Abfall“ und auf die effiziente Nutzung des Biogases. Denn Biogas benötigt eine Art „Waschmittel“, das BASF beim Leipziger Biokraftstoffhersteller Verbio AG genutzt wird. Ein neuer Film der BASF zeigt jetzt, wie das Ganze funktioniert.

Biogas entsteht generell durch die Vergärung unterschiedlichster Substrate wie Hausmüll, Pflanzen oder Klärschlamm. Das dabei erzeugte Gasgemisch besteht je nach Ausgangsstoff lediglich zu 50 bis 70 Prozent aus nutzbarem Methan. Der Rest sind Begleitgase wie Kohlendioxid (CO2) und Schwefelwasserstoff (H2S), die zu starker Korrosion führen können. Daher muss das Gas vor der Einspeisung in das Erdgasnetz gereinigt werden. Hierfür bietet die BASF ein neuartiges Verfahren, das die Verbio erfolgreich nutzt.

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Mit dem Verfahren lässt sich CO2 und H2S ohne messbaren Verlust von Methan entfernen. Basis des Verfahrens ist ein chemisches Reinigungsmittel, das die BASF unter dem Handelsnamen Oase® green vermarktet.

Im Vergleich mit anderen Produkten ist es wesentlich länger haltbar und lässt sich bei deutlich niedrigeren Temperaturen regenerieren. Insgesamt vereinfacht das Verfahren die Anlagentechnik und trägt zur Kosteneinsparung bei.

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