Cleanthinking.de
Sauber in die Zukunft

Werbung

Wie Energiegenossenschaften die Energiewende vorantreiben

0
Wie Energiegenossenschaften die Energiewende vorantreiben

CleanTech, Energiewende News / Berlin. Die Energiewende „von unten“, von den Bürgern, findet statt und ist kaum noch aufzuhalten. Mehr als 80.000 Bürger engagieren sich bereits genossenschaftlich in Bürgerkraftwerken, vorwiegend Solaranlagen. Vorteil: Dabei sind bereits Beteiligungen mit kleinen Beiträgen möglich. In den letzten Jahren haben sich mehr als 500 Energiegenossenschaften gegründet, die zusammen die beachtliche Summe von 800 Mio. Euro in Erneuerbare Energien investiert haben. Zu dieser Erkenntnis kommmt eine Untersuchung von Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV), Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).

„Die Beteiligung der Bürger ist in doppelter Hinsicht unverzichtbar für das Gelingen der Energiewende: Zum einen ermöglichen die Erneuerbaren Energien eine direkte Partizipation an der lokalenWertschöpfung. Diese Möglichkeit wird in erster Linie von Bürgern erkannt und auch genutzt“, so Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE. „Zum anderen hilft Bürgerbeteiligung, die dringend benötigte Kompetenz für die Energiewende flächendeckend aufzubauen. Denn wer sich für den Ausbau Erneuerbarer Energien vor Ort engagiert, will auch Verantwortung etwa für technische Erfordernisse der Systemtransformation übernehmen“, ist sich Vohrer sicher.

Zwei Drittel der Genossenschaften ermöglichen eine Beteiligung mit Beiträgen unterhalb von 500 Euro, bei einigen von ihnen ist sogar ein Mindesteinstieg mit weniger als 100 Euro möglich. Die Untersuchung des DGRV zeigt auch: Für die Mitglieder von Energiegenossenschaften sind der Umweltschutz und der Ausbau Erneuerbarer Energien sowie die Förderung von regionaler Wertschöpfung deutlich wichtiger als die Rendite.

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.