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Wörrstädter juwi-Gruppe erklärt 2012 zum besten Windjahr der Firmengeschichte

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Die juwi-Gruppe vermeldete erfolgreiche Zahlen für das Jahr 2012. Das Wörrstädter Unternehmen setzt dabei auf den nationalen, den internationalen und den lokalen Markt: Im vergangenen Jahr konnte der Wörrstädter Energiespezialist beispielsweise auf dem amerikanischen Kontinent mehrere Projekt-Meilensteine fertigstellen. Im Kleinen werden auch Energielösungen für den Endkunden geboten. Die Energiewende von unten also. Dazu zählen Photovoltaikstrom, Wärmeprodukte und Speicherlösungen. Auch Energiegenossenschaften und Bürgerfonds spielen eine Rolle. Dezentrale Energieerzeugung soll mit der Stärkung regionaler Wertschöpfung verknüpft werden.

Fünf leistungsstarke Windräder vom Typ Enercon E-126 erzeugen am Rande des Soonwaldes seit Ende letzten Jahres sauberen Strom.
Fünf leistungsstarke Windräder vom Typ Enercon E-126 erzeugen am Rande des Soonwaldes
seit Ende letzten Jahres sauberen Strom. (Quelle: juwi)

CleanTech & Windenergie News / Wörrstadt. Mit einem Endspurt hat die Wörrstädter juwi-Gruppe 2012 zum besten Windjahr in ihrer Firmengeschichte gemacht. Allein in den letzten beiden Wochen des vergangenen Jahres wurden 16 Windmühlen in Betrieb genommen. Insgesamt hat juwi damit in Deutschland fast 250 Megawatt ans Netz gebracht und ist mit einem Marktanteil von über zehn Prozent an den Neuinstallationen Onshore 2012 der vermutlich führende Projektentwickler im Lande.

Rheinland-Pfalz bestes Bundesland in Süddeutschland

Die von juwi projektierten Windparks haben einen großen Anteil daran, dass sich Rheinland-Pfalz beim Windenergie-Zubau im vergangenen Jahr mit 288 Megawatt (erzeugt von 100 Anlagen) als bestes süddeutsches Bundesland auf Rang 4 der aktuellen Länderstatistik vorschieben konnte.

Bei Rheinböllen am südöstlichen Rand des Hunsrücks ragen beispeilsweise mächtige Windräder in den Himmel. Fünf Anlagen des Typs Enercon E-126 produzieren an einem der besten Standorte Süddeutschlands sauberen Strom.

Frischer Wind auf bunten Türmen

Laut Unternehmensangaben sollen bei Gau-Bickelheim bis zum Sommer 16 Windmühlen entstehen. Einige davon sind bereits seit Ende 2012 am Netz. Das Besondere dabei: Die Anlagen vom Typ Kenersys K110 werden auf innovativen ATS-Hybridtürme montiert, die sich allein schon durch Form und Farbgebung von herkömmlichen Windrädern unterscheiden. Mit den schlanken Betonelementen von Advanced Tower Systems (ATS), einem Tochterunternehmen der juwi-Gruppe und des niederländischen Ingenieurbüros Mecal, lassen sich Logistik beim Transport und Montageaufwand auf der Baustelle enorm reduzieren. Das spart Kosten und Zeit.

Regionale Präsenz mit neuer Struktur

Um auch in anderen Bundesländern die Präsenz zu stärken hat das Unternehmen sein Projektgeschäft neu aufgestellt: Die juwi Energieprojekte GmbH bietet mit starker regionaler Präsenz Erneuerbare ohne die Trennung zwischen Wind, Sonne und Bioenergie an. Dezentrale Energieerzeugung soll mit der Stärkung regionaler Wertschöpfung verknüpft werden.

juwi kooperiert mit regionalen Energieversorgern und Stadtwerken, arbeitet mit Energiegenossenschaften zusammen und setzt sich dafür ein, dass auch jeder Bürger von der Energiewende profitieren kann. Ein Beispiel dafür ist der Bürgerfonds „juwi Family & Friends 1“, an dem sich über 200 Personen beteiligt haben und der in Rekordzeit voll platziert werden konnte. Über die Fondgesellschaft sind die Bürger jetzt mittelbar Eigentümer von zwei modernen Windrädern sowie zehn Solardachanlagen.

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