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ZSW erforscht Fertigung großer Lithium-Ion-Akkus

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Cleantech, Elektromobilität News / Ulm. In Ulm wird bald ein weiterer Baustein für in Deutschland produzierte Hochleistungsbatterien gesetzt: Das Forschungsinstitut ZSW errichtet dort mit Unterstützung des Industrieverbundes Kompetenznetzwerk KLiB e.V. eine Anlage zur Erforschung seriennaher Fertigungsprozesse von großen Lithium-Ionen-Batterien. Bundesministerin Annette Schavan hat vergangene Woche den offiziellen Zuwendungsbescheid für die Anlage in Höhe von 23,5 Millionen Euro überreicht.

Die Forschungsproduktionslinie soll Herstellverfahren für prismatische Lithium-Batterien ab einer Größe von 20 Amperestunden (Ah) entwickeln und testen. Die Industrie favorisiert diese Technologie für Elektrofahrzeuge. Die Produktionslinie wird im ZSW Labor für Batterietechnologie (eLaB) bis 2014 errichtet.

„Wir haben uns das Ziel gesetzt, Deutschland zum Leitanbieter für Elektromobilität zu machen. Der Aufbau einer Pilotfertigungsanlage für Lithium-Ionen-Zellen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dorthin“, so Ministerin Annette Schavan bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides. Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bewilligten Projekt werden Lithium-Ionen-Batterien und deren Herstellverfahren entsprechend dem Standard der Automobilindustrie erforscht. Die Gebäudeerweiterung des ZSW Labor für Batterietechnologie (eLaB) soll parallel mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg erfolgen.

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