heat 11 baut Erhitzer für Chemieanlage

Der Bielefelder Spezialist für Wärmeübertragung und Thermoölanwendungen heat 11 hat kürzlich einen weiteren Großauftrag über die Lieferung von drei Erhitzern für eine Chemieanlage erhalten. Die Erhitzer stellen die Wärmeversorgung in der Anlage sicher. Kunde und Errichter der Anlage ist die zum ThyssenKrupp Konzern gehörige Uhde Inventa-Fischer.

Cleantech News, Bielefeld. Der Lieferumfang von heat 11 umfasst das Basic- und Detail-Engineering, die Lieferung der Anlagenkomponenten sowie die Überwachung der Montage und die Inbetriebnahme vor Ort. Ferner wird der Kunde im Betrieb der Anlage geschult. Die zu liefernden Komponenten umfassen Thermoölkessel (vertikal) mit Feuerungsanlagen, Kamin sowie Wärmerückgewinnungseinheiten zur Vorwärmung der Verbrennungsgase. Der Wirkungsgrad der Kessel liegt mit diesen Maßnahmen bei über 90 Prozent.

Mit der Leistung der gesamten Anlage könnten mehr als 2.500 Einfamilienhäuser mit Energie versorgt werden. Die Anforderungen an die Ausführung der durch heat 11 zu liefernden Wärmeübertragungsanlage sind vor allem im Hinblick auf Wirkungsgrad und Schadstoffausstoß enorm. So werden trotz eines Wirkungsgrades von rund 93 Prozent die sehr niedrigen Grenzwerte für den Ausstoß von Stickoxiden eingehalten (80 mg NOX pro NM3). Eine weitere Besonderheit dieser Anlage liegt in einer redundanten Ausführung der Kesselanlage. So wird ein „fliegender Wechsel“ zwischen den Anlagenteilen ermöglicht.

Angebot zur Steigerung der Energieeffizienz

Erhitzer mit Wärmerückgewinnungseinheiten sind ein Teil des heat 11 Angebotsspektrums zur Steigerung der Energieeffizienz, zu dem auch Anlagen für solarthermische Kraftwerke sowie die Erzeugung und Behandlung von Wärme, Strom und Gas aus Biomasse gehören.

Martin Ulrich Jendrischik, Jahrgang 1977, beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren als Journalist und Kommunikationsberater mit sauberen Technologien. 2009 gründete er Cleanthinking.de – Sauber in die Zukunft. Im Zentrum steht die Frage, wie Cleantech dazu beitragen kann, das Klimaproblem zu lösen. Die oft als sozial-ökologische Wandelprozesse beschriebenen Veränderungen begleitet der Autor und Diplom-Kaufmann Jendrischik intensiv. Als „Clean Planet Advocat“ bringt sich der gebürtige Heidelberger nicht nur in sozialen Netzwerken wie Twitter / X oder Linkedin und Facebook über die Cleanthinking-Kanäle ein.

ThyssenKrupp