Starship Technologies bringt autonome Lieferroboter auf Europas Straßen

Cleantech-Startup aus Estland erhält 90 Millionen Euro für die Revolution der Lieferlogistik

Die Zukunft hat begonnen – und sie präsentiert sich wie aus einem Science-Fiction-Film, ist aber tatsächlich Wirklichkeit geworden. Das bahnbrechende und eigenständige Lieferunternehmen Starship Technologies hat 90 Millionen Euro Finanzierung für seine revolutionäre Mission gesichert. Das Ziel? Selbstfahrende Lieferroboter in den Straßen Europas und der USA einzuführen und somit eine Revolution in der Lieferlogistik herbeizuführen.

In Science-Fiction-Filmen ist es bekannt, dass Roboter gegen ihre Schöpfer rebellieren. Allerdings sind die Roboter von Starship Technologies eine völlig andere Art. Mit ihrem charmanten Design erinnern sie eher an die Droiden R2-D2 und BB-8, die uns aus Filmen wie Star Wars bekannt sind.

Starship Technologies hat bereits über sechs Millionen Lieferungen erfolgreich mit seinen autonomen Robotern absolviert. Tausende dieser Lieferroboter sind weltweit täglich im Einsatz. Das neue Kapital-Investment von 90 Millionen Euro wird den Fortschritt und die Transformation in der Lieferlogistik auf der letzten Meile weiter vorantreiben.

Die speziell konzipierten Lieferroboter wurden für die lokale Zustellung von Lebensmitteln und Paketen entwickelt. Sie nehmen die letzten Meilen der Lieferkette mühelos in Angriff und meistern auch problematische Situationen und Hindernisse wie Schnee oder schwieriges Gelände. Dank ihrer autonomen Funktionsweise haben die Roboter von Starship Technologies bereits Millionen erfolgreiche Lieferungen durchgeführt.

Starship Technologies: 2014 in Estland gegründet

Starship Technologies wurde 2014 in Estland gegründet und hat sich seitdem als weltweit führendes Unternehmen für autonome Lieferungen etabliert. Die Roboter werden bereits in über 80 Städten weltweit eingesetzt, darunter Großbritannien, Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland und den USA. In Zusammenarbeit mit dem angesehenen Ride-Hailing-Unternehmen Bolt wird in Tallinn, der Heimatstadt von Starship Technologies, bereits erfolgreich die robotergesteuerte Lebensmittellieferung an Kunden durchgeführt. Die Expansion in weitere Länder steht kurz bevor, um diese innovative Technologie einem noch größeren Publikum zugänglich zu machen.

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Mit der frischen Finanzierung von 90 Millionen Euro, bereitgestellt von den Investoren Plural VC und Iconical, plant Starship Technologies seine Expansion weiter voranzutreiben. Dazu gehören bahnbrechende Entwicklungen wie eine neuartige kabellose Ladelösung, die kürzlich an der George Mason University in Virginia vorgestellt wurde. Außerdem soll das Produkt „Delivery as a Service“ (DaaS) eingeführt werden, bei dem die Starship-Roboter nahtlos in die Lieferinfrastruktur der Partner integriert werden.

Gründer sind Janus Friis und Ahti Heinla

Das innovative Unternehmen wurde von Janus Friis, Mitbegründer von Skype, und Ahti Heinla, der gleichzeitig CEO des Unternehmens ist, gegründet. Mit der bisherigen Finanzierungsrunde hat Starship Technologies insgesamt beeindruckende 230 Millionen Euro aufgebracht.

Heinla betont, dass es eine lange Zeit gedauert hat, um Starship aufzubauen. Dabei wurde die Technologie verbessert, der Betrieb optimiert und die Kosten gesenkt, um das Angebot in großem Maßstab lebensfähig und nachhaltig zu machen.

Die ambitionierten Zukunftspläne von Starship Technologies bedeuten einen Meilenstein für die Lieferlogistik. Das Unternehmen steht bereit, die Welt zu erobern und das alltägliche Leben von Millionen Menschen weltweit zu revolutionieren. Bald werden die Lieferroboter von Starship Technologies ein vertrautes Bild auf den Straßen Europas sein.

Möglicherweise kann man sogar eine Lieferung von ihnen mit einem charmanten R2-D2-Soundeffekt im Hintergrund empfangen. Dies alles mit der Energie einer einzigen Tasse Tee. Die Zukunft ist bereits angebrochen.

Martin Ulrich Jendrischik, Jahrgang 1977, beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren als Journalist und Kommunikationsberater mit sauberen Technologien. 2009 gründete er Cleanthinking.de – Sauber in die Zukunft. Im Zentrum steht die Frage, wie Cleantech dazu beitragen kann, das Klimaproblem zu lösen. Die oft als sozial-ökologische Wandelprozesse beschriebenen Veränderungen begleitet der Autor und Diplom-Kaufmann Jendrischik intensiv. Als „Clean Planet Advocat“ bringt sich der gebürtige Heidelberger nicht nur in sozialen Netzwerken wie Twitter / X oder Linkedin und Facebook über die Cleanthinking-Kanäle ein.

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