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Boston Metal: Frisches Kapital für emissionsfreie Stahlerzeugung

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Cleantech-Startup Boston Metal will die Stahlerzeugung mit der Schmelzoxidelektrolyse emissionsfrei machen.

Das Cleantech-Startup Boston Metal hat jetzt eine Series-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 50 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Erklärtes Ziel das Unternehmens, über das Cleanthinking hier tiefgründig berichtet hat, ist es, den Einsatz der eigenen Schmelzoxidelektrolyse (MOE)-Technologie zur Herstellung von emissionsfreiem Stahl zu etablieren. Mit dem frischen Geld von Piva Capital, BHP Ventures und Devonshire Investors soll dies beschleunigt werden.

Zu den Bestandsinvestoren, die sich erneut beteiligt haben, gehörten Breakthrough Energy Ventures, Prelude Ventures, OGCI Climate Investments und The Engine. Die rege Beteiligung an der Finanzierungsrunde dokumentiert die Fortschritte, die Boston Metal in den vergangenen Monaten bei der Entwicklung der Schmelzoxidelektrolyse gemacht hat.

Boston Metal läutet eine neue Ära der Metallurgie ein. Die Stahlproduktion beruht seit Jahrtausenden auf der gleichen Grundformel, und um eine solche Industrie zu revolutionieren, bedarf es einer seltenen Kombination aus Team, Technologie und Partnern. Mit dieser neuen Finanzierungsrunde hat Boston Metal all diese Elemente zusammengebracht und ist in der Lage, eine Zukunft zu liefern, in der die Stahlproduktion effizient, modular und sauber ist.

Tadeu Carneiro, Chairman und CEO von Boston Metal

Die MOE-Technologie von Boston Metal nutzt Elektrizität, um Metalle aus einer rohen Oxidform in hochreine geschmolzene Metallprodukte umzuwandeln, was eine CO2-emissionsfreie Stahlproduktion aus einer breiten Palette von Eisenerzen in einem potenziell effizienteren, weniger kostspieligen und nachhaltigeren Ansatz ermöglichen soll.

Aufbauend auf der Dynamik der ersten Finanzierungsrunde im Jahr 2018 wird es die neuerliche Finanzierungsrunde ermöglichen, die patentierte inerte Anodentechnologie im industriellen Maßstab zu validieren, das Expertenteam weiter auszubauen und damit zu beginnen, die MOE-Technologie bei Kunden einzusetzen. Beginnen wird das bei der Produktion hochwertiger Ferrolegierungen. Anschließend soll die Stahlherstellung in Angriff genommen werden.

Stahl ist das Rückgrat der industrialisierten Welt, mit 1,9 Milliarden Tonnen, die jedes Jahr für den Bau von Transportsystemen, Wolkenkratzern und Infrastruktur produziert werden. Leider ist die Produktion von Stahl für mehr als acht Prozent der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen verantwortlich, und es ist jetzt an der Zeit, eine nachhaltigere und kostengünstigere Lösung zu finden.

Bennett Cohen, Partner bei Piva Capital

Piva Capital ist eine in San Francisco ansässige Risikokapitalgesellschaft, die in visionäre Unternehmer investiert, die die kritischen Probleme der Welt in den Bereichen Industrie und Energie durch bahnbrechende Technologien und innovative Geschäftsmodelle lösen. Für weitere Informationen besuchen Sie uns bitte unter Piva.vc, auf LinkedIn und Medium.

BHP Ventures ist die interne Venture-Capital-Einheit innerhalb von BHP, einem führenden globalen Rohstoffunternehmen.

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