Florida Eis green: In Schönebeck entsteht die weltweit erste CO₂-freie Eisfabrik

PRODUKTION · 12. Mai 2026

Florida Eis green: In Schönebeck entsteht die weltweit erste CO₂-freie Eisfabrik

Unternehmer Olaf Höhn hat die Florida Eis-Produktion in Spandau ‚grün' gemacht. Sein Lebenstraum geht noch weiter. Bei Magdeburg soll er Realität werden.


VON MARTIN JENDRISCHIK · 11 Min. Lesezeit


Aktualisiert am 8. September 2026: Der Baustart in Schönebeck am 20. August 2026, die aktuellen Eckdaten der Fabrik (Inbetriebnahme Frühjahr 2028, bis zu 500 Arbeitsplätze, 5 Millionen Euro GRW-Förderung), das Ergebnis der Landtagswahl vom 6. September sowie ein FAQ- und Quellenblock wurden ergänzt.

Olaf Höhns liebste Mittagspause sieht so aus: Er sitzt in seinem Eiscafé an der Spandauer Klosterstraße, isst Spaghetti-Eis mit Soße und schaut den Gästen zu. Das Café existiert seit 1927. Höhn hat es 1984 übernommen. Wenige Kilometer entfernt steht die Manufaktur von Florida Eis green, mitten im westlichsten Berliner Bezirk, Spandau. Hier produziert Höhn seit 2013 CO₂-neutral. Adsorptionskälte, Permafrostboden aus Recyclingglas, Photovoltaik aufs Dach, eutektisch gekühlte E-Lieferwagen. Florida Eis green gehört zu den anerkannten Klimaschutz-Unternehmen Deutschlands und beliefert knapp 2.000 Kunden bundesweit.

Doch Höhns Pläne reichen weiter. In Schönebeck bei Magdeburg baut er die weltweit erste CO₂-freie Eisfabrik. Am 20. August 2026 hat der 76-Jährige gemeinsam mit Ministerpräsident Sven Schulze den symbolischen Baustart gesetzt. Sein letztes großes Projekt, wie er es selbst nennt. Und sein erstes Werk außerhalb Berlins.

Vom Stummfilmkino zur Manufaktur

Die Geschichte der Eisproduktion beginnt 1927. Im Vorraum des Spandauer Stummfilmkinos Concordia stehen drei Tische. Das Ehepaar Blotko verkauft Vanille- und Erdbeereis aus einer der ersten Trommel-Eismaschinen Berlins. Auf der Leinwand flackern Chaplin und Keaton. Krieg und Wiederaufbau überlebt das Geschäft im Holzschuppen, ab 1953 wieder im neu errichteten Wohnhaus an gleicher Stelle. Es läuft vor sich hin, ohne Wachstumsambitionen.

Dann kommt Höhn. Maschinenbauingenieur, Mitte dreißig, im Streit mit der elterlichen Bäckerei in Berlin-Neukölln.

Da habe ich gesagt, ich mache mich selbstständig und kaufe ein kleines Eiscafé in Spandau

Olaf Höhn

Vier Mitarbeiter, ein Geschäft, ein neuer Name: Florida Eis. Mitübernehmerin ist Simone Gürgen, Konditorin, vorher im Hotel Kempinski. Dort bereitete sie einst Desserts für Herbert von Karajan zu.

Doch im ersten Jahr läuft es schlecht. Höhn traut sich nicht, mit Frau und Sohn in Urlaub zu fahren, das Minus ist zu groß. Doch Schritt für Schritt zieht das Geschäft an. Aus einem Café werden vier. In der Hochsaison beschäftigt Florida Eis über 240 Menschen. 2009 beliefert die Manufaktur sieben Kunden in Spandau, heute sind es knapp 2.000 in ganz Deutschland. Das Sortiment führt rund 50 Sorten aus mehr als 120 Rezepten. Vanille und Erdbeere wie 1927 stehen neben Popcorn Caramel, Tiramisu Crunch und Pecannuss mit karamellisierten US-Cake-Style-Stücken.

Olaf Höhn zwischen Solarmodulen auf dem Dach der Florida Eis Manufaktur

Was Höhn antreibt, ist einfach: Eis verkaufen macht ihm Spaß. Er sitzt am liebsten selbst im Café, isst sein Spaghetti-Eis und sieht den Gästen beim Eis-Genuss zu.

Vom Solardach zum System

Den Wendepunkt zur Klimaschutz-Manufaktur datiert Höhn auf 2013, den Neubau in der Berliner Zeppelinstraße. Rückblickend sagt er: „Anfangs dachte ich, dass ich einfach eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiere." Aus der Solaranlage wurde mehr. Höhn hat das System Stück für Stück selbst zusammengetragen, mit der Beharrlichkeit eines Ingenieurs und dem Risiko eines Mannes, der bereit ist, Lehrgeld zu zahlen. Manche Technologien haben sich nicht bewährt. Andere mussten umgebaut werden. Aus jedem Fehler folgte die nächste Verbesserung.

Heute steht das Ergebnis auf der Best-Practice-Liste des Bundeswirtschaftsministeriums: Photovoltaik mit 182 Kilowatt installierter Leistung, Solarthermie 90 Kilowatt, Adsorptionskälteanlage 60 Kilowatt, Wärmerückgewinnung 65 Kilowatt, Pelletheizung 112 Kilowatt für die Wintermonate. Dazu Glasschaumschotter aus recyceltem Altglas als Isolierung unter der gesamten Tiefkühlzelle. Er ersetzt die elektrische Bodenheizung von Tiefkühlzellen durch einen passiven Permafrostboden.

Eine Besonderheit ist die Schockfrostung. Florida Eis verwendet dafür Stickstoff, der als Abfallprodukt der Stahlindustrie anfällt. Auch die Lieferflotte fährt mit eutektischen Plattenkühlern, die das Gelände bereits geladen verlassen und unterwegs ohne Verbrennungsmotor das Eis kühl halten. „Ich besitze die ersten Tiefkühl-LKW der Welt mit Elektroantrieb", sagt Höhn.

Mit dem Neubau wuchs Florida Eis green von 600 auf 4.000 Quadratmeter Produktionsfläche. Die Stromrechnung blieb gleich.

Nächste Stufe: Schönebeck

Auf einem Grundstück in Schönebeck bei Magdeburg, konkret in der Wilhelm-Dümling-Straße im Salzlandkreis, entsteht die weltweit erste CO₂-freie Eisfabrik. Die Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2028 geplant. Drei Hallen in Holzbauweise, alle Dächer mit Photovoltaik belegt, mindestens zwei eigene Windräder, eine Wasserstoff-Erzeugung am Standort für die LKW-Logistik nach Berlin. Höhn rechnet mit 98 Prozent Autarkie. Sein Ziel ist 100 Prozent. „In der Fabrik in Spandau haben wir einen Energiekostenanteil von unter drei Prozent", erklärt der Unternehmer.

Aus seiner Sicht ist somit die nächste Stufe zur CO₂-freien Eisfabrik keine Vision, sondern Konsequenz aus 50 Jahren als Ingenieur. Die Komponenten dafür hat er nach eigener Aussage zusammen, das Fachwissen ebenfalls. Was in Spandau Schritt für Schritt entstanden ist, baut er in Schönebeck einmal komplett neu.

Auf dem Gelände entstehen außerdem ein Bürogebäude mit Eiscafé, eine Außenterrasse und ein Spielplatz für Kinder.

Und ein Gewächshaus. Darin soll wachsen, was Florida Eis seit 1927 verarbeitet: Vanille. Bisher kommen die Schoten über französische Importeure aus den klassischen Anbaugebieten. Künftig soll Vanilla planifolia in Schönebeck gedeihen, beheizt durch die Abwärme aus der Adsorptionskälte. Zusätzlich soll ein nahegelegenes Krematorium Abwärme liefern, wie Cleanthinking beim Baustart im August 2026 berichtete. Die Pflanze braucht 26 Grad Celsius und kontrollierte Luftfeuchte (96 Prozent), beides liefert die Eisfabrik im Nebenprodukt.

Die erste Sorte aus dem Stummfilmkino wird die regionalste Sorte der Marke. Das verkürzt die Lieferkette und drückt den CO₂-Fußabdruck weiter.

Die Investition liegt bei rund 25 Millionen Euro. Das Land Sachsen-Anhalt fördert das Projekt mit rund 5 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW), eine Förderung, die Höhn als Voraussetzung für das gesamte Vorhaben bezeichnet. Geplant sind bis zu 500 Arbeitsplätze in den kommenden Jahren (Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt, August 2026). Schönebecks Bürgermeister Bert Knoblauch (CDU) hat die Ansiedlung im November 2025 öffentlich begrüßt: „Diese Ansiedlung ist hier in der Region sehr nachgefragt."

Dass solche Ansiedlungen überhaupt möglich werden, sieht Dennis Helmich, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt, eng mit der Förderkulisse des Landes verknüpft. Er hebt hervor, dass Landesförderinstrumente und die Beratungsstruktur der Landesenergieagentur LENA einen unverzichtbaren Beitrag leisten, um Investitionsrisiken zu reduzieren und neue Technologien in den Markt zu bringen.

Wann geht die Eisfabrik in Schönebeck in Betrieb?

Die Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2028 geplant, ein Jahr später als ursprünglich angekündigt. Den ersten Kontakt zur Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG) nahm Florida Eis bereits 2020 auf, der Baustart wurde danach mehrfach verschoben. Am 20. August 2026 gab Olaf Höhn mit Ministerpräsident Sven Schulze (CDU), Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD), Energieminister Armin Willingmann (SPD), Landrat Markus Bauer (SPD) und Oberbürgermeister Bert Knoblauch (CDU) den Startschuss auf dem Grundstück an der Wilhelm-Dümling-Straße.

Die Eckdaten des Projekts laut IMG Sachsen-Anhalt: rund 25 Millionen Euro Investition, eine Kapazität von rund 45.000 Tonnen Speiseeis pro Jahr und zunächst 50 Eismaschinen in einer gläsernen Manufaktur mit Eiscafé, Werksverkauf und Gewächshäusern. Das Land Sachsen-Anhalt fördert das Vorhaben mit rund 5 Millionen Euro aus der GRW, die Bund und Land gemeinsam finanzieren. Den Zuwendungsbescheid übergab Schulze beim Baustart persönlich.

Bei den Arbeitsplätzen hat Höhn seine Ansage seit dem Frühjahr verdoppelt: Sprach er im Mai 2026 noch von 100 Stellen, perspektivisch 250, nennt das Unternehmen seit dem Baustart bis zu 500 Arbeitsplätze in den kommenden Jahren. Wie schnell diese Zahl erreicht wird, hängt am Hochlauf der Produktion. Cleanthinking hat den Baustart in Schönebeck begleitet und die Rede Höhns im Artikel zum Strukturwandel in Sachsen-Anhalt eingeordnet.

Der Demokrat aus Spandau

Wer Höhn fragt, wofür er steht, bekommt selten Marketing-Sprache zu hören. In der IHK-Mitgliederzeitschrift sprach er kürzlich über bezahlbare Wohnungen in Berlin. Und er erzählte von Mitarbeitern, die in Geflüchteten-Unterkünften lebten und abends aus den Randbezirken nicht mehr nach Hause kämen. Sich selbst beschreibt er als „Demokrat und Weltbürger mit pazifistischer Einstellung".

Diese Haltung soll auch in das Schönebecker Werk einfließen: Holzbau, Eiscafé, Spielplatz, Vanille-Gewächshaus, Kinderfest zur Grundsteinlegung.

Wer Höhn besucht, trifft nicht nur den Inhaber, sondern auch Coco. Der kleine Yorkshire Terrier ist Höhns Bürohund und auf Instagram eine eigene Marke. Coco fordert dort gelegentlich eine Gehaltserhöhung. Zwischen den Bildschirmen wird gespielt. Wer ein Lebenswerk so führt, nimmt sich selbst nicht zu wichtig.

Achtzehn Tage nach dem Baustart, am 6. September 2026, hat Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag gewählt. Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis kam die AfD auf 43,8 Prozent der Zweitstimmen, die CDU von Ministerpräsident Schulze auf 17,2 Prozent, bei einer Wahlbeteiligung von 77,8 Prozent (Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, September 2026). Für Höhns Werk bleibt die Förderkulisse des Landes damit die entscheidende Variable.

Modell Spandau

Florida Eis green ist im deutschen Lebensmittelmarkt ein Sonderfall. Die Branche dominieren seit Jahrzehnten industrielle Großhersteller mit standardisierten Rezepturen, hohem Luftaufschlag und Tiefkühl-Logistik auf Diesel-Basis. Höhn produziert handwerklich, ohne Luftaufschlag, mit elektrifizierter Lieferflotte und seit 2013 CO₂-neutral. Wenn Schönebeck wie geplant im Frühjahr 2028 in Betrieb geht, wird Florida Eis green der erste Lebensmittelhersteller mit einer komplett CO₂-freien Industriefabrik in Deutschland sein.

Das Modell ist übertragbar. Adsorptionskälte ist heute auch in Rechenzentren angekommen. Glasschaumschotter wird im Hochbau eingesetzt. Eutektische LKW-Kühlung gehört in der City-Logistik zum Standard. Florida Eis war in vielen dieser Anwendungen Pionier. Was Höhn in Spandau bewiesen und in Schönebeck skaliert, beantwortet eine Frage, die für die deutsche Lebensmittelindustrie systemisch wird: Geht klimaneutrale Produktion ohne Wettbewerbsnachteil?

Handwerkliche Schokoladen-Produktion bei Florida Eis green
Handwerkliche Schokoladen-Verarbeitung bei Florida Eis green. Foto: Florida Eis

Die Antwort steht im operativen Beleg. 4.000 Quadratmeter Produktionsfläche, gleiche Stromrechnung wie bei 600. 240 Mitarbeiter in der Hochsaison, bundesweite Belieferung. Ein Lebensmittelhersteller, der seit zwölf Jahren keine fossile Energie mehr für seine Kernprozesse braucht.

Helmich sieht in der Schönebecker Ansiedlung ein Modell für ein klimaneutrales Industrieland Sachsen-Anhalt. Sein Land könne sich als moderner Industriestandort mit einer starken Green Economy profilieren, sagt der Grünen-Landesvorsitzende auf Cleanthinking-Anfrage.

Fazit und Ausblick: Die kleine Sensation aus Spandau

Olaf Höhn baut in Schönebeck nicht das erste Mal eine Eisfabrik, sondern das zweite Mal. Beim zweiten Mal mit allem, was er in zwölf Jahren Klimaschutz-Praxis in Spandau gelernt hat. Wasserstoff, Vanille-Anbau und ursprüngliche Inspiration durch Klimaforscher Prof. Schellnhuber machen aus dem Projekt mehr als eine Werkserweiterung. „Prof. Schellnhuber hat uns beispielsweise den Weg bereitet weg von Kunststoff und hin zum Bambusbecher", sagt Höhn.

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Vanille-Eis aus der Manufaktur in kompostierbarem Becher. Foto: Florida Eis

Höhn versucht, einen kompletten Standort als Kreislauf zu denken. Strom kommt aus der eigenen Erzeugung, Wärme fällt als Nebenprodukt ab, der Rohstoff Vanille wächst auf dem Gelände, die Logistik fährt mit selbst erzeugtem Wasserstoff.

Damit das gelingt, braucht es politische Verlässlichkeit. Das von der AfD Sachsen-Anhalt im April beschlossene Regierungsprogramm fordert genau das Gegenteil: die Streichung der Subventionen für erneuerbare Energien, die Abschaffung der Landesenergieagentur LENA und das Ende des Einspeisevorrangs. Helmich ordnet die Folgen dieses Programms so ein: „Für Unternehmen wie Florida Eis bedeutete das höhere Risiken, steigende Energiekosten und deutlich schlechtere Standortbedingungen."

Häufige Fragen zu Florida Eis green

Wo baut Florida Eis die neue Eisfabrik?

Florida Eis baut die neue Manufaktur in Schönebeck (Elbe) im Salzlandkreis südlich von Magdeburg, an der Wilhelm-Dümling-Straße. Der symbolische Baustart war am 20. August 2026, die Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2028 geplant.

Was kostet die Eisfabrik in Schönebeck und wer fördert sie?

Die Investition liegt bei rund 25 Millionen Euro. Das Land Sachsen-Anhalt fördert das Projekt mit rund 5 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe GRW, die Bund und Land gemeinsam finanzieren. Den Zuwendungsbescheid übergab Ministerpräsident Sven Schulze beim Baustart.

Seit wann produziert Florida Eis CO₂-neutral?

Seit 2013, mit dem Neubau der Manufaktur in Berlin-Spandau. Dort laufen Photovoltaik mit 182 Kilowatt, Solarthermie mit 90 Kilowatt, eine Adsorptionskälteanlage mit 60 Kilowatt und eine Wärmerückgewinnung mit 65 Kilowatt. Das Unternehmen steht auf der Best-Practice-Liste der Klimaschutz-Unternehmen des Bundeswirtschaftsministeriums.

Wie viele Arbeitsplätze entstehen in Schönebeck?

Florida Eis nennt seit dem Baustart im August 2026 bis zu 500 Arbeitsplätze, die in den kommenden Jahren entstehen sollen. Im Frühjahr 2026 war noch von zunächst 100 und perspektivisch 250 Stellen die Rede. Die Kapazität der Manufaktur ist auf rund 45.000 Tonnen Speiseeis pro Jahr ausgelegt.

QUELLEN

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  1. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Best-Practice-Datenbank Klimaschutz-Unternehmen, Eintrag Florida Eis.
  2. Cleanthinking: Strukturwandel in Sachsen-Anhalt: Eis, Salz, Gigawatt, 20. August 2026.
  3. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt: Vorläufiges Ergebnis der Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 7. September 2026.
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Tolle Erfolgsstory. Dass die Rohstoffe für das Eis teilweise selber hergestellt werden, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Kreislauf. Bedeutet das denn auch, dass swe größte CO2-Treiber bei Eis, die verwendete Kuhmilch, durch CO2-freundlichere Varianten wie Sojamilch aus europäischer Produktion ersetzt wurde?

Hallo Martin, „Regionalität“ ist leider eine große Nebelkerze, die im Zusammenhang mit der „Produktion“ tierischer Produkte immer eingesetzt wird. Der Transport trägt nur im einstelligen Prozentbereich zur Klimabilanz bei. Und ja, ich hätte natürlich präziser sein und „CO2-Äquivalente“ schreiben müssen. Viele Grüße zurück, Stefan

Die Story ist für mich ein Mutmacher und ein Hoffnungsgeber.

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