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Smart Home Partner QIVICON und GreenPocket im Interview

Mittlerweile gibt es immer mehr neue Technologien und Möglichkeiten, um sein Haus oder seine Wohnung in ein Smart Home zu verwandeln. Daher hat sich CleanThinking.de auch die Smart Home-Thematik besonders auf die Fahnen geschrieben. In Interviews, Produktvorstellungen sowie News und Hintergrundberichten erfahren Sie viel Wissenswertes über die große Vielfalt der Lösungen und Möglichkeiten. Heute präsentieren wir ein Doppelinterview mit GreenPocket und Qivicon.

Was unterscheidet die QIVICON Plattform von anderen Smart Home-Produkten?

Knops QiviconThomas Knops: Bei QIVICON handelt es sich nicht um ein klassisches Smart Home-Produkt, sondern um eine Smart Home-Plattform. Der Unterschied: Die QIVICON Plattform bringt viele unterschiedliche Smart Home-Geräte und Funktionen verschiedener Marken unter ein technisches Dach. Auf diese Weise kombinieren Nutzer mit QIVICON verschiedene Angebote einfach, sicher und zuverlässig. Und zwar über eine zentrale Steuereinheit, die QIVICON Home Base.

Wo sehen Sie die größten Stärken und den größten Nutzen für den Verbraucher?

Knops: Durch den Plattform-Ansatz nutzen Endkunden nicht eine Lösung, sondern viele Produkte bekannter Marken wie Miele, Osram, Philips, Sonos, EnBW, Vattenfall, Telekom und andere. Anwender beginnen mit dem Produktpaket eines Unternehmens und erweitern dieses Schritt für Schritt durch kompatible Angebote anderer Unternehmen. So lässt sich zu Hause mehr Wohnkomfort und Sicherheit genießen sowie mehr Energie sparen. Da wir ständig neue Partner gewinnen, wächst die Produktvielfalt kontinuierlich. Aufgrund der hohen Marktpräsenz und der vielen Partnerschaften gehört QIVICON mittlerweile zu den führenden Smart Home-Lösungen und ist damit zukunftssicher. Außerdem steht QIVICON für einfache Bedienbarkeit und hohe Sicherheit.

Was wie sieht die Differenzierung bei GreenPocket aus?

Goette GreenPocketDr. Thomas Goette: Unsere Smart Home-Lösung ist aus dem Erfahrungsschatz von über 80 erfolgreichen Smart Energy-Projekten entstanden. Das Resultat ist eine Software, die die Steuerung und Automatisierung des Smart Home für den Anwender so einfach wie möglich macht, ohne deswegen den Funktionsumfang zu reduzieren. Diese Kombination aus einer hohen Nutzerfreundlichkeit und einem sehr breiten Anwendungsspektrum ist auf dem Smart Home-Markt zurzeit einzigartig.

Das Smart Home hat im Grunde drei große Vorteile: Energieersparnis, Sicherheit und Komfort. Auf welchem der drei Aspekte liegt zurzeit der Fokus?

Goette: Die Dynamik des Marktes lässt es momentan nicht zu, hierauf eine abschließende Antwort zu geben. In Deutschland überwiegt tendenziell die Energieersparnis, in den USA geht der Trend zur Sicherheit. Die entscheidende Frage ist vielmehr, wie alle drei Bereiche am sinnvollsten miteinander kombiniert werden können. Der Anwender möchte zwischen unterschiedlichen Anwendungsszenarien auswählen und diese untereinander verbinden können. Im besten Fall ist alles zusammen genauso einfach zu bedienen, wie es der Anwender von anderen mobilen Anwendungen auf dem Smartphone oder Tablet gewohnt ist. Unsere Lösung zeigt, dass dies im Bereich Smart Home bereits heute möglich ist.

Was können Software-Start-ups wie GreenPocket, was große Konzerne nicht können? Warum lohnt sich für Letztere die Zusammenarbeit mit Ihnen?

Goette: Als Start-up-Unternehmen leben wir von unserer Innovationskraft und Schnelligkeit. In einem dynamischen und wettbewerbsintensiven Zukunftsmarkt sind diese beiden Kriterien entscheidend, wenn man Produkte erfolgreich etablieren und die Entwicklung des Marktes prägen will. Unsere Unternehmensstruktur ermöglicht uns, schnell und flexibel auf Trends zu reagieren. Darüber hinaus haben wir in den vergangenen Jahren ein Team aufgebaut, das große Expertise und eine hoch professionelle Arbeitsweise mitbringt.

Diese dynamischen Strukturen aufzubauen und sie zugleich für kreative Ideen und Konzepte durchlässig zu halten, ist eine erhebliche Herausforderung. Konzerne tun sich dabei aufgrund ihrer Größe und der damit verbundenen Prozesse naturgemäß etwas schwerer. Umso wichtiger ist die Zusammenarbeit mit der Start-up-Szene. Die QIVICON Plattform der Deutschen Telekom ist das beste Beispiel dafür, wie fruchtbar dieser Austausch sein kann.

Worin bestehen die entscheidenden Vorteile für Software- und Hardwareanbieter, als Partner auf der QIVICON Plattform einzusteigen?

Knops: Unsere Partner müssen nicht in Technik und Infrastruktur investieren, stattdessen setzen sie auf eine technisch sichere, erweiterbare sowie einfach zu bedienende Lösung, die sich bereits am Markt etabliert und bewährt hat. Gleichzeitig bleiben sie Herr über das eigene Produkt, die Vertriebsstrategie und die Kundenbeziehungen. Mit der Telekom im Rücken haben die Partner einen kompetenten Partner, der viel Erfahrung und Know-how im Aufbau und Betrieb von solchen Plattformen besitzt.

QIVICON wird zudem ständig um neue Technologien und Lösungen erweitert. Das bedeutet eine hohe Investitions- und Zukunftssicherheit. Zudem profitieren die Partner jeweils von den Vertriebsaktivitäten der anderen Beteiligten. So werden QIVICON kompatible Produkte beispielsweise in Telekom-Shops und Elektronik-Märkten vertrieben sowie in den entsprechenden Online-Shops der Partner.

Warum haben Sie sich entschieden, Developer Partner der QIVICON Plattform zu werden? Wäre eine eigenständige Lösung nicht reizvoller?

Goette: Das eine schließt das andere ja keineswegs aus. Die Entscheidung, Entwicklungspartner der QIVICON Plattform zu werden, ist uns aber sehr leicht gefallen. Einfach aus dem Grund, dass das Konzept der QIVICON überzeugt und genau das fördert, was für das Smart Home auf dem Weg zum Massenmarkt wichtig ist, nämlich die branchenübergreifende Zusammenarbeit unterschiedlicher Hersteller und Dienstleister.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit Ihrem Partnerschaftsmodell gemacht?

Knops: Sehr gute, denn das Geschäftsmodell ist sowohl für Start-ups als auch für mittelständische und internationale Unternehmen interessant und es entsteht eine Win-win-Situation. QIVICON als Plattform profitiert von dem jeweiligen Lösungs- und Branchen-Know-how der Partner, während die Partner von unserer technischen Plattform-Kompetenz profitieren. Diese Zusammenarbeit und Arbeitsteilung macht uns flexibler, schneller und vielfältiger.

Da die Partner in ihrem Segment oft zu den Marktführern zählen, erhalten Kunden zudem ein ausgereiftes Produkt. Die internationale Unternehmensberatung Frost & Sullivan war von dem Plattform-Ansatz so überzeugt, dass sie uns als innovativste Smart Home-Lösung 2014 auszeichnete. Zurzeit existieren über 30 Plattform- und 13 Entwicklungspartner. Wir möchten aber weiter wachsen und Unternehmen können nach wie vor bei uns einsteigen, unabhängig von der Branche und Größe.

Wie wichtig sind Start-up-Unternehmen wie GreenPocket für den Erfolg von QIVICON?

Knops: Start-ups sind sehr wichtig – nicht nur für uns, sondern für den gesamten Markt. Denn diese Unternehmen sind flexibel unterwegs, haben Mut, Neues zu wagen und sorgen für Vielfalt und Innovation. Sie sind sozusagen das Salz in der Suppe. Und wenn sich diese Start-ups – wie im Fall von GreenPocket – zu echten Branchengrößen entwickeln, zeigt das, dass dort qualitativ hochwertig gearbeitet wird. Da wir auch langfristig auf die Innovationskraft von Start-ups setzen, werden wir unsere Schnittstellen für Entwickler öffnen, wie zum Beispiel im Rahmen unseres Engagements des Eclipse SmartHome Projektes.

Wie sieht die Zukunft der Deutschen Telekom im Bereich Smart Home aus?

Knops: Die Telekom ist eines der führenden deutschen Unternehmen für Produkte rund um das digitale Zuhause. Auf Basis dieser Ausrichtung spielt QIVICON eine sehr wichtige Rolle. Zumal der Markt jetzt da ist. Deshalb werden die Plattform und das Smart Home-Angebot von der Telekom in den verschiedenen Bereichen Technik, Vertrieb und Produktvielfalt ständig weiterentwickelt.

Welche Neuigkeiten kann der QIVICON Nutzer in naher Zukunft erwarten?

Knops: Seit Mitte Oktober gibt es bei der Telekom drei neue Pakete zu den Themen Energiesparen, Sicherheit und Komfort. Außerdem hat die Telekom ihre Smart Home-App aktualisiert und neue Funktionen eingebaut, mit der sich das Haus oder die Wohnung besser vor Eindringlingen schützen lässt. Darunter zum Beispiel eine Kameraüberwachung mit unserem Partner D-Link.

Ab Herbst können QIVICON Anwender auch das Beleuchtungssystem Philips Hue steuern. RheinEnergie wird in den nächsten Wochen neue Produkte in den Bereichen Energieeffizienz und Sicherheit anbieten. Im ersten Quartal 2015 wird es voraussichtlich eine Lösung geben, um die Musiksysteme von Sonos über QIVICON zu steuern. Neue Partner sind außerdem der Hersteller für Torantriebe Bernal und das Elektronikunternehmen Assmann Electronic mit seiner Marke Digitus – sie bieten funkbasierte IP-Kameras an.

Es tut sich also eine ganze Menge. Natürlich führen wir mit vielen weiteren Unternehmen Gespräche, die neue oder bereits auf dem Markt befindliche Produkte für das Smart Home entwickeln möchten. Wir werden also auch in den nächsten Monaten weitere Partnerschaften verkünden und die Produktvielfalt von QIVICON erweitern.

Herr Goette, Herr Knops – besten Dank für das Doppel-Interview!

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