Cleanthinking.de
Sauber in die Zukunft

Werbung

Einride erhält vor Premiere weitere 8,5 Millionen Euro von Investoren

0 87

Schwedisches Cleantech-Startup, das elektrische und autonome LKW entwickelt, stellt sein Nutzfahrzeug am 8. Oktober vor.

Das schwedische Cleantech-Unternehmen Einride hat kurz vor der Weltpremiere seines ersten Fahrzeugs weiteres Risikokapital erhalten. Mit den zusätzlichen rund 8,5 Millionen Euro der Bestandsinvestoren hat das Startup nun mehr als 35 Millionen Euro Venture Capital erhalten. Mit der Finanzierungsrunde will Einride das Geschäft skalieren – und trotz Corona wieder auf den Pfad schnellen Wachstums zurückkehren.

Die Corona-Pandemie hat nach Angaben von Einride die Entwicklung des Unternehmens, das einen elektrischen, autonom fahrenden Truck auf den Markt bringen will, erschwert. „Es ist wirklich ein Zeichen der Hoffnung, dass wir Investoren haben, die an uns glauben“, sagt Einride-CEO Robert Falck.

Konkret beteiligten sich folgende Investoren an der neuen Finanzierung:

  • Norrsken VC
  • EQT Ventures
  • Nordic Ninja VC
  • Ericsson Ventures

Durch die jetzt abgeschlossene Zwischenfinanzierung hofft Einride, bis weit ins Jahr 2021 voll wachsen zu können, um dann eine weitere, große Finanzierungsrunde durchzuführen.

2016 gegründet, seit 2019 im Straßen-Testbetrieb

Gegründet wurde Einride im Jahr 2016 – seit Mai 2019 verkehrt ein T-Pod genannter Prototyp durch ein Industriegebiet, wie Cleanthinking berichtete. Damit ist Einride ein bedeutsamer Player für das sich entwickelnde Geschäftsmodell des „Transport as a Service“. Es ist zu erwarten, dass in schnellem Tempo autonome LKW die Strecken befahren werden, die immer wieder zurückgelegt werden müssen.

Einride T-Pod Elektro-LKW ohne Führerhaus
Transport as a Service: Einride will Zukunft des Transports vorstellen.

Einride entwickelt ein umfassendes autonomes, elektrisches Transportsystem, das die Plattform für das Flottenmanagement wie auch die Fahrzeuge, also die selbstfahrenden Pods umfasst. Diese zeichnen sich optisch dadurch aus, dass sie ohne Fahrerhaus auskommen. Dadurch werden die Fahrzeuge leichter und effizienter – mehr Reichweite mit vertretbaren Batteriegrößen wird möglich.

Neues Geschäftsmodell: Transport as a Service

Als eigenes Geschäftsmodell strebt Einride sowohl die Integration selbstfahrender Fahrzeuge in die Flotten der Kunden an – als auch den Direktverkauf der Pods an Unternehmen, die diese selbst steuern möchten. Zu den existierenden Kunden gehören etwa Lidl (Beitrag von Cleanthinking), DB Schenker und der Hersteller alternativer Milchprodukte Oatly (Mehr im Bericht).

Einride ist nicht alleine auf die Idee gekommen – Wettbewerber sind beispielsweise Starsky Robotics, Thor Trucks, Ike, Pronto.ai, Aurora oder TuSimple. Alle entwickeln selbstfahrende Lastwagen. Auch Daimler und Volvo arbeiten an der Zukunft mit Transport as a Service.

Weltpremiere am 8. Oktober via Livestream

Am 8. Oktober will Einride nun die Zukunft des autonomen, elektrischen Transports und eine Technologie für den Frachttransport vorstellen. Den entsprechenden Livestream gibt es ab 16 Uhr auf dem Youtube-Kanal von Einride.

VG Wort Identifikation

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.