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Cleantech-Unternehmen Einride sammelt frisches Kapital für mehr elektrischen und autonomen Güterverkehr

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Schwedischer Spezialist für elektrischen und autonomen Güterverkehr will mit Kapital von Temasek und Soros in Europa und den USA expandieren.

Es gibt Neuigkeiten von der schwedischen Cleantech-Front: Der Entwickler elektrischer und autonomer Moblität für den Güterverkehr, Einride, hat seine aktuelle Finanzierungsrunde mit 110 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Investiert haben unter anderem Temasek, Soros Fund Management, Northzone, Maersk Growth und Build Capital. Aber was hat der in Schweden bereits erfolgreiche Hersteller von Elektro-Transportern mit dem frisch eingesammelten Geld vor?

Das Cleantech-Unternehmen Einride will mit der Finanzierungsrunde den Einsatz der eigenen Technologie bei den bislang wichtigsten Kunden in Europa sowie bei künftigen Kunden in den USA verwenden. Dabei adressieren die Schweden einen beachtlichen Markt für Gütertransporte: Dieser hatte im Jahr 2020 ein Volumen von 4,2 Billionen US-Dollar – und dürfte bis 2027 auf 5,5 Billionen US-Dollar wachsen. Allein der US-Straßengüterverkehrsmarkt erreichte im Jahr 2020 ein geschätztes Volumen von 1,1 Billionen US-Dollar.

Laut Global Industry Analysts Inc. erreichte der globale Markt für Gütertransporte im Jahr 2020 ein Volumen von 4,2 Billionen US-Dollar und wird bis 2027 voraussichtlich 5,5 Billionen US-Dollar erreichen. Der Straßengüterverkehr ist für sieben Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich – durch den Druck von Aktionären, Lieferanten und Kunden gibt es mittlerweile eine überwältigende Nachfrage nach langfristig nachhaltigen Transportlösungen, so Einride.

Zu den bestehenden Kunden zählen u.a. Oatly, Lidl, Coca-Cola und Electrolux. Daneben beteiligten sich die Bestandsinvestoren wie EQT Ventures, Plum Alley Investments, Norrsken VC, Ericsson und NordicNinja VC ebenfalls an der Kapitalrunde.

„Der Straßengüterverkehrsmarkt befindet sich an einem Wendepunkt, da die Nachfrage der Verbraucher und die Regulierung die Verlader dazu drängt, nach nachhaltigen Alternativen zu suchen“, sagte Jessica Schultz, General Partner bei Northzone. „Einride hat sich zum Marktführer in dieser Kategorie entwickelt und ermöglicht es globalen Verladern, auf elektrische und autonome Frachtoptionen umzusteigen. Wir sind von der Qualität des Einride-Teams begeistert und sind stolz darauf, ihre Reise in die Zukunft des Fracht- und Gütervekehrs zu unterstützen.“

Güterverkehr mit Einride: CO2-Reduktion um 94 %

Einride gilt als einer der führenden Anbieter intelligenter Lösungen für den autonomen und elektrischen Güterverkehr Einride. Seit der Gründung hat Einride dazu beigetragen, die CO₂-Emissionen der Kunden um 94 Prozent im Vergleich zum Fahren mit Diesel zu reduzieren, einschließlich der verkörperten Emissionen. Sein bekanntestes Produkt ist der Einride Pod, eine bahnbrechende Lösung für die fahrerlose Frachtmobilität. Es ist das einzige fahrerlose Güterverkehrsfahrzeug auf dem Markt und im kommerziellen Einsatz. Einride wurde 2016 von Robert Falck, Linnéa Kornehed und Filip Lilja gegründet.

Zusätzlich zu seinen Business-to-Business-Transportmodulen bietet Einride die Einride Mobility Plattform an, ein cloud-basiertes Abwicklungs-System für autonomen und elektrischen Straßentransport, das es Kunden ermöglicht, Echtzeitinformationen und datengetriebene Erkenntnisse zu nutzen, um eine nachhaltige, kosteneffiziente und leistungsstarke Transportlogistik zu implementieren.

1 Kommentar
  1. Bernhard Voigt sagt

    Ich kann leider nicht verstehen, was dieser Artikel mit Heirloom Carbon zu tun hat!

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