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Sauber in die Zukunft

Kostenloses Energie-Reservoir: Wärme aus der Luft

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Die Preise für Öl und Gas steigen. Rohöl ist so teuer wie nie zuvor. Laut dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) kostete eine Tonne importiertes Rohöl im Jahr 2011 durchschnittlich 593 Euro und überstieg damit den bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2008 um mehr als 100 Euro. Mit den Rohölpreisen stiegen gleichzeitig die daran gekoppelten Gaspreise. Kostensenkende Alternativen zu klassischen Heizkesseln werden daher immer interessanter. Die Technologie der Luft-/Wasser-Wärmepumpe bietet beispielsweise einen echten Mehrwert.

CleanTech & Energieeffizienz News / Wiesbaden. Um der Unberechenbarkeit von Öl- oder Gaskosten zu entgehen und vor allem die Umwelt zu schonen, können klassische Heizkessel durch Luft-/Wasser-Wärmepumpen ersetzt werden. Diese kostensparende und umweltfreundliche Alternative bietet klare Vorteile: Sie nutzt kostenlose Umweltenergie aus der Außenluft, macht von fossilen Brennstoffen unabhängig und hilft bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes. Die Wärmepumpe wird daher als Alternative zum klassischen Heizkessel immer interessanter. Die Funktionsweise gleicht einem Kühlschrank – nur in umgekehrter Richtung. Statt Wärme aus dem Innenraum zu entnehmen und nach außen abzugeben, saugt eine Luft/Wasser-Wärmepumpe über einen Ventilator Außenluft an und macht diese für den Betrieb des Heiz- und Warmwassersystems nutzbar.

Über drei Viertel der benötigten Energie ist kostenlos

Bis zu 78 Prozent ihrer Energie gewinnt eine Wärmepumpe aus der Luft. Lediglich für den Antrieb des Verdichters, der Elektronik und der Pumpe wird zusätzlicher Strom benötigt. Um die eigenen CO2-Emissionen zusätzlich zu reduzieren, kann dieser Strom als Ökostrom vom jeweiligen Stromanbieter bezogen werden und durch eine Koppelung der Wärmepumpe mit einer Solaranlage selbst Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Diese Kombination ist auch mit einer bestehenden Solaranlage möglich.

Kompakte Bauweise und geringer Wartungsaufwand

Energie für das HausEin weiterer Vorteil von Wärmepumpen: Das regenerative Heizsystem beansprucht nur wenig Platz. Durch ihre kompakte Bauweise eignet sich eine Wärmepumpe nicht nur für Eigenheime, sondern auch für kleinere Wohnungen, zum Beispiel in Stadthäusern. Ein Keller beziehungsweise ein extra Raum, wie etwa für einen Öltank oder für die Lagerung von Pellets, ist nicht notwendig. Auch der Wartungsaufwand einer Wärmepumpe ist gering.  Andreas Gelbke, Country Manager  bei Panasonic Heiz- und Kühlsysteme für Deutschland, Österreich und die Schweiz empfiehlt, einmal im Jahr die Anlage durch einen Fachmann überprüfen zu lassen. Das Unternehmen ist ein erfahrenes und eines der führenden in der Klima- und Wärmepumpenbranche. Neben einem besonders hohen Qualitätsanspruch sind besonders das Design und das Bestreben auf Energieverbrauch, saubere Raumluft sowie Geräuschemission zu achten laut Unternehmensangaben ein besonderes Anliegen.

Hinweis: Die Technologie bringt auch in Form von Wärmepumpentrocknern Vorteile mit sich. Nähere Informationen hierzu im Special Wärmepumpentrockner auf CleanThinking.de.

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