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Solarfolien: Heliatek weiht Produktionsanlage für Massenproduktion ein

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Dresdner Cleantech-Unternehmen erreicht wichtigen Meilenstein in Richtung Massenproduktion von organischen Solarfolien.

Heliatek, das Dresdner Cleantech-Unternehmen, hat seine Produktionsanlage für die Massenproduktion von organischen Solarfolien in Betrieb genommen. Mit dabei waren auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer. Mit dem neuen Produktionslinie wird Heliatek mit der Produktion von Solarfolien in Industriequalität beginnen. Damit beginnt ein neues Kapital der Photovoltaik-Geschichte.

Die geladenen Gäste erhielten bei der Inbetriebnahme einen umfassenden Rundgang durch die neue Produktionslinie, der mit einer symbolischen Inbetriebnahme der Anlage, die jetzt mit dem Hochlauf beginnt, endete. Alle Kernproduktionsmaschinen sind bereits installiert – jetzt arbeitet Heliatek nach Angaben des COO Michael Eberspächer an der großvolumigen Rolle-zu-Rolle-Massenproduktion.

Mit der Eröffnung der Produktionsstätte hat Heliatek die die Transformation von der Forschung in die Praxis erfolgreich gemeistert. Produktion von hochinnovativen Produkten. Aus Dresden, organische Solarfolien wird eine saubere und nachhaltige Energieerzeugung auf der ganzen Welt sicherstellen. Dies verdeutlicht das hohe Innovationspotenzial im Freistaat und stärkt den Wirtschaftsstandort Sachsen.

Michael Kretschmer, Sachsens Ministerpräsident

Angestrebt wird, ab Mitte 2020 die ersten strategischen Kunden aus verschiedenen Ländern zu beliefern – darunter auch welche aus Deutschland. Die Fertigungsanlage soll eine maximale Kapazität von einer Million Quadratmeter Solarfolien haben.

Mit der Inbetriebnahme unserer neuen Produktionslinie setzen wir einen neuen Maßstab. Meilenstein in der Geschichte von Heliatek und der Herstellung von Bio-Produkten. Solarlösungen.

Guido van Tartwijk, CEO von Heliatek

Bewegte Heliatek-Historie: Neues Zeitalter mit Solarfolien

In den vergangenen Jahren hat Heliatek seine Solarfolien immer wieder in unterschiedlichen Projekten und Anwendungen getestet und kontinuierlich weiterentwickelt. Eine Anwendung wurde beispielsweise im Duisburger Hafen sichtbar. 2016 hatte Heliatek eine Finanzierungsrunde über 60 Millionen Euro abgeschlossen. Zuvor hatte das Unternehmen immer wieder Effizienzrekorde aufgestellt – beispielsweise hier und dort.

Die Solarfolien von Heliatek haben viele Vorteile – sie sind biegsam und können im effizienten und preiswerten Rolle-zu-Rolle-Verfahren hergestellt werden. Durch ihre Eigenschaften lohnt sich der Einsatz an vielen Stellen, an denen sich Photovoltaikanlagen bislang nicht rechnen. Gerade Fassaden, Industriebauten, aber auch Hochhäuser in Innenstädten, die beispielsweise Vertical Farming beherbergen, können damit ausgestattet werden.

Denkbar sind auch Windkrafttürme mit Solarfolien, um erneuerbare Energien weit grundlastfähiger zu machen. Auch diese Anwendung hat Heliatek in der Vergangenheit bewiesen. Jetzt gilt es, die Chancen der Massenproduktion zu nutzen und die organischen Solarfolien aus Dresden zu einem Exportschlager weltweit zu machen.

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