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Winterstürme erschweren Ausbau der Offshore-Windenergie

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Schwere Nordsee-Stürme erschweren den Ausbau der Offshore-Windenergie und belasten das Ergebnis der Division Energietechniksysteme von ABB. Der Schweizer Technologiekonzern gab vergangene Woche bekannt, dass das operative EBITDA vor allem unter den hohen Kosten für die Verzögerungen der Offshore-Windparks leide: So entstanden durch die Winterstürme Aufwendungen in Höhe von 260 Millionen Euro. „Ein Aktionsprogramm adressiert diese Probleme nun gezielt und die Implementierung ist schnell eingeleitet worden“, erklärte Ulrich Spiesshofer, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB.

Energietechnik-Sparte von ABB belastet.
Der neue ABB CEO Ulrich Spiesshofer gesteht Probleme bei der Offshore-Windenergie in der Nordsee ein.

Die Stürme verlangsamen Installationsprozesse und operative Abläufe und ziehen kostspielige Verschiebungen in den Zeitplänen und nachgeordneten Aktivitäten nach sich. Auch einige operative Probleme wirkten sich nachteilig auf das Ergebnis aus. Diese werden nun im Rahmen des erweiterten Restrukturierungsprogramms adressiert.

Auch den Gesamtkonzern belasten die Probleme mit den Offshore-Windparks: Der unverwässerte Gewinn je Aktie (EPS) wird sich im vierten Quartal voraussichtlich auf 0,23 US-Dollar belaufen. ABB geht davon aus, dass der freie Cashflow für das Geschäftsjahr 2013 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird – trotz des negativen Cashflows aus Geschäftstätigkeit in der Division Energietechniksysteme.

(Dieser Beitrag über ABB und Probleme bei Offshore-Windparks erschien auf CleanThinking.de am 27.1.2014 / Bildquelle: ABB)

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