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citkar geht mit dem Loadster in Serie

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Berliner Cleantech-Startup citkar steht kurz vor Abschluss der zweiten Finanzierungsrunde für vierrädriges Lastenfahrrad Loadster.

Im August 2018 berichtete Cleanthinking erstmals über das E-Cargo-Bike Loadster. Jetzt, so verkündet es das Cleantech-Startup citkar, startet die Serienfertigung des vierrädrigen und voll überdachten Lastenfahrrads. Zuletzt gewann die Plattform für urbane Mobilität, wie sich citkar selbst bezeichnet, in Frankfurt am Main beim Pitch Club den Publikumspreis. Das zeigt: Lastenfährräder sind eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

citkar ist im Coworking-Space MotionLab Berlin beheimatet und ist in nur zwei Jahren von zwei auf zwölf Mitarbeiter gewachsen. Nach vier Prototypen-Phasen des Loadster steht nun die Serienproduktion bevor. Das allererste Serienmodell verließ vergangene Woche die Berliner Werkstatt. Seit gestern kann der Aufbau auf den sozialen Kanälen des Unternehmens mitverfolgt werden.

Der Loadster ist ein elektronisches Lastenfahrrad, welches als Nutzfahrzeug vor allem für Gewerbetreibende eingesetzt werden soll. Er ist überdacht und kann mit einer Tür ausgestattet werden, dadurch sind die Fahrenden vor fast allen Witterungen geschnützt. Zudem hat der Loadster von citkar eine große Transportfläche, die auch unter die Bundesförderung von bis zu 2.500 Euro fällt. Mit insgesamt bis zu 50 Kilometer Reichweite pro Akku ist das Lastenfahrrad dazu bestens geeignet für Auslieferungen vor allem in städtischen Umfeld – wobei der Akku austauschbar ist und drei Steckplätze vorhanden sind, die Reichweite also deutlich erweitert werden kann.

Um möglichst lange im Dauereinsatz sein zu können, verfügt der Loadster über einen robusten Stahl-Rahmen, eine Aluminium-Verstärkung des Gehäuses und eine vollgefederte Einzelradaufhängung.

Der Markt für elektronische Lastenräder wächst rasant – alleine im vergangenen Jahr um 80 Prozent. Damit tragen die E-Cargo-Bikes mehr zur Mobilitätswende bei als beispielsweise Elektroautos.

Um dem Wachstum gerecht zu werden, will citkar in kürze eine zweite Finanzierungsrunde abschließen. 2018 stieg die TEC Venture GmbH ein. Nun gebe es Gespräche mit vielen potenziellen Partnern – darunter seien gute Angebote, die durch weitere Partner „rund“ gemacht werden sollten, so das Berliner Cleantech-Startup. In wenigen Wochen dürften wir erfahren, welche Partner tatsächlich beim wachstumsstarken Berliner Unternehmen einsteigen.

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