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Wallbox-Ratgeber: Vorteile und Nachteile einer Ladestation für Elektroautos

Wallbox-Modelle, Hersteller, Kosten, Installation, KfW-Förderung, Versicherung – Antworten für private und teil-öffentliche Ladestationen für Privat & Gewerbe.

DieZahl der Elektroautos wächst in Deutschland derzeit rasant. Damit einher geht der Ausbau der Ladeinfrastruktur an Autobahnen, auf dem Parkplatz von Supermärkten, Hotels, Einkaufszentren oder Unternehmen. Doch der überwiegende Teil der Ladevorgänge wird im direkten Wohnumfeld stattfinden – bei der Verbreitung privater Ladestationen hapert es bislang noch. Dieser Ratgeber beantwortet daher die wichtigsten Fragen rund um die Vorteile und Nachteile einer privaten Wallbox: von den einfachen Grundlagen, über technische Zusammenhänge bis zur Auswahl geeigneter Modelle.

Was ist eine Wandladestation?

Eine Wallbox ermöglicht, Elektroautos auch Zuhause oder im gewerblichen Umfeld aufzuladen. Dabei ist diese Ladestation die sichere, schnellere, effiziente und komfortable Alternative zur Haushaltssteckdose. Die Wallbox hat auch die Aufgabe, das Fahrzeug mit dem Stromnetz zu verbinden – daher werden auch alternativ die Begriffe „Wall Connector“ oder intelligente Wandladestation verwendet.

Im Unterschied zu einer öffentlichen Stromtankstelle sind Wandladestationen simpler konstruiert. Sie sind weder in der Lage, die Aufladung per Gleichstrom zu ermöglichen, noch haben sie Bezahlfunktionen. Auch sind sie weniger vor Vandalismus geschützt – sie sollen ja auch im privaten Umfeld aufgestellt werden, also sich normalerweise auf einem eingezäunten Grundstück befinden.

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Allerdings ist die Begrifflichkeit nicht eindeutig definiert – sowohl die Industriesteckdose im Gebäude als auch ein Ladeanschluss mit mehreren Ladepunkten, kann als Wallbox bezeichnet werden. Wichtig ist aber: Gewöhnlich ist damit eine Anschlussmöglichkeit nach IEC 62196 zur Ladung von Elektrofahrzeugen gemeint.

Wie unterscheiden sich mobile und fest angeschlossene Geräte?

Die klassische Wallbox wird, wie der Name schon andeutet, an einer Wand (oder Säule) fest verschraubt – ganz gleich, ob in der Garage, im Carport, am Wohn- oder Geschäfts-Haus oder der Grundstücksbegrenzung. Die feste Verschraubung bedeutet, dass das Kabel im Normalfall nicht abgenommen werden kann, was also auch ein Sicherheitsaspekt ist.

Im Gegensatz zu einer solchen fest installierten Wallbox gibt es auch hochwertige mobile Ladestationen, die über eine CEE-Steckdose angeschlossen werden. Beliebte Produkte sind diese mobilen Wallboxen:

Die mobile Ladestation hat den Vorteil, dass sie sowohl an der heimischen Garage über eine CEE-Steckdose angeschlossen werden kann, als problemlos mit auf eine Reise genommen werden kann. Wer beispielsweise häufiger Familienmitglieder besucht, bei denen eine Industriesteckdose zum Aufladen vorhanden ist, fährt mit der mobilen Ladestation besser als mit dem Notladekabel für die Standard-Steckdose.

Elektroauto VW ID.3 Wallbox an der Wand installiert zum Aufladen des Fahrzeugs (Quelle: Volkswagen)
Hersteller wie Volkswagen bieten auch eigene Wallboxen.

Was sind die Vorteile einer eigenen Ladestation?

Vergleicht man die Wallbox mit einer einfachen Steckdose, so ergeben sich vielfältige Vorteile. Der wichtigste Vorteil: Die Wallbox kommuniziert im Gegensatz zur „dummen“ Steckdose mit dem Auto bzw. der Ladeelektronik des Akkus. Mit diesem Sicherheits-Feature wird Überlastungen vorgebeugt und das Aufladen abgebrochen, wenn es zu Störungen kommt.

Der weitere, entscheidende Vorteil der Wallbox: Die Ladezeit verringert sich in der Regel erheblich. Weiter unten beschreiben wir, wie man die Gesamtladeleistung berechnet.

Ein Beispiel gibt es hier: Ein Renault Zoe (Akku-Kapazität 30 kWh), also eins der erfolgreichsten Elektroautos überhaupt, kann an einer Haushaltssteckdose mit 2,3 Kilowatt geladen werden. Bis der Akku vollgeladen ist, dauert es rund zehn Stunden, je nach Zoe-Version. Mit einer 11-Kilowatt-Wallbox reduziert sich die Ladezeit auf 3 Stunden. Der Wallbox-Vorteil ist also: Eine solche Wandladestation ist nicht nur sicherer, sondern auch wesentlich schneller.

Mit der Wallbox kommt „Intelligenz“ in das E-Auto-Aufladen. Denn die allermeisten Modelle sind über Smartphones oder Tablets steuerbar. So kann beispielsweise die nächste Abfahrtszeit eingestellt werden – voller Akku inklusive. Dazu kann die Ladeleistung eingestellt werden. Wer beispielsweise überwiegend Überschüsse der eigenen Photovoltaikanlage nutzen möchte, kann eine entsprechende Wallbox kaufen und den Preisvorteil der erneuerbaren Energie vom eigenen Dach ausnutzen.

Und schließlich ist es nachhaltiger, eine eigene Wallbox einzusetzen, weil die Anlage mit der Photovoltaikanlage gekoppelt werden kann. Wenn zusätzlich ein Stromspeicher vorhanden ist, kann zumindest ein wenig Energie über den Tag zwischengespeichert und am Abend in das Elektroauto gebracht werden. Gleiches gilt. wenn die Ladeleistung des Elektroautos kleiner ist als die Leistung, die vom Dach kommt: Auch dann hilft der Stromspeicher.

11 oder 22 kW – wie schnell darf / muss es sein?

Für eine heimische Wallbox gibt es insbesondere zwei Ladeleistungen, die in Frage kommen: 11 oder 22 Kilowatt. Die Bundesregierung hat mit ihrem Förderprogramm für Privatpersonen, das am 24. November 2020 startete, deutlich gemacht, dass sie 11 Kilowatt für angebracht hält. Denn: Natürlich dürfen Ladestationen mit einer Ladeleistung von 22 Kilowatt verbaut werden – diese müssen aber, um in den Genuss des 900-Euro-Zuschuss zu kommen, auf 11 Kilowatt gedrosselt werden.

In der Regel reichen 11 Kilowatt Ladeleistung auch vollkommen aus. Selbst ein Tesla kann damit über Nacht vollständig geladen werden. Kleinere Fahrzeuge haben oft Akku-Kapazitäten zwischen 40 und 64 Kilowatt – und sind auch in spätestens 6 Stunden aufgeladen.

Einen wichtigen Unterschied gibt es bei der Anmeldung entsprechender Wallboxen (geregelt in der Niederspannungsanschlussverordnung § 19): Eine Wallbox mit 11 Kilowatt muss beim zuständigen Netzbetreiber lediglich angemeldet werden. Eine Ladestation mit 22 Kilowatt hingegen, muss genehmigt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Netzbetreiber zusätzliche Maßnahmen verlangt, ist wesentlich höher. Oder andersherum gedacht: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Leistung der Wallbox bei eines Tages vielen Ladestationen in einem Quartier gedrosselt wird, ist groß.

Hat es Nachteile, eine Wandladestation zu nutzen?

Nein, letztlich gibt es keine entscheidenden Nachteile bei der Nutzung einer Wandladestation. Bei einer fest installierten Ladestation geht ein wenig die Flexibilität verloren, weil diese Station nicht auf eine Reise mitgenommen werden kann. Ansonsten ist ein solches Gerät wichtig, um als Elektroauto-Fahrer einen „sicheren Hafen“ zu haben, an dem auf jeden Fall aufgeladen werden kann, sollte es zum Beispiel im öffentlichen Raum wie etwa auf Supermarkt-Parkplätzen nicht möglich sein.

Aus welchen Komponenten besteht das Gerät?

  • Ladepunkt: Anschluss des Elektroautos via Kabel. Unterschieden wird zwischen Normalladen und Schnellladen. Es gibt Wallboxen mit einem Ladepunkt, aber auch solche mit mehreren Ladepunkten.
  • LED-Display: Je nach Typ der Ladesäule wird auf dem Display die benötigte Information bereitgestellt. Bei einer gewerblichen Wallbox stehen hier beispielsweise Abrechnungsoptionen zur Verfügung. Basis ist die Angabe der Ladeleistung, der Dauer des Ladevorgangs.
  • Die (nicht-mobile) Wallbox wird fest verankert und mit einem Stromkreis verbunden, also nicht einfach mit einer Steckdose angeschlossen. Hierzu dient die sogenannte Anschlussklammer.
  • Der Electric Vehicle Charge Controllermacht die Wallbox intelligent. Der Ladecontroller sorgt für die Steuerung des jeweiligen Aufladevorgangs, kontrolliert und regelt die Ladeleistung und kommuniziert mit dem Fahrzeug. Teilweise lassen sich hier – oder über eine App – auch Uhrzeiten für den Zeitpunkt des Ladevorgangs einstellen. Das sogenannte Lastmanagement stellt sicher, dass der gesamte Stromkreislauf am Netzanschlusspunkt des Hauses nicht überlastet wird. Die Wallbox kann also gedrosselt werden, wenn im Haus zu viel Energie verbraucht wird.
  • Ladekabel und Ladestecker sind natürlich besonders wichtig: In der Regel ist der Typ-2-Stecker direkt in der Wallbox verankert. Der auch als Mennekes-Stecker bezeichnete Stecker ist seit 2013 als Standard innerhalb der EU festgelegt.
  • FI-Schutzschalter und Leitungsschutzschalter: FI-Schutzschalter und Leitungsschutzschalter sind die wichtigsten Sicherungen in einer Wandladestation. Der Sicherungsautomat schützt etwa das Ladekabel vor Erwärmung durch zu hohe Stromflüsse. Der Leistungsschutzschalter trennt ggf. die Anlage vom Stromnetz.
  • RFID-Kartenleser: Dieses Sicherheits-Feature dient dazu, die Wallbox vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Sie ist erst nach einer Identifizierung und Aktivierung einsatzbereit. Typischerweise geschieht dies mit einer Ladekarte, einem Ladeschlüssel oder via App / Smartphone.
  • Antenne oder Modem
  • Der Installationsschutz dient zum Ein- und Ausschalten des Stromflusses.
  • Die Phasenstromerkennung stellt sicher, dass die drei Phasen des Stromnetzes nicht überlastet werden.
  • DC-Fehlerstrommodul: Ein solches Modul dient dazu, Fehlströme zu erkennen, falls das Elektroauto den Wechselstrom aus der Steckdose nicht in Gleichstrom wandelt
  • Ein Energiezähler dient zur Erfassung des Stromverbrauchs beim Aufladen
  • Der Notfallkondensator soll den Stecker entriegeln, wenn das Kabel noch während des Ladens abgezogen werden soll

Wie schnell kann eigentlich ein Elektroauto laden?

Die Ladeleistung eines Elektroautos kann mithilfe weniger Parameter ausgerechnet werden. Entscheidend für die Ladeleistung ist das im Auto verbaute Ladegerät, der sogenannte On-Board-Charger. Dieser kann eine Leistung von 3,7 Kilowatt haben, oder aber bis zu 22 Kilowatt. Allerdings ist die Ladeleistung nicht alleine maßgeblich.

Daneben spielen auch die Leistung der Ladestation und das Ladekabel eine entscheidende Rolle. Wichtig ist: Die Komponente, die die schwächste Leistung bringt, bestimmt, wie hoch die Gesamtleistung sein kann.

Hat ein Elektroauto eine Ladeleistung von 3,7 Kilowatt, kann es grundsätzlich an jeder Ladestation aufgeladen werden, die auch für dynamischere Leistungen gedacht ist. Aber: Die maximale Leistung liegt stets bei 3,7 Kilowatt.

Die Formel für die Ladeleistung konkretisiert diese Information:

Ladeleistung = Phasen * Spannung * Stromstärke

Die Ladeleistung von 3,7 Kilowatt ergibt sich also aus dem einphasigen Bezug von Wechselstrom, multipliziert mit der üblichen Spannung für Wechselstrom von 230 Volt und der Stromstärke von 16 Ampere. Dabei wird die Ladeleistung immer gerundet mit einer Stelle hinter dem Komma und in Kilowatt angegeben.

Besteht also die Möglichkeit, unter sonst gleichen Bedingungen statt einphasig, auf drei Phasen gleichzeitig zu laden, erhöht sich die Ladeleistung auf 11 Kilowatt – vorausgesetzt, Ladekabel und Ladestation können genügend Energie abgeben.

Welche Ladestecker-Typen gibt es?

Mennekes Wallbox mit Typ-2-Stecker (hier kaufen)

In Europa hat sich der sogenannte Mennekes-Stecker für Elektro-PKW als Standard etabliert. Er wird auch als Typ-2-Stecker bezeichnet. Verblieben sind weltweit einzelne Hersteller, die auf den Typ-1-Stecker setzen – insbesondere asiatische und amerikanische Modelle (insbes. Nissan Leaf, Mitsubishi Outlander). Das ist auch der Grund, weshalb es an vielen öffentlichen Ladesäulen drei Stecker gibt.

Um die volle Flexibilität und Zukunftstauglichkeit bei der Entscheidung für eine Wallbox zu haben, ist eine Entscheidung für eine Ladestation ohne fest installiertes Ladekabel empfehlenswert. Volle Flexibilität bieten auch Ladestationen mit Typ-2-Steckdose, denn an diese kann auch ein Mode-3-Ladekabel bei Bedarf angeschlossen werden. Im gewerblichen Bereich ist eine solche Lösung für Hotels oder Parkplätze von Unternehmen die häufigste Variante.

Neben dem Mennekes-Stecker gibt es für das Schnellladen von Elektroautos den sogenannten Combo-Stecker, oder auch CCS-Stecker genannt. Dieser Steckertyp hat sich für PKW bislang durchgesetzt, um Schnellladen mit bis zu 350 Kilowatt möglich zu machen.

Welchen Stromanschluss braucht meine Ladestation?

Entscheidend hängen die Anforderungen an den Stromanschluss von der gewünschten Ladeleistung der Wallbox ab. Wer sich für 11 oder 22 Kilowatt entscheidet, braucht einen dreiphasigen Drehstromanschluss mit einer Spannung von 400 Volt (Industriestrom). Eine 11-Kilowatt-Wallbox braucht eine Stromstärkte von 16 Ampere. Die 22-kW-Ladestation von 32 Ampere.

Kleinere Wandladeboxen mit einer Leistung von 3,7 oder 7,4 Kilowatt benötigen nur einphasig Strom. Als Spannung reichen 230 Volt aus. Die Stromstärke muss berücksichtigt werden. Auch bei solchen Geräten ist es empfehlenswert, einen Elektriker hinzuziehen.

Wieso sollte ich nicht dauerhaft eine Außensteckdose nutzen?

Nein, nicht dauerhaft. Als Notlösung ist die Außensteckdose in der Regel nutzbar. Aber: Insbesondere bei älteren Gebäuden, sollte vor der ersten Nutzung der Außensteckdose zum Elektroauto-Laden ein Check gemacht werden, ob die Elektrik das mehrstündige Laden mit zB 3,7 Kilowatt aushalten kann.

Grundsätzlich gilt: Die Wallbox bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber der einfachen Steckdose. Besonders wichtig ist natürlich der Sicherheitsaspekt. Aber das Aufladen mit einer Wallbox geht deutlich schneller – und ist vor allem auch effizienter.

Daher: Notfall-Laden an der Steckdose ja, aber die eigene Wallbox ist die bessere, sicherere und effizientere Lösung.

Wer installiert meine E-Auto-Ladestation?

Ein qualifizierter Elektroinstallateur sollte die Installation der Ladestation an Carport, Garage oder Haus übernehmen. Denn wichtig ist, die Anforderungen und Normen für den Anschluss einzuhalten.

Viele Elektroauto-Hersteller und einige Dienstleister bieten den Installationsservice für Ladestationen an – beispielsweise Volkswagen über die Tochter Elli oder der Elektromobilitätsdienstleister The Mobility House, der auch einen gut sortierten Online-Shop führt.

Was kostet eine Ladestation und deren Installation?

Um die Installationskosten für eine Wallbox abzuschätzen, ist insbesondere die Entfernung zwischen der Hauptsicherung und der Wallbox entscheidend. Ist ein Wanddurchbruch nötig? Welche Erdarbeiten müssen erledigt werden? Oder kann eine vorhandene Leitung genutzt werden? Eine tolle, kostenlose Checkliste dazu gibt es hier bei The Mobility House.

Die zweite, wichtige Frage ist die nach dem Alter des Sicherungskastens. Ist dieser in die Jahre gekommen, besteht die Gefahr, dass entweder nicht genügend Platz ist, oder aber einige Anpassungen an neuere VDE-Regeln oder Gesetze notwendig sind.

Und schließlich hängen die Kosten entscheidend von der ausgewählten Ladestation ab: Soll diese in Zukunft leicht ergänzbar sein? Welche Ladeleistung soll die Ladestation ermöglichen? Welche Sicherheits-Features sind nötig? Wie lang muss das Ladekabel sein? Genügt ein Ladepunkt, oder müssen es mehrere sein? Sollen Energiezähler und FI-Schutz bereits in die Ladesäule integriert sein?

900 Euro KfW-Zuschuss – was muss ich beachten?

Seit dem 24. November 2020 gewährt die KfW-Bank einen Zuschuss für die Neuinstallation fabrikneuer Wallboxen in Höhe von 900 Euro pro Ladepunkt. Bei der Beantragung gibt es einige Aspekte zu beachten. Außerdem lauern in der entsprechenden Förderrichtlinie ein paar Fallstricke. Viele weitere Details zur Wallbox-Förderung und der Beantragung des KfW-Zuschusses gibt es in diesem Beitrag.

Wer den Wallbox-Zuschuss beantragen möchte, muss zuerst den entsprechenden Antrag im Zuschussportal der KfW ausfüllen und seine Identität nachweisen. Erhält er dann eine Rückmeldung, dass seinem Antrag entsprochen wurde, kann die Wallbox bestellt und installiert werden. NICHT DAVOR.

TIPP: Um Missverstände zu vermeiden, macht es Sinn, die Wallbox erst am Tag nach dem Eintreffen der Zusage der Förderung zu bestellen. Aber: Zu lange warten ist auch keine gute Option, weil dadurch die Lieferzeit unangenehm verlängert werden könnte. Es wird davon ausgegangen, dass es bei Online-Shops rund um Weihnachten und Neujahr zu Engpässen beim Wallbox-Nachschub kommen kann.

Aber: Um die Förderung zu erhalten, muss die Installation der Ladestation innerhalb von neun Monaten nachgewiesen werden – der Anspruch auf den Zuschuss bleibt also lange erhalten. Für den Nachweis ist eine Vielzahl von Dokumenten einzureichen. Die Wichtigsten sind:

  • Rechnung über Kauf der Ladestation
  • Rechnung über Installationsarbeiten einer fachkundigen Person
  • Nachweis darüber, dass ein Ökostromvertrag vorhanden ist – die Ökostromversorger händigen entsprechende Bestätigungen gerne aus
  • Bestätigung des Elektrikers, dass eine Wallbox, die zum Beispiel 22 Kilowatt liefern kann, auf 11 Kilowatt gedrosselt wurde.

Zum Schluss noch ein Tipp: Die Wallboxen, die für den KfW-Zuschuss in Frage kommen, müssen intelligent steuerbar sein. Das ist eine Anforderung, die der Netzbetreiber aller Voraussicht nach nicht zeitnah nutzen wird. Aber: Es macht auf alle Fälle sind, schon heute, wenn ohnehin zB Erdarbeiten nötig sind, ein Leerrohr zu legen, um bei Bedarf eine Kommunikationsverbindung zwischen dem künftigen Smart Meter und der Wallbox zu ermöglichen.

Lesen Sie in diesem Artikel mehr über den Test des ADAC und die besten Geräte 2020.

(Copyright der Fotos: Adobe Stock Lizenz, Volkswagen Presse)

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