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Archiv des Tags ‘Energieeffizienz’

Conergy startet Pilotprojekt zur solaren Energielösung der Zukunft

Conergy FrankfurtConergy startet Anfang März 2010 das erste, bundesweite Pilotprojekt zum Thema Eigenverbrauch. Ziel: Besitzer einer Solaranlage sollen selbst produzierten Strom nicht nur in das Stromnetz einspeisen sondern im eigenen Haushalt verwenden. Durch “EIGENVERBRAUCH JETZT!” soll die Abhängigkeit vom Strom der Energieversorger verringert werden, die nach wie vor Kohle und Atomenergie zur Energieproduktion verwenden.

Bis zur Jahresmitte will Conergy die Eigenverbrauch-Pilotphase abschließen. Ab Juli 2010 soll dann die neue Conergy-Lösung offiziell in Deutschland erhältlich sein. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von AlexT, 11. Feb 2010, Rubrik: Allgemein, 1 Kommentar


E-world 2010: Eine Branche erfindet sich neu

E-World LogoDie E-world in Essen erlebt eine Renaissance: Aussteller berichten über “deutlich mehr Besucher als in den vergangenen Jahren“, Besucher freuen sich über “eine Themenpalette, die deutlich breiter geworden ist” und immer öfter das Label Cleantech verdient hat. Die Branche erfindet sich – getrieben von gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie innovativen Startups – derzeit neu, und das belebt die Messe E-world ungemein.

Ausstellungsbereich smart energy

Gutes Beispiel: Der smart energy Ausstellungsbereich, an dem mehr als 30 Unternehmen  auf kleinen und mittelgroßen Ständen ihre innovativen Produkte oder Prototypen vorstellten. Hier standen Themen wie Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Smart Metering oder Elektromobilität im Vordergrund. Die Vernetzung von Haustechnik und Elektrogeräten spielte dabei ebenso eine Rolle wie Konzepte für die Eigenversorgung mit Energie und Energieeffizienz.

Die Firma Kiwigrid aus Dresden hat zur Messe den ersten, auf Basis des Internet Protocols (IPv6) kommunizierenden Smart Plug fertig gestellt. Dieser Plug benutzt den von Kiwigird entwickelten Moko-Chip, um im Netzwerk zu kommunizieren. Moko ist dabei ein Mikrochip, der es ermöglicht, per Funk Energie zu steuern, zu messen und zu kommunizieren. In den nächsten Monaten wird Kiwigrid die ersten Test-Versuche vornehmen.

Interessant ist auch das Unternehmen smartOPTIMO – eine Dienstleistungsgesellschaft, die aus den Stadtwerken Münster und Osnabrück hervorgegangen ist. Das Unternehmen entwickelt ganzheitliche Lösungen rund um Smart Metering, die von anderen Stadtwerken günstig übernommen werden können. Dabei geht es inbesondere um IT-Lösungen wie ein Web-Portal, das die Energiedaten des Endverbrauchers visualisiert und transparent macht. Den ganzen Beitrag lesen »


Cleantech Firmenporträt: Intelligente Funksensoren von EnOcean verbessern Gebäudeenergieeffizienz

logo_enoceanCleantech Inside – dieses Label ist für kaum eine andere Technologie aus Deutschland so treffend wie für die der EnOcean GmbH. Das Unternehmen aus Oberhaching bei München – einst als Spin-Off aus der Forschungsabteilung der Siemens AG hervorgegangen – hat eine unspektakulär klingende aber höchst effiziente “batterielose Funktechnologie” entwickelt, die beispielsweise im Gebäudesektor etwa bei Lichtschaltern Anwendung findet.

EnOcean GmbH moduleEnOcean vertreibt und produziert wartungsfreie Funksensorlösungen für den Einsatz in Gebäuden und Industrieanlagen. Das Geniale: Die Funksensoren liefern nicht nur Informationen an eine zentrale Stelle im Gebäude, sondern holen sich den Strom dafür quasi aus der Luft. So können etwa Lichtschalter ohne Verkabelung in den Wänden ihre Aufgabe erfüllen – bei der Betätigung des Schalters entsteht Energie, die dank EnOcean-Technologie dazu genutzt wird, das Funksignal zu übertrage. Die Folge: In modernen Gebäuden können kilometerlange Kabelbahnen eingespart werden.

Viele weitere Anwendungsgebiete für Funksensoren

Schalter auf Glas_EnOcean GmbHDoch natürlich machen die Funksensoren von EnOcean noch an vielen anderen Stellen im Gebäude Sinn und greifen etwa in die Hausautomation ein – Ein Funksensor, der am Fenster befestigt ist, kann beispielsweise melden, wenn dieses gekippt oder geöffnet wird. Gleichzeitig erhält die Heizung im Raum ein Signal und wird für die Lüftungszeit ausschaltet.

Unbemerkt vom Menschen können auch Büroräume etwa “merken”, wenn keine Person im Raum ist und in der Zwischenzeit das Licht dimmen beziehungsweise ganz ausschalten. Die Anwendungsszenarien sind unvorstellbar groß.

Grundlegend ist der Gedanke, dass dort, wo Sensoren Messwerte erfassen, sich der Energiezustand verändert. Und genau diese Veränderung des Energiezustandes – sei es durch Temperaturänderungen, oder etwa die Veränderung der Beleuchtungsstärke – setzt Energie frei, die dafür genutzt wird, Funksignale über eine Entfernung von bis zu 30 Meter im Gebäude und bis zu 300 Metern im Freien übertragen. Den ganzen Beitrag lesen »


Firmenporträt ETA CUBE: Garantiert Energie-Verbrauch und -Kosten senken

Eta-Cube LogoModernisierungsmaßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs, beziehungsweise einer Verbesserung der Energieeffizienz, scheitern meist an hohen Investitionskosten. Grund: Die notwendigen Finanzmittel müssen meist sofort in vollem Umfang aufgebracht werden, rechnen sich jedoch im Normalfall erst nach mehreren Jahren.

Abhilfe soll hier ein Geschäftsmodell der ETA CUBE schaffen. Das in Frankfurt am Main ansässige unabhängige Energie-Effizienzunternehmen bietet so genanntes Effizienzcontracting an mit dem Ziel, Energieverbräuche und -kosten bei Kunden nachhaltig und garantiert zu senken. Dabei werden die Investitionskosten für die Durchführung von Energiesparmaßnahmen vollständig durch den Dienstleister übernommen. Kunden zahlen zur Refinanzierung über eine fest definierte Laufzeit lediglich einen Teil der eingesparten Energiekosten.

“Energie sparen ist der schnellste und effektivste Beitrag zu einer sicheren, nachhaltigen und umweltschonenden Energieversorgung“, sagt Ümit D. Yildirimer, CEO der ETA CUBE. “Wir profitieren ausschließlich von dem, was der Kunde durch uns an Energiekosten einspart.”

ETA CUBE bezeichnet sein Geschäftsmodell “Dreidimensionales Energiesparen“, weil sämtliche haustechnischen Gewerke wie Wärme, Lüftung, Kühlung, Beleuchtung, etc. optimiert werden, und stößt damit am Markt auf reges Interesse. Bereits im ersten Geschäftsjahr wurde eine ganze Reihe von Projekten in Angriff genommen – mit namhaften Kunden. Das Geschäftsmodell eignet sich für Banken, Hotels, Kranken- oder Parkhäuser ebenso wie für Unternehmen aus dem produzierendem Gewerbe und dem Dienstleistungssektor.

ETA CUBE - Dreidimensionales Energiesparen_ScreenshotDer Ansatz des Energiedienstleisters basiert auf drei Säulen, die zu einer erheblichen Senkung der Energiekosten beitragen. Dabei dauert der Prozess der Messung sowie der Durchführung von ersten Einspar-Maßnahmen meist lediglich acht Wochen – deutlich weniger als sonst marktüblich.

Schritt 1 – Energiemanagement: Günstiger Energieeinkauf und Ökosteuererstattung

ETA CUBE bietet seinen Kunden das gesamte Spektrum der Energieversorgung. Neben einer Überprüfung von Verträgen und einem günstigeren Energieeinkauf, spielt die Energiesteueroptimierung eine wichtige Rolle: Als zollrechtlich anerkannter Energiecontractor kann ETA CUBE einem Dienstleistungsunternehmen schon im ersten Schritt zu drei bis fünf Prozent geringeren Energiekosten verhelfen.

“Die Rückerstattung von Teilen der zur Ökosteuer gehörenden Strom- und Mineralölsteuer ist erst in den letzten fünf Jahren aktuell geworden“, sagt Yildirimer. „Viele Unternehmer haben sich mit diesem Thema nie beschäftigt und wissen darüber oftmals nicht Bescheid.”

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Intelligente Geräte von iGo reduzieren Standby-Stromkosten drastisch

Der Standby-Modus von Elektrogeräten in Haushalten sowie in Unternehmen gehört bekanntwermaßen zu einem der größten Energieverschwender unserer Zeit. Dies sollen drei neue Geräte des amerikanischen Unternehmens iGo Green jetzt ändern. Die intelligenten Geräte erkennen, wenn Geräte eingesteckt sind und Strom ziehen. Sobald die Geräte abgeschaltet werden (”Standby”) oder aufgeladen sind, dreht iGo Green diesen Geräten wie Fernsehern, Laptops oder anderen Elektrogeräten einfach den Saft ab. Ersparnis laut Hersteller: Bis zu 85 Prozent der regulären Standby-Kosten. Ein wichtiger Beitrag zu weniger Energieverbrauch und mehr Energieeffizienz.

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Vacon: Finnisches Unternehmen senkt Energieverbrauch von Elektromotoren

Logo Vacon

Elektromotoren verbrauchen in Summe rund 30 Prozent der weltweit erzeugten Elektroenergie. Grund: Fahrzeuge, Kräne, Industrieanlagen, aber auch Lüftungssysteme, Klimaanlagen und Haushaltsgeräte werden mit Strom betrieben – selbst Solar-Kollektoren richten sich nur mit Hilfe von Elektromotoren am Lauf der Sonne aus.

Um die Laufcharakteristik von Drehstrommotoren den unterschiedlichen Einsatzszenarien anzupassen, werden so genannte Frequenzumrichter (AC Drives) eingesetzt. So laufen die Motoren sanfter an, entfalten das notwendige Drehmoment und überhitzen nicht. Aber auch die damit verbundenen Energiesparpotenziale sind gewaltig: Experten ermittelten, dass durch AC-unterstützte Motorsteuerungen rund 260 Milliarden kWh Strom eingespart werden könnten (China 134 Mrd, USA 76 Mrd, Europa 50 Mrd). Trotzdem werden bisher nur rund 10 Prozent der weltweit betriebenen Elektromotoren mit Frequenzumrichtern ausgestattet.

Zu den hrenden Anbietern zählen ABB, Siemens und Schneider Toshiba. Das finnische Unternehmen Vacon hat eine neue Lösung entwickelt, mit welcher der Stromverbrauch von Pumpen und Ventilatoren um bis zu 32 Prozent gesenkt werden könnte und deren Investition sich bereits nach 12 Monaten amortisiert haben soll. Den ganzen Beitrag lesen »


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