Der Chemiker, der das FCKW-Verbot vorantrieb

PORTRÄT · 20. OKTOBER 2026

Wie Reinhard Zellner Minister und Konzernchefs vom FCKW-Verbot überzeugte

Verbietet die Welt die FCKW, heilt die Ozonschicht: Das sagten der Chemiker und seine Kollegen Mitte der achtziger Jahre voraus. Die Prognose ist eingetroffen. Möglich wurde das, weil Forschung, Politik und Industrie an einem Strang zogen.


VON MARTIN JENDRISCHIK · 12 Min. LESEN


Als im September die Weltorganisation für Meteorologie ihre jährliche Ozonbilanz vorlegte, saß Reinhard Zellner in seinem Arbeitszimmer in Höxter an der Weser. Das Ozonloch über der Antarktis gehörte 2025 zu den kleinsten seit Beginn der Messreihe, die WMO spricht von einer Erfolgsgeschichte. Eingetroffen ist, was er und seine Kollegen vor 40 Jahren vorhergesagt hatten.

Der international anerkannte Physikochemiker, Jahrgang 1944, hat dafür im Labor akribisch Reaktionen vermessen, die niemand brauchte, bis sie plötzlich jeder brauchte. Er hat 50 Arbeitsgruppen koordiniert, ist mit dem Forschungsminister zu Messkampagnen geflogen und hat beim Vorstandschef eines Chemiekonzerns vorgesprochen. Er erzählt das ohne Pathos, präzise und mit einem Gedächtnis für Namen, Jahreszahlen und Flughöhen, das jede Chronik ersetzt.

In Cambridge lernt Zellner, wie wenig Chlor genügt

Anfang der siebziger Jahre arbeitete Zellner als Postdoktorand in Cambridge, an einem Institut, das „für seine intensive Befassung mit chemischen und photochemischen Reaktionen Weltruf genoss“. „In diesem Umfeld ist mein persönliches Engagement in diesem Themenfeld stark gewachsen.“ Den Ausschlag gab ein Vortrag des Berkeley-Chemikers Harold Johnston über Überschallflugzeuge, deren Abgase die Ozonschicht angreifen könnten. Johnstons Kern: Ein einziges Molekül zerstört Tausende Ozonmoleküle, weil es nach jedem Angriff wieder frei wird.

Zellner baute auf Vorarbeit, und er nennt die Vorgänger mit derselben Sorgfalt wie die eigenen Messungen. Der Brite Sydney Chapman hatte in den dreißiger Jahren erklärt, wie Ozon entsteht und zerfällt. Paul Crutzen, später Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, und Harold Johnston hatten Anfang der Siebziger die Stickoxide ins Spiel gebracht. 1974 zeigten Sherwood Rowland und Mario Molina, dass FCKW aus Spraydosen und Kühlschränken in großer Höhe Chlor freisetzen. Die drei bekamen dafür 1995 den Chemie-Nobelpreis. Zellner wandte sich der Chlorchemie zu und bestimmte mit seiner Göttinger Arbeitsgruppe penibel, Reaktion für Reaktion, wie schnell diese Prozesse ablaufen, parallel zu Gruppen in den USA und Großbritannien. Diese Zahlen waren „die Voraussetzung für die modellhafte Beschreibung einer komplexen Chemie und damit für die Absicherung von Grundlagen und Beobachtung im Sinne zukünftigen Handlungsbedarfs“.

Bedrohlich fand die Fachwelt die Chlorthese damals nicht. Weil die Zersetzung Sonnenlicht braucht, erwartete man den stärksten Abbau über dem Äquator, und auch dort in moderatem Ausmaß.

Das Loch über dem Südpol passt in kein Modell

Im Mai 1985 veröffentlichte Joseph Farman vom British Antarctic Survey eine Messreihe aus Halley Bay. Im antarktischen Frühling fehlte ein Drittel des Ozons. Zellner kannte Farman aus einem europäischen Forschungsprogramm. Der Fund war nur möglich, weil dort seit Jahrzehnten jemand gemessen hatte. Die Entdeckung „hat die Atmosphärenwissenschaften weltweit überrascht, da dieses Phänomen vorher nicht erdacht worden war“.

Zwei Fragen standen im Raum: Warum ausgerechnet über dem Südpol, wo doch fast alle FCKW auf der Nordhalbkugel freigesetzt wurden? Und waren sie überhaupt beteiligt? „Nur eines war klar: Sollten die FCKW dennoch dafür verantwortlich sein, haben wir ein Umweltproblem von vorher nicht bekanntem Ausmaß.“

Was folgte, war eine Gemeinschaftsleistung. In den USA und Europa, vor allem in Großbritannien und Deutschland, gab es eine gut organisierte Forschungsinfrastruktur und viele gut ausgebildete Atmosphärenforscher. Als Koordinator des Deutschen Ozonforschungsprogramms hielt Zellner mit gerade einmal drei Kollegen rund 50 Arbeitsgruppen zusammen: Die einen maßen Reaktionen im Labor, die anderen flogen mit Instrumenten in die Stratosphäre, die dritten rechneten Modelle. Die entscheidende Chemie klärten Kollegen wie Paul Crutzen in Mainz und Frank Arnold in Heidelberg. Nach wenigen Jahren stand die Antwort: Im eisigen Polarwinter entstehen Wolken, an denen das Chlor scharfgemacht wird, und die Frühjahrssonne setzt es frei. „Ein zweifelsfrei überraschendes, aber ungemein bedeutendes Forschungsergebnis.“ Wie die Chemie im Einzelnen abläuft, erklärt das Cleanthinking-Grundlagenstück zum Ozonloch.

Daraus folgte die Prognose, die heute eingetroffen ist. Verschwinden die FCKW, verschwindet auch das Loch, langsam, weil die Stoffe 60 bis 120 Jahre in der Atmosphäre bleiben.

Satellitenaufnahme des Ozonlochs über der Antarktis im Oktober 1987
Das Ozonloch über der Antarktis am 15. Oktober 1987, einen Monat nach der Unterzeichnung des Montrealer Protokolls. QUELLE: NOAA / gemeinfrei

Der Forschungsminister fliegt mit nach Nordskandinavien

Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber bei einer Pressekonferenz in Bonn im September 1987
Heinz Riesenhuber war von 1982 bis 1993 Bundesforschungsminister. Das Foto zeigt ihn im September 1987, zwei Wochen nach der Unterzeichnung des Montrealer Protokolls. QUELLE: Bundesarchiv, B 145 Bild-F076341-0019 / Lothar Schaack / CC BY-SA 3.0 DE

Was Zellner aus diesen Jahren erzählt, klingt heute wie aus einem anderen Land. Forschungsminister Heinz Riesenhuber flog mit ihm in einer Maschine der Luftwaffe nach Nordskandinavien, um vor Ort die Messungen zu verfolgen, die eine Transall der Bundeswehr in der polaren Stratosphäre vornahm. An Bord saßen zwei Dutzend Journalisten, und Zellner erklärte ihnen geduldig Sinn und Zweck der Messungen. Finanzminister Theo Waigel gab Geld für ein eigenes deutsches Höhenforschungsflugzeug frei, das die Firma Grob in Mindelheim baute. Die Strato 2C verfehlte aber die geforderte Flughöhe knapp und wurde 1996 eingestellt, 72 Millionen Mark waren da schon geflossen.

Das Höhenforschungsflugzeug Grob G 850 Strato 2C auf einem Flugfeld
Das Höhenforschungsflugzeug Grob G 850 Strato 2C sollte Messgeräte in rund 22 Kilometer Höhe tragen, mitten in die Ozonschicht. QUELLE: Waerfelu / Wikimedia Commons / CC BY 3.0

Aus Höxter kam auch Klaus Töpfer, der im Mai 1987 Bundesumweltminister wurde, vier Monate vor Montreal. Die beiden waren quasi Nachbarn. Im September 1987 unterzeichneten die Staaten das Montrealer Protokoll, zwei Jahre nach Farmans Messreihe und bevor die Chemie des Lochs vollständig geklärt war. Zellner sieht darin bis heute kein Wagnis. Zwei Jahre zuvor hatte das Wiener Übereinkommen den Rahmen gesetzt, und einige Forscher genossen „großes Ansehen und Vertrauen bei den nationalen und internationalen Umweltbehörden“. Deshalb waren die Verhandelnden in Montreal „kaum oder nicht vom Zweifel des unvollständigen Wissens beschränkt“.

Bundesumweltminister Klaus Töpfer 1987 im Bundesrat in Bonn
Klaus Töpfer im Sommer 1987 im Bundesrat, wenige Monate nach seinem Amtsantritt als Bundesumweltminister. QUELLE: Bundesarchiv, B 145 Bild-F075781-0004 / Ludwig Wegmann / CC BY-SA 3.0 DE

Zellner spricht beim Hoechst-Chef vor

In Deutschland stellten damals zwei Unternehmen FCKW her, Hoechst und die Kali-Chemie in Hannover. Den Draht zur Industrie hatte Zellner früh gelegt: Noch vor der Enquete-Kommission richtete er bei der DECHEMA in Frankfurt einen Arbeitsausschuss zum Ozon ein und leitete ihn gemeinsam mit einem Direktor der Hoechst AG. Auch dadurch fiel er der Politik auf. Zellner suchte den Vorstandsvorsitzenden von Hoechst persönlich auf. Der Konzernchef war Chemiker, er verstand die Zahlen und zog mit. Für Hoechst hieß das Umsatzverlust und einen Kratzer im Image, die Produkte des Hauses standen plötzlich als Umweltgift da. Hersteller und Forscher saßen in einem gemeinsamen Komitee, auch mit den Amerikanern von DuPont. Für die schnelle Lösung war genau das wichtig: „die geringe Zahl von Herstellern und damit auch die geringe Zahl der Verantwortlichen“.

Die Suche nach Ersatz lief schon vor Montreal mit hoher Intensität. Gefragt waren Stoffe, die wie die FCKW ungiftig, geruchlos und nicht brennbar sind, aber die Ozonschicht verschonen. Seine Gruppe arbeitete selbst an einem davon, dem Kältemittel R-134a, „an dem wir selbst intensiv gearbeitet haben“. Es lebt 14 Jahre statt 100 und greift das Ozon nicht an, wirkt aber als Treibhausgas, deshalb fährt die Welt solche Stoffe seit dem Kigali-Zusatz von 2016 herunter. Am Ende landete die Branche bei Propan, Butan und Pentan. Ihr Nachteil ist „nicht zu unterschätzen“: Sie brennen.

Mitziehen mussten auch die Verbraucher. Bei Spraydosen stand einfach ein anderes Produkt im Regal, beim Kühlschrank musste jeder Haushalt irgendwann ein neues Gerät kaufen. 1992 entwickelte die ostdeutsche Firma Foron im erzgebirgischen Scharfenstein gemeinsam mit Greenpeace den ersten Kühlschrank, der mit Kohlenwasserstoffen kühlte. Die großen westdeutschen Hersteller setzten zunächst auf R-134a und reagierten verärgert, nach zwei Jahren zogen sie nach. Heute kühlen weltweit weit über eine Milliarde Kühlschränke ohne FCKW.

Das Ozonloch hat sich nicht von selbst geschlossen

Heute erholt sich die Ozonschicht, über der Antarktis soll sie um 2066 wieder den Stand von 1980 erreichen. In rechten Kommentarspalten wird daraus gern eine Geschichte über Panikmache: erst ein Riesenwirbel, dann habe sich das Loch von allein geschlossen. Die Forschung zeigt das Gegenteil. Ein Team um den NASA-Forscher Paul Newman hat durchgerechnet, wie die Welt ohne Verbot aussähe: Bis 2065 wären zwei Drittel des globalen Ozons zerstört, die UV-Strahlung im Sommer hätte sich in mittleren Breiten mehr als verdoppelt. Das Loch schließt sich, weil Forscher, Regierungen, Konzerne und Millionen Haushalte gehandelt haben.

Darin steckt für Zellner die Botschaft seines Lebenswerks: Die Menschheit kann ein globales Umweltproblem lösen, wenn Wissenschaft, Politik und Wirtschaft gemeinsam handeln. Dass sie es beim Klima noch nicht getan hat, hat er aus nächster Nähe miterlebt.

Dieselbe Kommission schrieb auch die Klimaprognose

Die Enquete-Kommission „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“, in der Zellner ab 1987 saß und die Texte zum Ozon maßgeblich verfasste, befasste sich mit beidem, mit dem Ozon und mit dem Treibhauseffekt. 1990 empfahl sie dem Bundestag, die CO2-Emissionen bis 2005 um 30 Prozent zu senken. Auch diese Prognose ist eingetroffen, als Hitzesommer, Dürre und Flut. Für Zellner fasst ein Satz sein Leben als Berater der Politik zusammen: „Bereits vor nunmehr gut 30 Jahren haben wir diese Probleme im Rahmen der Enquete-Kommission ausformuliert. Geschehen ist bis heute wenig.“

Beim Klima ist „die gesamte Weltbevölkerung quasi Emittent“, die Verantwortlichen sind „mindestens 100 nationale Parlamente“. Einige bezweifeln den Klimawandel bis heute, andere, wie die Inselstaaten im Pazifik, haben weder Mittel noch Macht, ihn aufzuhalten. Dazu wächst die Weltbevölkerung und will besser leben, beides treibt die Energienachfrage. Solange die Welt nicht wie beim Ozon gemeinsam handelt, kann ein einzelnes Land mit Vermeidung allein wenig ausrichten. Deutschland sollte aus seiner Sicht deshalb „den nationalen Anspruch bei der Reduzierung der CO2-Emissionen nicht überbetonen“ und „erheblich mehr tun bei der Frage der Anpassung“, beim Hochwasser- und Hitzeschutz.

Das Klimaproblem ist ungleich größer, mit Milliarden Verursachern statt einer Handvoll Fabriken. Woran der gemeinsame Strang reißt, zeigte die Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém im November 2025. Rund 90 Staaten forderten einen verbindlichen Fahrplan für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Saudi-Arabien, Russland und am Ende auch China blockierten ihn, die Abschlusserklärung kam ohne aus. In Montreal saßen 1987 keine Staaten am Tisch, deren Geschäftsmodell aus FCKW bestand.

Am Vertrauen der Bevölkerung in die Forschung liegt es nicht. Eine Befragung von rund 72.000 Menschen in 68 Ländern kam Anfang 2025 in Nature Human Behaviour zu dem Ergebnis, dass die meisten Menschen Wissenschaftlern vertrauen und sich wünschen, dass sie sich stärker in Gesellschaft und Politik einbringen. Deutschland liegt allerdings unter dem internationalen Schnitt, deutlich hinter Dänemark und Irland. Weniger Vertrauen haben vor allem Menschen, die sich politisch rechts verorten. Schon eine kleine misstrauische Minderheit, warnen die Autoren, könne beeinflussen, ob wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Entscheidungen eingehen. Wer sich als Forscher öffentlich zu Wort meldet, bekommt diese Minderheit zu spüren: In einer Nature-Umfrage unter Wissenschaftlern, die in der Pandemie mit Medien gesprochen hatten, berichtete fast jeder Siebte von Todesdrohungen.

Beim Treibhausgas SF6 vergehen Jahrzehnte

Wie anders es heute läuft, zeigt ein Gas, auf das Zellner selbst zu sprechen kommt. Schwefelhexafluorid, kurz SF6, wirkt rund 24.000-mal so stark wie CO2 und steht seit dem Kyoto-Protokoll 1997 auf der Liste der Treibhausgase. Die EU verbietet es in neuen Schaltanlagen erst schrittweise, ab 2026 in der Mittelspannung, ab 2032 auf den höchsten Spannungsebenen. Beim FCKW lagen zwischen Befund und Verbot zwei Jahre, hier sind es mehr als drei Jahrzehnte.

Europas einziger SF6-Hersteller ist der Chemiekonzern Solvay mit seinem Werk in Bad Wimpfen, zu dessen Gruppe einst auch die Kali-Chemie gehörte. Frankfurter Forscher maßen in der Region jahrelang rund 30 Tonnen SF6 pro Jahr, das Werk meldete für 2023 ganze 56 Kilogramm. Öffentlich wurde der Fall erst durch Recherchen von ZDF frontal und Spiegel, obwohl das Stuttgarter Umweltministerium seit 2023 Bescheid wusste. Solvay klagte zunächst gegen schärfere Auflagen. Ein Vorstandschef, der die Zahlen versteht und mitzieht, kommt in dieser Geschichte bislang nicht vor.

Andere Forscher haben ihre Konsequenzen gezogen. Der Kieler Klimaforscher Mojib Latif sagte Ende 2024: „Ich kann Politikerinnen und Politikern nichts mehr beibringen, die wissen alles. Da gibt es keinen Beratungsbedarf mehr. Sie handeln wider besseren Wissens.“ Harald Lesch stand in diesem Sommer zum ersten Mal auf einer Demonstration, weil Wissenschaft nicht neutral sein könne, wenn es um Sein oder Nichtsein gehe. Reinhard Zellner musste nie demonstrieren. Ihm hörten Minister und Konzernchefs zu. Den Erfolg beim Ozon nimmt er trotzdem nicht für sich allein in Anspruch: „Ich bin nicht der Einzige, dem das Lob über den erfolgreichen Ausstieg aus den FCKW und die Erholung der Ozonschicht gebührt, aber vielleicht derjenige, der den intensivsten und engsten Kontakt zu Industrie und Politik gehabt hat.“

QUELLEN

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  1. Reinhard Zellner: schriftliche Antworten auf Fragen von Cleanthinking, 6. Oktober 2026, Telefongespräch am 22. September 2026 sowie Anmerkungen zum Entwurf, 19. Oktober 2026.
  2. WDR: Bericht über Reinhard Zellner und das Ozonloch, 17. September 2026.
  3. WMO: Ozone and UV Bulletin No. 4, September 2026.
  4. Newman et al.: What would have happened to the ozone layer if chlorofluorocarbons (CFCs) had not been regulated?, Atmospheric Chemistry and Physics, 2009.
  5. Deutscher Bundestag: Drucksache 10/6411 (FCKW-Produktion Hoechst und Kali-Chemie), 1986.
  6. Deutscher Bundestag: Dritter Bericht der Enquete-Kommission „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“, Drucksache 11/8030, 1990.
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