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Indoor Energy Harvesting: Epishine bietet innovative Lichtzelle für Sensoren oder Smart Home-Produkte

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Die Lichtzelle von Epishine erntet Energie bei 20 bis 1.000 Lux.

Lange arbeitete das schwedische Cleantech-Unternehmen Epishine im Stillen. Dabei entstanden zahlreiche Kundenapplikationen, die das Startup heute vorstellte. Doch jetzt ist die Lichtzelle für einen breiteren Kundenkries aus dem Bereich Internet der Dinge, Umweltsensoren, Smart Home und Co. verfügbar. Die kleine, typischerweise 7*6-Zentimeter-Lichtzelle ist in der Lage, kleine Elektronikgeräte in Räumen via Indoor Energy Harvesting mit Energie zu versorgen.

Die Lichtzelle basiert auf organischer Photovoltaik, ist dünn und flexibel. Sie kann dadurch leicht in Sensoren, Unterhaltungselektronik und andere Geräte mit geringem Stromverbrauch integriert werden kann, um den Bedarf an Batterien zu reduzieren oder zu eliminieren.

Die leichten Zellen von Epishine sind ungiftig, basieren auf organischer Elektronik und sind in recyclebarem Kunststoff verkapselt. Die einzigartige Skalierbarkeit ergibt sich aus der Tatsache, dass der gesamte Herstellungsprozess auf verschiedenen Drucktechniken, Rolle-zu-Rolle, basiert. Die dünnen und flexiblen Zellen können problemlos in typische kunststoffbasierte Elektronikgehäuse integriert werden.

Wir sind sehr stolz darauf, dass wir die Ergebnisse von mehr als 25 Jahren Forschung in dieses Produkt einfließen lassen konnten. Was es noch besser macht, ist, dass wir auch einen Produktionsprozess entwickelt haben, der auf große Mengen skalierbar ist. Das macht uns zu einem der weltweit führenden Akteure bei gedruckten organischen Solarzellen.

Anna Björklou, CEO von Epishine.

Die globale digitale Transformation erfordert immer mehr Datenfluss zwischen der physischen und digitalen Welt. Dies wird schnell zu einer unzähligen Anzahl von kleinen Sensoren und Displays führen, die heute mit Batterien betrieben werden. Das ist nicht nachhaltig, weder aus ökologischer Sicht noch aus der Perspektive der Wartung.

Epishine Lichtzelle im elektrischen Türschloss als Batterieersatz

Die innovative Lichtzelle von Epishine ist für das Umgebungslicht in Innenräumen optimiert. Alle elektronischen Geräte, die heute mit kleinen Batterien betrieben werden, die ein Jahr oder länger halten, können mit dieser Innovation potenziell durch die Ernte von gewöhnlichem Innenraumlicht betrieben werden.

Die neue schwedische Lichtzelle, mit deren Verkauf Epishine heute beginnt, wird in einem industriellen Prozess mit Kapazitäten für den Weltmarkt hergestellt. Während der Vorstellung zeigte Kunde Pollux Innovations einen Datensensor für Gebäude (HADAR), der die Lichtzelle von Epishine nutzt.

Außerdem startet im Februar ein Feldtest mit der MiroCard der miromico AG aus der Schweiz. Das schwedische Unternehmen ACSS hat die Lichtzelle genutzt, um elektrische Türschlösser für Schulen, Museen oder Shopping-Center zu entwickeln – und damit Batterien zu ersetzen.

Lesen Sie auch: Epishine bringt erstes Gerät mit organischer Solarzelle auf den Markt

1 Kommentar
  1. […] zu schonen oder etwa die Sicherheit zu verbessern. Gemeinsam mit anderen Cleantech-Unternehmen wie Epishine oder Heliatek zeigt sich: Die Photovoltaik steht am Anfang ihrer Geschichte – und besitzt […]

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