ELEKTROMOBILITÄT · 23. MAI 2026
HyundaiElektroauto 2026: Warum die Transformation nicht aufzuhalten ist
Preisparität ist erreicht, China demonstriert die nächste Stufe, Brüssel zögert. Eine Bestandsaufnahme mit den härtesten Argumenten – und Antworten auf die Fragen, die Leser*innen dieser Seite seit Jahren stellen.
Dieser Artikel hat seit seinem Erscheinen mehr als 41 Kommentare gesammelt, die meisten davon von Menschen, die erklärten, warum das Elektroauto scheitern wird. Der Akku mache nach zehn Jahren schlapp. Das Laden sei ein Trauerspiel. Nur Reiche könnten sich ein E-Auto leisten. China und Indien machten sowieso nicht mit. Es sind Einwände, die 2021 zumindest teilweise eine Berechtigung hatten. 2026 lassen sie sich mit Daten widerlegen.
Das Center Automotive Research (CAR) in Bochum hat im Dezember 2025 dokumentiert, was sich am Markt längst abzeichnet: Anfang 2025 lag der durchschnittliche Mehrpreis für ein Elektroauto in Deutschland noch bei rund 7.300 Euro gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner. Bis zum Jahresende war dieser Abstand auf 1.340 Euro geschmolzen. Beim Mini Cooper E liegt der Preis heute auf dem Niveau des Benzinmodells. Der VW ID.3 kostet weniger als 30.000 Euro.
Transport and Environment (T&E) rechnet das für Europa durch: In den Fahrzeugsegmenten D und E, also bei Mittel- und Oberklassewagen, ist die Kaufpreis-Parität zum Verbrenner bereits vollständig erreicht. Im B-Segment, dem Massenmarkt der Kompaktwagen, schließt der Abstand rapide. „Wenn wir Kurs halten und die Ziele für 2030 nicht verwässern, könnten neue E-Autos bald günstiger sein als Verbrenner", sagt T&E-Deutschland-Geschäftsführer Sebastian Bock. Das ist kein Versprechen. Das ist eine Rechnung.
Wer das Elektroauto 2026 noch mit dem Argument ablehnt, es sei zu teuer, lehnt eine These ab, die die Daten nicht mehr stützen. Das bedeutet nicht, dass es für jeden Lebensentwurf heute schon die richtige Entscheidung ist. Wer keine Lademöglichkeit zuhause hat, auf dem Land wohnt und weniger als 10.000 Kilometer im Jahr fährt, rechnet anders. Aber das Narrativ, das E-Auto sei ein Luxusartikel für Gutverdiener, ist 2026 schlicht falsch.
Die neue Geographie der Elektromobilität
Wer verstehen will, wohin sich die Elektromobilität entwickelt, muss nach China schauen. Nicht weil China ein Vorbild wäre, sondern weil dort die S-Kurve der Disruption am weitesten fortgeschritten ist. Fast jedes zweite neu verkaufte Auto in China war 2025 elektrisch. BYD hat 2024 allein 4,27 Millionen Fahrzeuge verkauft, mehr als Volkswagen weltweit. Und BYD liefert nicht nur Volumen, sondern Technologie: Im Februar 2025 stellte der Hersteller das Fahrassistenzsystem „God's Eye" vor, das in seiner Version A auf SAE-Level 3 eingestuft ist und in allen Modellen verbaut wird, auch in den günstigsten.
Hinter den Fahrzeugen steht CATL, der weltgrößte Batteriehersteller mit über 42 Prozent globalem Marktanteil. CATL hat Anfang 2026 die Massenproduktion seiner Natrium-Ionen-Batterie Naxtra gestartet, die auf Zellebene 175 Wattstunden pro Kilogramm erreicht, damit konkurrenzfähig zu LFP-Chemie ist und bei minus 40 Grad Celsius noch 90 Prozent ihrer Kapazität behält. Die neue Generation von CATL-Zellen schafft zudem den Ladevorgang von 10 auf 98 Prozent in sieben Minuten. Die Technologie, auf die das Elektroauto jahrelang wartete, ist angekommen.
Was das für die Batterie-Diskussion bedeutet, lässt sich in drei Chemien gliedern. NMC (Nickel-Mangan-Kobalt) bleibt die erste Wahl für Reichweite und Leistung in der Mittel- und Oberklasse. LFP (Lithium-Eisenphosphat) hat sich als robuste, langlebige Lösung für den Massenmarkt durchgesetzt, mit Ladezyklen in einer Größenordnung, die frühere Bedenken über Akkulebensdauer sachlich entkräftet. Na-Ion (Natrium-Ionen) übernimmt das Einstiegssegment, weil es ohne Lithium, Kobalt und Nickel auskommt und damit strukturell günstiger herstellbar ist. Der europäische Batteriehersteller Northvolt arbeitet an Natrium-Zellen auf Basis von Preußisch-Weiß, erste Anwendungen in der Elektromobilität werden für Ende 2026 erwartet.
Xpeng, Nio, Huawei mit dem Luxeed: Die chinesische Angebotspalette, die in Europa landet, ist breiter und technologisch ambitionierter als es das Bild des Billig-Importeurs suggeriert. CAM-Forscher Stefan Bratzel warnt, dass Chinas Hersteller den deutschen Vorsprung beim autonomen Fahren bis 2028 überholen werden. Das ist kein Alarmismus. Das ist die Einschätzung des Centers of Automotive Management nach Analyse von mehr als 200 Modelleinführungen.
Brüssel bremst, der Markt fährt trotzdem
Die EU-Kommission hat im Dezember 2025 das Verbrenner-Aus 2035 in seiner ursprünglichen Form aufgegeben. Statt faktisch null Gramm CO₂ am Auspuff soll ab 2035 nur noch eine Reduktion um 90 Prozent gelten. Das klingt nach einem kleinen technischen Detail. Es ist ein politischer Kurswechsel, der auf Druck Deutschlands und der Automobilindustrie zustande kam, und der von allen Seiten Kritik erntet: Klimaschützer*innen nennen es eine Kapitulation vor der Lobbyarbeit, die Hersteller finden die Bedingungen trotzdem unakzeptabel, weil die verbleibenden 10 Prozent nur durch teuren EU-Stahl oder nachhaltige Kraftstoffe kompensiert werden können.
Chris Heron, Generalsekretär von E-mobility Europe, hat die Konsequenz auf den Punkt gebracht: „Wir wissen, dass die Zukunft des Verkehrs elektrisch ist. Was nicht geklärt ist, ist, wer sie bauen wird." Das ist der eigentliche Schaden des Automotive Package: nicht dass der Verbrenner eine neue Hintertür bekommt, sondern dass Investitionssicherheit für Batteriezellfabriken, Ladenetzausbau und Zulieferkettenumstellung verloren geht. Jeder Monat Unklarheit ist ein Monat Wettbewerbsrückstand gegenüber China.
Die Marktdynamik lässt sich durch diese Entscheidung nicht umkehren. Deutschland hat 2025 rund 850.000 neue Elektroautos zugelassen, ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im März 2026 wurden 70.663 Elektroautos in einem Monat zugelassen, der drittstärkste BEV-Monat aller Zeiten. Im April stieg der private Marktanteil von Batteriefahrzeugen auf 32,7 Prozent, erstmals vor dem Flottenmarkt. Das sind keine Förderartefakte. Das sind Kaufentscheidungen.
Die detaillierten Zulassungsdaten für Deutschland, die globalen Marktanteile nach Region und die Elektro-Lkw-Entwicklung hat Cleanthinking im Begleittartikel aufgearbeitet: Elektromobilität 2026: Zahlen, Marktanteile, Trends. Dort finden sich auch die Tabellen aus dem IEA Global EV Outlook 2026 und dem T&E-Report zu Elektro-Lkw.
Das Elektroauto als Plattform für das, was als nächstes kommt
Wer das Elektroauto als besseren Verbrenner versteht, unterschätzt, was hier gebaut wird. Mercedes hat mit dem Drive Pilot als erster Hersteller in Deutschland ein Level-3-System für den Straßenbetrieb zugelassen, das dem Fahrer bis Tempo 95 auf der Autobahn die rechtliche Verantwortung abnimmt. Das klingt bürokratisch, ist aber ein fundamentaler Systemwechsel: Bei Level 2 haftet der Fahrer, bei Level 3 haftet der Hersteller. Mercedes, BMW und in China BYD mit God's Eye zeigen, dass die nächste Welle des autonomen Fahrens nicht von speziellen Robotaxis kommt, sondern im Serienfahrzeug verbaut ist.
In San Francisco und Austin fährt Waymo bereits Level-4-Taxis ohne Sicherheitsfahrer im Regelbetrieb. Jidu Auto, eine Kooperation von Geely mit Baidu, bietet in China Fahrzeuge an, die sich hochautomatisiert im Stadtverkehr bewegen. Tesla demonstriert mit FSD, was ein kamerabasiertes System in komplexen Verkehrssituationen leisten kann. All das ist ohne Elektroantrieb strukturell nicht möglich: Autonomes Fahren braucht Rechenkapazität, dauerhaften Stromanschluss und Over-the-Air-Updates. Der Verbrenner kann das nicht bieten.
Die zweite Dimension, die im Massenmarkt noch unterschätzt wird, ist das bidirektionale Laden. Vehicle-to-Grid bedeutet: Das Fahrzeug wird zum Energiespeicher im Hausnetz und im Stromnetz. Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, kann überschüssigen Strom im Fahrzeug zwischenspeichern und abends zurückfließen lassen. Wer einen dynamischen Stromtarif nutzt, kann günstig laden und teuer einspeisen. Für Prosumer, also Haushalte mit eigener Erzeugung und intelligentem Verbrauchsmanagement, ist das Elektroauto kein Kostenfaktor, sondern ein Teil des Energiesystems. Das dritte Element ist die THG-Quote: Wer ein Elektroauto betreibt, kann seine eingesparten CO₂-Emissionen vermarkten, aktuell für 250 bis 320 Euro pro Jahr.
Was die Daten den Zweifler*innen sagen
Die Kommentare unter diesem Artikel dokumentieren stellvertretend, welche Bedenken die Elektromobilität in der breiten Bevölkerung ausgelöst hat. Manche dieser Bedenken waren berechtigt, manche beruhten auf Fehlinformationen, und manche haben sich durch die Marktentwicklung schlicht erledigt.
Das hartnäckigste Argument war das der Batteriedegradation: Nach zehn Jahren sei jedes Elektroauto Schrott, weil der Akku schlapp mache. Die Realität sieht anders aus. Moderne LFP-Batterien sind auf 3.000 bis 4.000 Ladezyklen ausgelegt, CATL garantiert für seine aktuellen Zellen über 10.000 Zyklen. Ein Renault ZOE aus dem Baujahr 2013, der heute noch auf den Straßen fährt, hat in der Praxis gezeigt, was Elektroauto-Kritiker nicht wahrhaben wollten: Die Degradation im Alltagsbetrieb ist weit langsamer als befürchtet, und Wartungskosten für Bremsen, Getriebe und Abgasanlage entfallen vollständig. Der Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos ist 2025 und 2026 deutlich stabiler als von Skeptikern vorhergesagt.
Das zweite große Thema war die Ladeinfrastruktur. Die Erfahrungen, die Nutzer*innen 2023 und 2024 auf Langstrecken gemacht haben, waren teils zurecht frustrierend: defekte Säulen, unterschiedliche Bezahlsysteme, volle Ladepunkte auf der Autobahn. Diese Kritik war berechtigt. 2026 ist das Netz dichter, der Plug-and-Charge-Standard weiter verbreitet, und wer einen Tesla, einen BYD oder einen VW mit aktiviertem Plug-and-Charge fährt, kennt den Bezahlkarten-Stress nicht mehr. Offene Baustellen bleiben: Mehrfamilienhäuser ohne eigene Lademöglichkeit, Lücken auf Urlaubsrouten in Südosteuropa, und die Zuverlässigkeit einzelner Netzanbieter.
Das Argument „China und Indien machen sowieso nicht mit" hat sich inzwischen selbst widerlegt. China ist der mit Abstand größte Einzelmarkt für Elektroautos weltweit, mit rund 55 Prozent Marktanteil bei Neuzulassungen im Jahr 2025. China ist nicht das Problem, China ist der Beweis, dass Massenelektrifizierung funktioniert. Indien ist ein anderer Fall, mit anderen Einkommensstrukturen und anderen Infrastrukturvoraussetzungen. Aber auch dort sind es elektrische Zwei- und Dreiräder, die den städtischen Verkehr bereits transformieren.
Für diejenigen, die sich fragen, ob jetzt der richtige Moment für den Kauf ist: Ein Elektroauto lohnt sich 2026 vor allem für Vielfahrer*innen ab rund 12.000 Kilometern pro Jahr, die zuhause laden können und eine Haltedauer von mindestens vier bis fünf Jahren planen. Wer wenig fährt, keinen Stellplatz hat und alle zwei Jahre das Auto wechselt, rechnet heute noch anders. Aber die Richtung ist klar, und wer mit dem Kauf wartet, wartet auf ein Fenster, das sich bereits schließt.
FAQ: Die häufigsten Fragen zum Elektroauto 2026
Lohnt sich ein Elektroauto 2026 wirklich?
Für Vielfahrer*innen ab rund 12.000 Kilometern pro Jahr mit Lademöglichkeit zuhause ja, in vielen Fällen deutlich. Die laufenden Kosten (Strom statt Benzin, kaum Wartung, keine Kfz-Steuer bis 2030) überwiegen den Kaufpreisunterschied über eine Haltedauer von vier bis fünf Jahren. Für Wenigfahrer*innen ohne eigene Lademöglichkeit ist die Rechnung noch offen.
Ist Preisparität zwischen E-Auto und Verbrenner 2026 wirklich erreicht?
In der Mittel- und Oberklasse ja. Das Center Automotive Research (CAR) dokumentiert, dass der Kaufpreisunterschied in Deutschland bis Ende 2025 auf durchschnittlich 1.340 Euro geschrumpft ist. Bei einzelnen Modellen wie dem Mini Cooper E ist die Parität bereits vollständig erreicht. Im Kleinwagensegment schließt der Abstand, ist aber noch nicht egalisiert.
Hält die Batterie wirklich so lange?
Moderne LFP-Batterien sind auf 3.000 bis 4.000 Ladezyklen ausgelegt. CATLs aktuelle Naxtra-Zellen erreichen über 10.000 Zyklen. In der Praxis zeigen Langzeitberichte aus dem frühen Markt (Renault ZOE, Nissan Leaf, Tesla Model S), dass die Degradation deutlich langsamer verläuft als frühere Worst-Case-Szenarien suggerierten. Eine Batteriegarantie von acht Jahren bzw. 160.000 Kilometern ist inzwischen Industriestandard.
Was ist der Unterschied zwischen LFP, NMC und Natrium-Ionen-Batterien?
LFP (Lithium-Eisenphosphat) ist robust, langlebig und günstiger, eignet sich besonders für den Massenmarkt. NMC (Nickel-Mangan-Kobalt) bietet mehr Reichweite und eignet sich für die Mittel- und Oberklasse. Natrium-Ionen-Batterien (Na-Ion) sind die neueste Generation: Sie kommen ohne Lithium, Kobalt und Nickel aus, sind strukturell günstiger herstellbar und besonders kältetolerant. CATL hat Anfang 2026 die Massenproduktion gestartet, Northvolt plant europäische Varianten für Ende 2026.
Was bedeutet das EU Automotive Package für Käufer*innen?
Die EU-Kommission hat das strikte Verbrenner-Aus 2035 im Dezember 2025 aufgeweicht: Statt null Gramm CO₂ soll künftig nur noch eine Reduktion um 90 Prozent gelten. Für heutige Käufer*innen ändert das wenig. Die Marktdynamik läuft unabhängig davon, und Modelle, die nach 2030 noch als Verbrenner zugelassen werden, müssen sehr strenge Emissionsanforderungen erfüllen. Wer heute kauft, kauft in einen wachsenden Markt.
Was ist Vehicle-to-Grid (V2G) und wann kommt es für Deutschland?
V2G bedeutet, dass das Elektroauto Strom nicht nur aufnimmt, sondern auch zurückgibt, ins Hausnetz (Vehicle-to-Home) oder ins öffentliche Stromnetz. BYD, Ford und Volkswagen haben 2025 und 2026 erste Serienfahrzeuge mit V2G-Fähigkeit auf den europäischen Markt gebracht. Die regulatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland werden 2026 im Zuge der Smart-Meter-Rollouts weiterentwickelt. Für Prosumer mit Photovoltaik ist V2G bereits heute nutzbar.
Wie steht Deutschland im europäischen Vergleich?
Deutschland ist 2025 der größte Einzelmarkt für Elektroautos in Europa mit rund 850.000 Neuzulassungen und einem Wachstum von 50 Prozent. Im April 2026 lag der BEV-Anteil bei Privatkäufen bei 32,7 Prozent. Im Elektro-Lkw-Segment liegt Deutschland mit 7,1 Prozent Marktanteil über dem EU-Durchschnitt von 4,7 Prozent.
Was kostet Laden im Vergleich zu Benzin?
Zuhause laden kostet bei einem Normaltarif rund 30 bis 35 Cent pro Kilowattstunde. Ein typisches Elektroauto verbraucht 15 bis 20 kWh auf 100 Kilometer, das macht 4,50 bis 7 Euro auf 100 km. Ein Verbrenner mit 7 Litern Benzinverbrauch kostet bei 1,75 Euro je Liter rund 12,25 Euro auf 100 km. An öffentlichen Schnellladern steigen die Kosten, liegen aber bei guten Tarifen noch unter Benzin. Wer mit PV-Strom lädt, fährt für 1 bis 2 Euro auf 100 km.
- Center Automotive Research / CAR (2025): Rabattstudie Dezember 2025 – Preisunterschied BEV vs. Verbrenner, Bochum.
- Transport & Environment / T&E (2026): CO₂-Flottengrenzwerte und Elektroauto-Preise in Europa, Analyse März 2026.
- IEA (2026): Global EV Outlook 2026 – Growing sales amid an energy crisis, Mai 2026.
- Dataforce (2026): Monatsbericht April 2026 – Elektroboom im Privatmarkt.
- CATL (2026): Naxtra-Natriumbatterie – Massenproduktionsstart Dezember 2025 / Januar 2026.
- Center of Automotive Management / CAM (2025): Studie autonomes Fahren, November 2025, Bergisch Gladbach.
- EU-Kommission (2025): Automotive Package, 16. Dezember 2025 – Aufweichung des Verbrenner-Aus 2035.
- electrive.net (2026): Mercedes Drive Pilot und autonomes Fahren, Januar/Februar 2026.
Wir haben auch die Schnauze voll vom E-Auto, und steigen wieder um auf einen Verbrenner. Immer diese verschiedenen Bezahlkarten, teurer Strom und oft besetzte Ladesäulen – oder defekte!
Die letzte Urlaubsfahrt war ein einziges Trauerspiel, und das mit zwei Kindern auf dem Rücksitz.
Nee, das kommt uns nicht mehr in die Tüte, wir wollen Pause machen, wann wir wollen, wir wollen ZACK rein in die Tankstelle, bezahlen raus und weiter. Und nicht irgendwelche Karten benutzen, oder lange Apps runterladen und dann kommt doch: Ladesäule in Wartungszustand. So war es in Slowenien und es war ein Trauerspiel. Navi sagt, dort ist einen freie Säule und die war dann doch belegt. Andere war defekt.
Bis wir endlich von Hamburg in Kroatien waren…. das wären wir mit einem Diesel und Fahrerwechsel Nachts praktisch am Stück durchgefahren – mit vielleicht einmal Auftanken.
Liebe Familie Betzenwald,
vielen Dank für diesen Erfahrungsbericht. Was war das für ein Auto? Mit welcher App konkret gab es Probleme?
Martin Jendrischik
Einfach mal zum Autohändler eures Vertrauens und übers Wochenende testen…
Gute Angebote machen die bestimmt auch jetzt noch nach Streichung des Umweltbonus.
Und die Reichweitenangst ist heilbar 😀
MfG
Ich fahre nun seit über einem Jahr einen Volvo C40. Daneben noch ein Verbrenner und ein Motorrad.
Was mich am meisten stört sind die Stammtisch–Diskussionen ob in den Foren oder live. Ich bin vom C40 und der Elektromobilität begeistert. Profitiere von einer eigenen Solaranlage zu Hause. Ja, das ist schon ein Argument für EV.
Es kann doch im Jahre 2023 nicht sein, dass die Verbrenner-Motoren heilig gesprochen werden. Woher kommt das Benzin? Wollen wir weiterhin die Saudis vergolden? Die Umweltschäden aus der Ölgewinnung sind enorm. Auch die Akku-Entwicklung ist längst nicht abgeschlossen. Doch sind die E-Fahrzeuge bereits heute massentauglich. Und es macht Spaß! Die Ladestruktur muss schleunigst ausgebaut werden.
Für alle Kritiker der EV (war ich auch) – fahrt mal 2 Tage E-Auto……
An Sascha: sehr guter Beitrag zu Martins ausführlicher und informativer Berichterstattung. Unser letzter Verbrenner ist auch nur noch auf Minijob-Basis für uns (Familie) unterwegs. Verkaufen brächte der Nachhaltigkeit wenig, deswegen…behalten und wenig nutzen. Eigene PV mit kluger Wallbox ist eine perfekte Lösung. Dank an Sascha, Dank an Martin
Hallo Martin! Wenn Du die Antworten liest, wirst Du feststellen dass ca 80% der vermutlich erwachsenen hier eine Argumentationsweise eines 12-Jährigen haben. Niemand versucht sich Hintergrundinformationen zu besorgen. Das zieht sich querfeldein durch alle Berufs und Altersgruppen. Wir brauchen uns nicht wundern dass wir vom Rest der Welt abgehängt werden. Es ist auch vollkommen egal ob es um BEV‘s geht oder Kartenzahlung oder sonst was. Und genau hier wartet die Lobby um noch das letztmögliche Quäntchen Geld herauszuholen. Trolle verbreiten Fake News und Desinformationen im Dienste der Giganten. Danke für Deine objektive Darstellung!
An Dodo: Sehe ich zum Teil ebenso. Aber, Jammern und Tatsachen Aussprechen hilft aus meiner Sicht nicht sehr. Ich denke, dass Vorbildfunktion, Gespräche mit anderen, Aufklärung und natürlich Werbung für die gute Sache mehr helfen unseren Planeten und unseren Wirtschaftsstandort Deutschland zu retten.
Hallo Martin Jendrischik
Wasserstoff-Brennstoffzellen sind Mobilität von morgen Bitte informieren Dich einmal über,
Das Tanken des Wasserstoffs für die Brennstoffzelle geht fast so schnell wie bei einem Benziner oder Diesel und auch die Reichweite kann mit den Verbrennern mithalten.
Hallo Andy,
mir ist die Wasserstoff-Brennstoffzelle bekannt.
Allerdings gibt es weder ein Angebot an Autos noch eine Tankinfrastruktur. Die globale Autoindustrie hat sich für das Elektroauto entschieden. Ladezeiten sinken radikal. Der „Vorteil“ einer Brennstoffzelle im normalen PKW verschwindet.
Viele Grüße,
Martin Jendrischik
Meine „Behauptung“ ist eine Tatsache und RICHTIG und das weißt du ganz genau !
ich versuche hier nichts in Mißkredit zu bringen, sondern ich schreibe einfach die WAHRHEIT (die du wohl nicht verträgst), woraus sich begründet, daß die E-Autos nur für REICHE sind, aber nicht für Familien, die mit dem Geld haushalten müssen.
Denn nach 8-10 Jahren wird aus einem E-Auto 100%ig ein Schrotthaufen, weil der Akku an Kapazität verliert ! Das heißt aus der knappen Reichweite wird noch weniger und noch weniger, und nach 12 Jahren hat der Akku vielleicht noch 100 km Restreichweite ! DAS WÄRE SO WENN BEI EINEM VERBRENNER DER TANK KLEINER WIRD !!!
Warum sagt man das nicht klar und deutlich ? Ich sage voraus, wenn die E-Autos mal 10 bis 15 Jahre auf dem Markt waren, wird sich diese „Eigenschaft“ rumsprechen, und das ist dann das Ende vom E-Auto….
ACHTUNG ! FINGER WEG VON E-AUTOS ! DAS IST NUR FÜR REICHE ALS SPIELZEUG GEEIGNET !
Viele Vorteile des E-Autos leuchten ein.
Solange jedoch die Produktion von Akkus eine derartige Umweltsauerei darstellt und die Kosten für den Ersatz von Akkus zwischen 12.000 und 21.000 Euro je nach Hrrsteller betragen, kann man das E-Auto schlicht vergessen.
Ohne Steuervorteile werden diese privat auch nicht gekauft. Der jüngste Zulassungseinbruch belegt das.
Hallo Marc,
die Herstellung der Akkus wird kontinuierlich sauberer – und ist weit weniger schmutzig als im Internet nachzulesen. Es gibt Kampagnen gegen das Elektroauto der Ölindustrie, die das so darstellen. Ein Beispiel: https://www.cleanthinking.de/energyx-dle-technologie-lithium/
Ersatzakkus werden bei heutigen Neufahrzeugen in der Regel nicht mehr gebraucht – und die Kosten sind erheblich gesunken bzw. sinken weiter. Das Argument löst sich auch gerade in Luft auf.
Es gibt Steuervorteile für Elektroautos – Befreiung von der KFZ-Steuer, Rückerstattung durch THG-Quote. Letztlich entfällt etwa die Mehrwertsteuer, wenn man sich PV + Speicher zulegt, um damit das Elektroauto günstig zu laden.
Viele Grüße,
Martin von Cleanthinking.de
Hallo :Akku leasen und nicht kaufen! Die Hersteller geben nur 8 Jahre Garantie auf den Akku.
Das Risiko des Akku Ausfalls trägt dann die Versicherung.
Mal Durchrechnen! Vergleich Akku Leasing/ Akku Kauf?? Na , was lohnt sich eher. ???
HAHAHA, wie der Artikel versucht zu überreden, dass E-Auto was Tolles sind!
Das sind sie NICHT, ein gebrauchter Verbrenner kostet 10.000 Euro und fährt und fährt während einen E-Karre nach 10 Jahren SCHROTT ist….
Die Leute wissen das und KAUFEN einfach die komischen E-Karren nicht….hehehehehe
Hallo Gisbert,
in Deinem Kommentar stimmen die Fakten nicht. Elektroautos werden gekauft und sind beliebt.
Viele Grüße,
Martin
Hallo Gisbert.
Von wegen E-Auto zu teuer! . Renault ZOE gibt es schon seit 2 0 1 3.
Habe einen 2019 gebraucht gekauft 9000 €/ 30.000 km.
Verbrenner verkauft für 5000 € = 4000 €. bisher nur 25 Ts. km gefahren .
So wenig Reparaturen hatte ich noch nie an einem 10 Jahre alten Auto .z B. 80 € für eine Inspektion. TÜV sucht vergeblich nach Fehlern !
Also weiter so : “ Der Verbrenner ist tot; es lebe der Verbrenner “
Der Verbrenner ist ein fahrender O F E N , das E-Auto ein Fahrender C O M P U T E R !
Grundsätzlich stimme ich mit dem Artikel in vielen Punkten überein. Zwei Thesen erscheinen mir jedoch etwas zu einfach:
> Das Auto mit Elektromotor ist technisch viel weniger anspruchsvoll als ein Auto mit Verbrennungsmotor.
Kann man einen sehr einfachen PKW mit E-Antriebstrang konstruieren? Keine Frage. Aber wer würde ein solches Auto kaufen wollen? PKW sind heute so teuer, weil der Kunde sehr hohe Ansprüche an Design, Fahrwerk, Assistenzsysteme, Bedienung, etc. hat. Ein langlebiges Batteriepack zu konstruieren ist alles andere als banal. Auch in Motoren und Inverter gibt es noch viel Raum für Verbesserungen.
> Neue Player im Autosektor […] weil das moderne Auto technisch eher banal ist und kein riesiges Servicenetz als Grundvoraussetzung für den Verkauf eines Autos dient.
Ich fahre (noch) einen älteren Verbrenner. Gründe, warum ich in den letzten Jahren Service vom Hersteller oder einer freien Werkstatt gebraucht habe:
TÜV, Reifen- und Radwechsel, Fehler in Sensoren und Steuergeräten, Wartung Bremsanlage und Fahrwerk, defekte Türschlösser, diverse Karosseriearbeiten wegen kleinerer Unfällen oder Vandalismus.
Ein gutes Servicenetz bleibt auch beim E-Auto wichtig. PKW die man 10 Jahre nach Kauf wartungsfrei fahren kann wird es so schnell nicht geben.
Wenn neue Marken z.B. aus China in Zukunft hierzulande Verkaufserfolge feiern sollten, was ich nicht ausschließe, dann nicht, weil das E-Auto so viel einfacher geworden ist, sondern weil die Unternehmen technologisch in allen Bereichen extrem schnell Know-how aufgebaut haben.
Doch gibt es! Mein Renault ZOE , 10 Jahre alt , noch keine Reparatur., toi, toi .toi.
Noch nicht mal Bremsscheiben oder Beläge gewechselt.
Nur UP-Dates von Steuergeräten wie BMS, Klima .
TüV sucht vergeblich nach Fehlern.
Nie wieder Verbrenner, nach 10 Jahren geht es los mit den Reparaturen.
Im eigenen E-Auto mit Strom, von der Sonne von der eigen Solaranlage, zu fahren, dieses Gefühl kennt
kein Verbrenner Fahrer!!! ( Leute: die Sonne schickt keine Rechnung!!!)
Alle Verbrenner sind Energie-Vernichter, da nur ein Wirkungsgrad von ca 25% Ein E-Auro verbraucht ca 15 -20 KWh/100 km. Ein Verbrenner mit nur 6 ltr/100km sind das bei 10kWh/ ltr Diesel > 60kWh/100 km. also fahre ich mit der gleichen Energie 3 bis 4 mal soweit wie ein Verbrenner.
Keiner redet von dieser Energieverschwendung. Aus diesem gesparten Diesel könnte man auch Strom oder vieles anderse machen.
Ich habe genug gelesen und selber auch mitbekommen jetzt mit unserem Tesla ,den wir zur Probe nur für 12monate geleast haben ,mit Option auf Verlängerung wir leasen sonst alle unsere Autos egal ob Unsere Transporter oder Pkw s für 3 Jahre dann gehen sie zurück und wir wollten versuchen ob es mit E Autos auch funktioniert. Auch bei den 3,5t Transportern , keine Reichweite dafür Kaufpreis doppelt so hoch , was soll man mit sowas es sind alles wieder neue Sprinter geworden mit Dieselmotoren und die werde ich auch solange kaufen wie es verbrenner zu kaufen gibt , und ich gehe nicht davon aus das ich in den nächsten 3 Jahren Probleme mit dem X6 bekommen werde
Ich werde solange es geht, einen Verbrenner fahren. Warum? Weil ich das Geld für die horrend teuren E- Autos nicht habe und weil ich keine Lust habe, für eine Fahrt nach Hamburg über eine Stunde an der Ladesäule zu stehen ( oder bei Mäckes rumzusitzen). Es gibt keine Ladeinfrastruktur, die Hotels haben kaum Ladesäulen und in unseremWohnfeld werden die E-Autos reihenweise zerkratzt, weil deren Image Richtung „ Fridays For Future“ geht. Das lehne ich sowieso ab. Bin auch leidenschaftlicher Motorradfahrer und blase jedes Jahr 10.000 Spasskilometer in die Luft. Solange Indien und China da nicht mitmachen, wird das sowieso nichts mit der CO2-Einsparung…
Hallo Anonymous,
Du malst Dir eine rosarote Verbrenner-Welt, nur um nichts ändern zu müssen in Deinem Leben. Der Verweis auf China und Indien setzt Deiner ignoranten Haltung die Krone auf. Die Story mit den zerkratzten Autos wegen „Fridays-for-Future“-Image ist unglaubwürdig.
Viele Grüße,
Martin Jendrischik
Wenn ich das hier alles lese wird mir schlecht. Wie soll ein E Auto sauberer sein, wenn der Strom aus Kohle gewonnen wird. Die Reichweite ist ebenfalls extrem eingeschränkt, wir fahren noch ein Tesla Model Y, dann ist zum Glück die Leasingzeit vorbei, das neue Auto ist wieder ein BMW X6 als Diesel, wo ich überall in 5 Minuten ein vollgetanktes Auto habe.
Hallo Torsten,
anscheinend hast Du nicht viel gelesen. Warum Deine Entscheidung falsch ist, wird sich Dir aber sicher noch erschließen. Viel Glück mit dem schmutzigen Diesel (falls die Story stimmt)…
Beste Grüße,
Martin Jendrischik, Gründer von Cleanthinking
Ich bedanke mich für den gut beschriebenen Artikel. Viele Punkte über das Elektroauto habe ich selbst noch gar nicht gewusst. Jetzt bin ich bestens für mein Vorhaben vorbereitet.
„weil das moderne Auto technisch eher banal ist“
Interessante Aussage die offensichtlich von Leuten stammt, die keine Ahnung haben wie aufwändig die Herstellung von Hochleistungskomponenten (E-Powertrain, Batteriewanne, Bremssystem) für einen großen Anteil der BEVs ist.
Ich fahre einen Corsa D von 2009 (10700€), den ich mit 3500 km auf LPG umgebaut habe. Jetzige Laufleistung 228.000 km und der Wagen erfreut sich guter technischer Gesundheit. Reichweite 400 km LPG und 630 km Benzin. Das sind 1030 km… für einen Corsa!!! Als Grenzgänger tanke ich für 82 Cent in Frankreich. Verbrauch 7l/100 km. Da kommt kein Stromer ran.
Außerdem ist das E-Auto-Handling Scheiße hoch 10. Ich hab nicht die Zeit 2/Woche den Wagen an einer überteuerten Ladesäule zu laden und blöd daneben zu stehen. Hauseigentümer sind da fein raus. Kassieren auf Allgemeinkosten Subventionen und laden zu Hause.
Hallo Wolfgang,
schön, dass es Ihrem Auto gut geht. Wussten Sie, dass Sie auf Kosten des franz. Steuerzahlers billig tanken?
Vollkommen unnötig und falsch sind dagegen die Aussagen zum Elektroauto: „Scheiße hoch 10“ ist einfach unterste Schublade. Solche Aussagen sind peinlich. Auch die Aussage, dass Ladesäulen „überteuert“ seien, ist nicht nachvollziehbar. Und noch ein Widerspruch: Wo bitte „kassieren“ Hauseigentümer auf Allgemeinkosten Subventionen? Eindeutig zu Hass, lieber Wolfgang.
In dem Artikel geht es übrigens um die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der E-Autos.
Herzliche Grüße, Martin Jendrischik
Das ist ein sehr interessanter Artikel zu Elektroautos. Ich habe mir schon einige Beiträge dazu durchgelesen. Vielen Dank, ich weiß jetzt genug zum Thema.
Vielen Dank für diesen Beitrag über Elektroautos. Beeindruckend, dass fast alle Automarken und so auch Dacia zum Beispiel Elektroautos anbieten. Ich wollte mir sowieso einen Dacia kaufen und werde mir das betreffende Modell mal ansehen.
Bitte die recht eingeschränkten Lademöglichkeiten des Dacia vorher mit Bedarf & Fahrgewohnheiten abstimmen. Sonst gibt’s am Ende viel Frustration…
1200 km nach Südfrankreich? Im Elektroauto? Ohne auch nur ein einziges Problem? Können Sie haben. Hier: https://youtu.be/hyNltoVM-Oc
Ich sehe die „Revolution“ nicht. Ich sehe fast nie ein E-Auto, und dabei fahre ich viel und schaue automatisch immer auf das Nummernschild meines Vordermannes.
Wie soll das auch klappen? Natürlich fährt man am Tag, vielleicht nur 50 Kilometer, aber in den Urlaub? Frankreich-Rundreise? 1200 Kilometer in zwei Wochen? Kann ich dort überall laden, viel zu unsicher….
Mietwagen extra dafür? Wer zahlt mir das??? Mietwagen für zwei Wochen kostet eine Menge Geld!
Skifahren im Winter in die Schweiz. Geht das mit E-Auto? Und wenn es einen großen Stau gibt, und mir geht der Akku leer? Dann sitze ich im kalten Auto und muss den ADAC holen…
Nach acht Jahren ist die Garantie vom Akku weg. Wer kauft mein Auto dann noch gebraucht???
Alles viel zu unsicher….
Für 10 000 Euro krieg ich übrigens ein wunderbar gebrauchten Benziner!!!
Hallo Horst,
moderne Elektroautos haben eine Reichweite zwischen 400 und 750 Kilometern. Wo ist die Schwierigkeit, damit 1.200 Kilometer in zwei Wochen zu fahren? Es gibt keine.
Für das Aufladen eines E-Autos braucht es eine Steckdose – und Zeit. Für Auslandsreisen gibt es Adapter-Sets, die es einem ermöglichen.
Skifahren im Winter: Ja, auch das geht mit dem passenden Elektroauto problemlos. Das E-Auto braucht für Sitzheizung und Co. sehr wenig Strom. Der Stau muss über sehr viele Stunden gehen oder der Akku weit heruntergefahren sein, um tatsächlich liegen zu bleiben. Wird mit jedem Tag schwieriger, weil die Akkus besser werden.
Übrigens: Toyota gibt eine Garantie von einer Million Kilometer (oder zehn Jahre) auf die Batterie von Elektroautos (https://www.zeit.de/mobilitaet/2020-06/elektroautos-batterien-akku-e-mobilitaet-autoindustrie-garantie). Nach zehn Jahren hat die Batterie-Technologie wieder einen solch gewaltigen Sprung gemacht, dass ein potenzieller Käufer Dein gut erhaltenes Auto ringsherum mit Kusshand zurücknimmt. Die Batterie erhält ein zweites Leben als stationärer Batteriespeicher mit weniger Beanspruchung.
Die Dinge rund um das E-Auto entwickeln sich rasant – es bleibt heute jedem selbst überlassen, was er kaufen und fahren möchte. Wer die Umwelt schonen und Geld sparen möchte, fährt aus meiner Sicht: E-Auto.
Toyota: Nur vone genau EINEM Elektroautotyp. Und wehe die Werkstattinspektionen wurden nicht EXAKT und genau eingehalten, Toyota wird immer was finden, um zu sagen, Tja, leider gilt das mit der MIllion nicht, weil…
„Nach zehn Jahren hat die Batterie-Technologie wieder einen solch gewaltigen Sprung gemacht, dass ein potenzieller Käufer Dein gut erhaltenes Auto ringsherum mit Kusshand zurücknimmt. Die Batterie erhält ein zweites Leben als stationärer Batteriespeicher mit weniger Beanspruchung. “
Wovon träumst du nachts ? Wo ist den zur Zeit dieser stationäre Batteriespeicher ? Schau mal JETZT zur Zeit den RESTWERT von 10 Jahre alten E-Autos. Und viele Wollen und KÖNNEN gar nicht alle 10 Jahre ein neues Auto kaufen, das muss 15 Jahre oder länger halten…
Es gibt übrigens Physikalische Grenzen für Batterien – und die sind jetzt schon erreicht…
„Für das Aufladen eines Elektroautos braucht es eine Steckdose – und Zeit. Für Auslandsreisen gibt es sehr gute Adapter-Sets, die es einem ermöglichen. “
und Zeit. Und man schlägt sich mit Ladekarten im Ausland rum und ausgefallenen Ladesäulen und keine Schnellladung…..ne danke. das funktioniert alles noch nicht richtig.
Was machen eigentlich Familien, die sagen: Wir können nur 12 000 Euro für ein Auto ausgeben ?
Sollen die sich etwa ein GEBRAUCHTES E-Auto mit teil-ausgelutschtem Akku kaufen ?
NIEMALS, die machen immer das besser Geschäft mit einem guten gebrauchten 4-6 Jahre alten Verbrenner !
Horst schrieb „Ich sehe die „Revolution“ nicht. Ich sehe fast nie ein E-Auto, und dabei fahre ich viel und schaue automatisch immer auf das Nummernschild meines Vordermannes.“
Deine Wahrnehmung ist suboptimal. Das Wachstum der BEV (Batterieautos) beträgt +311%/a ((c) 06/2021 kba.de )! Für dich übersetzt: Die Zulassungen der BEV verdoppeln sich alle 4 Monate. Alle Fahrzeuge mit einem E-Kennzeichen (BEV, FCEV, PHEV) hatten zusammen einen Marktanteil bei den Neuzulassungen von 23,6%. Dagegen wurden nur noch 19,9% Diesel-PKW zugelassen.
Horst schrieb „Wie soll das auch klappen? Natürlich fährt man am Tag, vielleicht nur 50 Kilometer, aber in den Urlaub? Frankreich-Rundreise? 1200 Kilometer in zwei Wochen? Kann ich dort überall laden, viel zu unsicher….
Mietwagen extra dafür? Wer zahlt mir das??? Mietwagen für zwei Wochen kostet eine Menge Geld!“
Informiere dich mal und jammere nicht. ( https://abetterrouteplanner.com/ ) ist dein Freund. Bei (https://www.goingelectric.de/wiki/) kannst Du Basiswissen bekommen.
Bei youtube gibt es ausreichend Beispiele für Reisen vom Nordkap nach Gibraltar, von Leipzig über Prag und Wien nach Kroatien sowie Fahrten nach Frankreich und zu anderen Orten.
Horst schrieb „Skifahren im Winter in die Schweiz. Geht das mit E-Auto? Und wenn es einen großen Stau gibt, und mir geht der Akku leer? Dann sitze ich im kalten Auto und muss den ADAC holen…“.
Och Horst, es geht sogar Übernachten im „Model X extreme testing in -36°C/-33°F“: (https://youtu.be/capOgUHPz9Q).
Bei rund 2 kWh durchschnittlicher Heizleistung überlebst du 8 Stunden Stau. 16 kWh entspricht dabei 100 km Reichweite.
Horst schrieb „Nach acht Jahren ist die Garantie vom Akku weg. Wer kauft mein Auto dann noch gebraucht???“.
Nach 2 Jahren ist die Garantie vom ganzen Verbrenner komplett weg. Wer kauft dann noch deinen Verbrenner noch gebraucht? Horst, zieh bitte deine Anmerkung zurück.
oder zehn Jahre, aha: und nach 10 Jahren sinkt die Kapazität RAPIDE ab, nicht mehr linear, sondern SCHNELLER. dann ist die E-Karre nach 12 Jahren SCHROTT. Aber das sagt niemand… Wer kauft ein gebrauchtes e-Auto mit nur noch 60% Kapazität? Im Winter geht die Kapazität noch schneller flöten, dann kann man noch kürzer damit fahren.
Ein Verbrenner-Diesel fährt 250 000 km plus und hält 20 Jahre und länger.
Wer Geld rausschmeißen möchte, fährt am Besten: E-Schrott-Autos…
Schnellladen schadet übrigens dem Akku, manche E-Autos regeln selber die Schnellladung runter… dann wartet man wieder und wartet und wartet….
Hey Schagga,
Du hast leider keine Ahnung von modernen Elektroautos. Bitte informieren Dich einmal über Lebensdauer, Kapazität und Ladedauer.
Findest Du es gut, dass das Öl für Deinen Verbrenner am anderen Ende der Welt als zwei Kilometern Tiefe hochgepumpt wird, nur um einmal um den halben Erdball verschifft und energieintensiv in der Raffinerie zu Diesel verarbeitet zu werden. Nach neuerlichem Transport zur Tankstelle wird der Diesel erst in Dein Fahrzeug gepumpt und liefert anschließend mehr (verpuffende) Wärmeenergie als tatsächliche Antriebsenergie. Und der Diesel muss eigentlich durch AdBlue-Einspritzung sauberer gemacht werden, damit nicht zu viele Schadstoffe in die Umwelt gelangen.
Herzliche Grüße,
Martin Jendrischik, Gründer von Cleanthinking
Du hast leider keine Ahnung von modernen Elektroautos.
????
Was ich geschrieben habe STIMMT ! Auch wenn du es nicht wahrhaben willst.
Nach 8-10 Jahren ist JEDES E-Auto SCHROTT, weil der Akku schlapp macht.
Das IST so, weil es bei allen Lithium-Akkus so ist.
Ein Verbrenner fährt locker 20 Jahre, und verliert KEINE Leistung (oder nur 1-2%)
Das ist die WAHRHEIT !
schlapp machen, bedeutet, der Akku verliert mehr und mehr an Kapazität (die ohnehin knapp ist)
der RESTWERT fällt auf NULL, wer kauft sowas noch ?
Vielleicht können einige Zellen repariert werden, viellicht. Aber auch das kostet ein paar Tausend Euro.
Kein Problem für Reiche Leute, die können und sollen sich E_auto kaufen !
Aber nicht für „arme“ Familien, die wollen keine „Überraschungen“ nach 10 Jahren, die bleiben bei den Verbrennern.
Hallo Schagga,
die Behauptung ist schlicht falsch. Aber putzig, wie versucht wird, Elektroautos in Misskredit zu bringen. Ganz im Sinne der Öl-Lobbyisten.
Viele Grüße,
Martin von Cleanthinking