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Piëch Automotive gewinnt Matthias Müller, Jochen Rudat und Peter Thiel

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Schweizer Cleantech-Startup von Piëch Automotive will 2022 den Elektro-Sportwagen Mark Zero auf den Markt bringen.

Konkurrenz für Taycan, Lucid Air, Gumpert Nathalie oder Tesla Roadster: Das Schweizer Cleantech-Startup Piëch Automotive will im Jahr 2022 einen 200.000-Euro-Sportwagen auf den Markt bringen. Der Mark Zero soll rein elektrisch fahren. Bislang war ungewiss, ob genügend Investoren gefunden werden, um das Auto tatsächlich an den Start zu bringen: Mit mehreren hochkarätigen Personalien steigt die Wahrscheinlichkeit enorm.

Vor eineinhalb Jahren haben Anton Piëch und sein Co-Gründer Rea Stark den Elektro-Sportwagen vorgestellt. Dieser könnte Fahrzeugen wie dem künftigen Tesla Roadster, dem Lucid Air in seiner ersten Edition, Fisker’s Nathalie mit Methanol-Brennstoffzelle oder dem Porsche Taycan Konkurrenz machen.

Anton ‚Toni‘ Piëch ist einer der Söhne des 2019 verstorbenen VW-Patriarch Ferdinand Piëch. Gespickt mit dem in der Automobilbranche großen Namen, lockt der Unternehmensgründer immer mehr hochkarätige Figuren nach Zürich. Jüngster Coup: Der ehemalige Porsche-Chef und Volkswagen-Konzernboss Matthias Müller wird Aufsichtsratschef, wie heute die Welt am Sonntag und das Handelsblatt berichteten.

Ich war sofort begeistert von der Mission der beiden Gründer, denn sie ist überzeugender und visionärer als all die neuen Ansätze, die mir bei meiner Arbeit in der Automobilindustrie begegnet sind. Ich bin stolz darauf, an diesem Unternehmen beteiligt zu sein – es hat das Potenzial, ein neues Kapitel für die moderne Mobilität einzuläuten und die Zukunft des Automobils zu gestalten. Es ist ein Unterfangen, das meine volle Unterstützung erhalten wird.

Matthias Müller zu seiner Entscheidung

Unter Müller fiel damals bei Porsche die Entscheidung für die Entwicklung des Porsche Taycan – der Elektro-Sportwagen aus Zuffenhausen ist mittlerweile so erfolgreich, dass er die klassischen Verbrenner-Sportwagen im Ranking ausbootet. Jetzt will der 67-jährige Müller seine Autoerfahrung einbringen, um Piëch Automotive zum erfolgreichen Widersacher zu entwickeln.

Weltpremiere des Mark Zero auf dem Genfer Automobilsalon 2019.

Peter Thiel steigt bei Piëch Automotive ein

Doch das ist nur eine bemerkenswerte Personalie: Der Paypal-Gründer und Großinvestor Peter Thiel hat in Piëch Automotive investiert, berichten die Zeitungen. Insgesamt 500 Millionen Euro brauchen Toni Piëch und Rea Stark, um den Mark Zero an den Start zu bringen. Thiel ist offenbar einer von einer Reihe von Investoren, die einen niedrigen, dreistelligen Millionenbetrag investieren sollen.

Teurer Sportwagen mit Elektroantrieb: Mark Zero von Piech Automotive
Der blaue Sportwagen Mark Zero soll 500 Reichweite haben.

Daneben begleitet auch der ehemalige BMW-Ingenieur Klaus Schmidt die Entwicklung des Startups – er ist Technik-Chef. Mit Andreas Henke soll ein weiterer Hochkaräter dazukommen: Henke arbeitete fast zeit Jahrzehnte an der Seite von Müller bei Porsche. Er wird Co-CEO und Chief Marketing Officer.

Und auch der ehemalige Europachef von Tesla heuert bei den Schweizern an: Jochen Rudat wird Vertriebschef, soll Verkauf und Vertrieb rund um das Luxus-Elektroauto Mark Zero mit einer Reichweite von 500 Kilometern aufbauen.

Die Konstruktion des batterieelektrischen Sportwagens ist nach Unternehmensangaben abgeschlossen. Nun beginnt die Inbetriebnahme der ersten Prototypen. Dazu sollen wichtige Partner für die Fahrzeugentwicklung gewonnen werden. Darüber hinaus soll in Memmingen ein Piëch Engineering Campus entstehen.

Der Mark Zero soll auf Basis einer neuartigen Batterietechnologie von Desten besonders schnell laden können – Cleanthinking berichtete.

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