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Tesla’s erstes Solardach liefert erneuerbare Energie

Erste Tesla-Kunden in Kalifornien berichten über die Installation der Solar-Dachziegel von Tesla / Solardach mit Stromspeicher kostet zwischen 50.000 und 100.000 US-Dollar

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Es ist die erste Installation von Tesla’s Solardach, die nicht die Tesla-Manager Musk oder Straubel selbst erhalten, sondern eine echte Kundin. Die Bilder der Installation, die bei Twitter kursiert, zeigen: Das Solardach sieht wirklich exzellent aus. Es ist kein Unterschied zu sehen, zwischen „normalen“ Ziegeln und denen, in die Solarzellen integriert sind. Aber die Umrüstung auf Solar hat für die Kunden ihren Preis: Die Kunden zahlte nach Förderung etwas mehr als 50.000 US-Dollar für Dach und Stromspeicher.

Es ist ungefähr ein Jahr her als Tesla-CEO Elon Musk in einer beeindruckenden Keynote vor mit Solardach-Häusern sein neues Produkt vorstellte. Es ist das perfekte Zusammenspiel zwischen SolarCity, dem Cleantech-Unternehmen, das Tesla inzwischen übernommen hat und dem Energie-Zweig von Tesla mit Stromspeichern für Zuhause.

Was Sonnen, E3/DC oder Solarwatt in Deutschland schon länger mit klassischen Photovoltaikanlagen machen, beeindruckt die Amerikaner sehr: Via App ist zu sehen, wohin die elektrische, erneuerbare Energie vom eigenen Hausdach fließt. Entweder sie wird genutzt, um den Hausverbrauch zu decken, oder sie wird in der Powerwall oder den Powerwalls zwischengespeichert, oder, wenn kein Platz mehr ist und kein Bedarf mehr besteht, ins Netz eingespeist.

Die Twitter-Nutzerin Toblerone ist die erste Kundin, die ihre Installation via Twitter zur Schau stellt:

Bei Inverse berichtet Frau Tobler, wie ihr „Haus der Zukunft“ entstanden ist. Sie sei echt begeistert, ein Early Adopter zu sein, so Tobler.

„Ich hoffe, Tesla schafft es, den Prozess der Installation zu optimieren und den Preis vom Solardach für den Massenmarkt erschwinglich zu machen.“

Tobler hat ein Haus mit einem Metalldach, was den Aufbau klassischer Photovoltaikanlagen unmöglich macht. Daher war ihr klar, dass sie das komplette Dach erneuern müsse, um auf Solar umstellen zu können.

Trotz des Risikos einer so frühen Bestellung hat sie sich dazu durchgerungen. Die „Infinity Guarantee“ für 30 Jahre half dabei, Vertrauen zu fassen. Die Installation begann schließlich im Februar 2018, war aber durch mehrere verregnete Wochen etwas erschwert. Inzwischen läuft das System nach Angaben Toblers aber rund.

„Ich habe das Gefühl, wir leben in der Zukunft“, sagt sie.

Preis: Was kostet Elon Musks Solardach?

Vor einem versprach CEO Musk, es werde bald keinen Grund mehr geben, ein normales Dach zu bauen, weil ein Solardach günstiger sein werde. Ob das heute schon klappt, ist leider nicht ganz nachvollziehbar, da die Strompreise bei Frau Tobler unbekannt sind und der Preis für die Netzeinspeisung unklar. Vielleicht erfahren wir hierzu in den kommenden Tagen noch mehr.

Die Kundin aus San Jose, Kalifornien, hat ein Dach mit zirka 180 Quadratmeter Größe (2.000 Square Feet). Die Photovoltaikanlage im Sonnenstaat soll in der Spitze 9,85 Kilowatt produzieren können. Ihr Energieversorger ist Pacific Gas and Electric Company (PG&E).

Tesla empfiehlt 35 Prozent Solar-Ziegel

Generell gilt: Tesla empfiehlt den Kunden einen Mix aus Solar-Ziegeln (42 US-Dollar per square foot) und normalen Ziegeln, die identisch aussehen (11 US-Dollar per square foot). Bei typischen Kalkulationen geht Musk von 35 Prozent Solar aus – so entsteht ein Preis von 21,85 US-Dollar per square foot. Diese 10 US-Dollar hören Kosten muss die Solarinstallation also wieder einspielen, damit sich das Solardach von Tesla rechnet.

Elektroautos von Tesla hat die Kundin aber nicht: Die Familie besitzt zwei Hybrid-Fahrzeuge, die auch teilweise über die Solaranlage im sonnigen Kalifornien geladen werden sollen. Es bleibt spannend, mehr zu erfahren.

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