Öko-Test: Günstige eBikes sind ein Sicherheitsrisiko

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Wer von seinem neuen Pedelec länger etwas haben will, sollte mindestens 2.000 Euro ausgeben. Zu diesem Urteil kommt Öko-Test – für die aktuelle Ausgabe wurden E-Bikes und Pedelecs unter die Lupe genommen. Problem: Beim „Lebensdauer“-Härtetest gingen auf dem Rollenprüfstand bei einem günstigeren E-Bike Felgen und Speichen zu Bruch und bei einem anderen riss das Sitzrohr an.

E-Bike Test Ökotest

Foto: ÖKO-TEST/Monika Müller

Cleantech und E-Bike News / Denn die Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt, dass nur bei den teureren Produkten die Qualität stimmt. So gingen im „Lebensdauer“-Härtetest auf dem Rollenprüfstand bei einem günstigeren E-Bike Felgen und Speichen zu Bruch und bei einem anderen riss das Sitzrohr an. Vier Pedelecs im Test bremsen viel zu schwach. Zwei Räder zischten den Testern davon. Denn sie erhalten einen Schub, wenn der Fahrer beim Aufsteigen aufs Pedal oder die Tretkurbel an den Ständern kommt.

Im Reichweitentest zeigte sich, dass manche Räder schnell schlapp machen, während andere der Konkurrenz um viele Kilometer davonfahren. ÖKO-TEST rät Käufern von Pedelecs, sich nicht von den Reichweitenangaben der Hersteller blenden zu lassen. Sie sind teilweise frei erfunden, weil es keine einheitliche Testmethode gibt.

ÖKO-TEST kritisiert zudem die hohe Schadstoffbelastung in den Griffen und Sattelüberzügen. Sie bestehen oft zu einem großen Anteil aus Phthalat-Weichmachern, die in Babyartikeln und Spielzeug verboten sind. Darüber hinaus wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) nachgewiesen, die teilweise krebserzeugend sein können. In einigen Modellen fand das Labor auch noch hochgiftige zinnorganische Verbindungen.

Weitere Informationen gibt es unter www.oekotest.de.

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