Cleanthinking.de
Sauber in die Zukunft

Werbung

Solarleasing: Wie Enpal zum größten Energieunternehmen Europas werden will

0 413

Cleantech-Unternehmen bietet Hausbesitzern einfachen Zugang zu Photovoltaikstrom vom eigenen Dach – doch die Vision von Enpal-Gründer Mario Kohle geht deutlich über Solarleasing hinaus.

Solarleasing ist ein relativ junges Konzept, dass es Hausbesitzern ermöglicht, eine Photovoltaikanlage zu erhalten, ohne Anschaffungskosten tätigen zu müssen. Dienstleister wie das Berliner Cleantech-Unternehmen Enpal kümmern sich um die komplette Abwicklung inklusive Finanzierung: Installation, Wartung und Betrieb sowieso. Für den Hausbesitzer bedeutet das: Anstatt des lokalen Energieversorgers oder Ökostromanbieters erhält Enpal die monatliche Abschlagszahlung – und liefert dafür saubere Energie vom eigenen Hausdach.

Der Vorteil beim Solarleasing liegt auf der Hand: Obwohl viel Kapital im Umlauf ist, ist es für Hausbesitzer mitunter gar nicht so leicht, eine geeignete Finanzierung für eine Photovoltaikanlage zu erhalten. Insbesondere Selbstständige können hier oft nicht die gewünschten Sicherheiten bieten.

Dazu kommt oft der Unwille, sich mit dem Papierkram – also Anträgen, Registrierungen und Co. – auseinandersetzen zu müssen. Klar: Neben dem stressigen Alltag sind viele Hausbesitzer froh, sich nicht auch noch mit einem Portal der Bundesnetzagentur oder dem örtlichen Netzbetreiber auseinandersetzen zu müssen.

Bei Enpal zählt die Einfachheit: Hausbesitzer können sich online ein Angebot erstellen lassen und so unmittelbar erfahren, was eine Solarmiete auf dem Hausdach kosten wird. Und: Halten beide Partner 20 Jahre durch, geht die PV-Anlage im Anschluss für einen Euro an den Hausbesitzer über – und kann modernisiert werden oder bei der heutigen Qualität der Solarmodule noch zehn bis 15 Jahre weiter betrieben werden.

Enpal: 2017 gegründet, starke Partner an der Seite

Der Dienstleister Enpal ist erst 2017 gegründet worden. Bis Mitte 2020 hatte das Unternehmen schon mehr als 4.000 Mietkunden von einer Solaranlage auf dem eigenen Dach überzeugen können. Um das zu schaffen, braucht es vor allem eines: Vertrauen zwischen Unternehmen und Kunde.

Dieses Vertrauen schafft Enpal offenbar durch den seriösen Auftritt im Internet und verbindliche Zusagen, die auch so eingehalten werden, wie verabredet. Für das eigene Geschäftsmodell braucht das Unternehmen viel Kapital, denn die Vorleistungs-Investitionen rechnen sich durch die Mieteinnahmen erst langfristig.

Mit der Berliner Volksbank und anderen Refinanzierungspartnern hat Enpal starke Partner an der Seite, die sicherstellen, dass dem Unternehmen durch zu viele Kunden nicht irgendwann das Geld ausgeht. Am 16. Juli 2020 gab Enpal die Erweiterung der Zusammenarbeit mit der Berliner Volksbank bekannt: Das Bankhaus stellte weitere 20 Millionen Euro bereit, um damit die Energiewende voranzutreiben. 2019 hatte das Kreditinstitut erstmals fünf Millionen Euro beigetragen.

Für die Refinanzierung des PV-Anlagenportfolios hat der Solarleasing-Anbieter mit der ING und dem Sparkassen-Konsortium weitere Partner in der Hinterhand – bis Mitte Juli 2020 konnte so innerhalb von drei Jahren und fünf Refinanzierungstransaktionen mit führenden Banken 100 Millionen Euro akquiriert werden.

Welchen Impact hat Enpal für die Energiewende?

Der Klima-Impact von Cleantech-Unternehmen wie dem Solarleasing-Unternehmen Enpal oder dem Heizungs-Digitalisierer Thermondo ist als herausragend zu bezeichnen. Enpal sorgt dafür, dass mehr Menschen erneuerbare Energien für die Energieerzeugung nutzen und schafft damit die Basis für unzählige weitere Schritte, die notwendig sind, um den Kampf gegen die Klimakrise mit sauberen Technologien zu gewinnen.

„Wir wollen zum größten Energieunternehmen Europas werden.“

Mario Kohle, Gründer und Geschäftsführer der Enpal GmbH

Die Ziele von Enpal-Gründer Mario Kohle sind jedenfalls herausragend: Bis 2027 möchte das Unternehmen mehr als fünf Millionen Haushalte mit Ökostrom versorgen. Stand Juli 2020 arbeiten mehr als 200 Angestellte an der Vision. Dabei geht das Angebot über die Solaranlage hinaus: So sollen Ökostromtarife, Speicher und regenerative Wärmekonzepte hinzukommen und ganzheitlich zur Energieversorgung beitragen.

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.