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Faradion und CATL produzieren lithiumfreie E-Auto-Akkus

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Britisches Cleantech-Unternehmen Faradion kündigt Serienproduktion von Natrium-Ionen-Akkus an.

Die Umstellung einiger Autobauer wie Tesla von Lithium-Ionen-Akkus auf Lithium-Eisenphosphat schon knappe und teure Ressourcen. Nachteil der LFP-Batterien ist aber die deutlich geringere Energiedichte. Allerdings ist sie – nicht nur nach Ansicht von Tesla – immer noch gut genug, um alltagstaugliche Reichweiten zu ermöglichen. Jetzt kommen mit Faradion und CATL zwei Batteriehersteller mit einer neuen Variante: Natrium-Ionen-Akkus. Diese sollen vergleichbare Energiedichten haben, aber unempfindlicher gegen Kälte sein – und Lithium durch Natrium ersetzen.

Faradion sieht sich als Pionier für den Natrium-Ionen-Akku. Das Cleantech-Unternehmen hat die Energiedichte seiner Akku-Technologie so deutlich verbessert, dass der Produktionsstart kommerzieller Zellen kurz bevorsteht. Dabei kooperieren die Briten mit dem Akkubauer AMTE. Die Energiedichte soll bei 150 bis 160 Wattstunden pro Kilogramm liegen. Das entspricht etwa 90 Prozent der Energiedichte von LFP-Zellen. Die Ladezeit liegt bei ca. 15 Minuten.

Der Vorteil: Natrium ist eines der am häufigsten vorkommenden Elemente der Welt, und Natrium-Ionen-Batterien sind nicht nur nachhaltiger als Lithium, sondern auch kostengünstiger und sicherer. Insgesamt kommen die Zellen nun nach zehn Jahren Entwicklung ohne Lithium, Kobalt und Kupfer aus.

Die firmeneigene Technologie von Faradion bietet „hochmoderne, kosteneffiziente Lösungen für ein breites Spektrum von Anwendungen“, darunter Mobilität, Energiespeicherung, Notstromversorgung und Energie an abgelegenen Orten. Für Lagerung und Transport können die Natrium-Ionen-Akkus vollständig entladen werden, was die Sicherheit erhöht.

Die Lebensdauer soll für 1.000 Vollzyklen ausreichen, das ist eine geringere Zyklenfestigkeit als sie LFP-Akkus haben, aber vergleichbar mit Lithium-Ionen-Akkus. Werden sie bis zu 80 Prozent geladen, sind 3.000 Ladezyklen möglich.

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