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Straubel-Startup Redwood Materials beschleunigt Batterie-Recycling mit weiteren 700 Millionen US-Dollar

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Cleantech-Startup Redwood Materials aus Nevada gewinnt mit Ex-Tesla-Manager JB Straubel an der Spitze hochkarätige Investoren.

Für die boomende Elektroauto-Branche ist es essentiell, bei den Rohstoffen insbesondere für Batterien eine Kreislaufwirtschaft einzuführen. So haben etwa Volkswagen oder Tesla heute schon hohe Prozentsätze der notwendigen Rohstoffe wie Lithium aus Recycling eingeplant. Ein Cleantech-Unternehmen, das dabei behilflich sein will, ist Redwood Materials – gegründet vom ehemaligen Tesla-Manager JB Straubel. Jetzt hat Redwood Materials 700 Millionen Dollar Venture Capital eingesammelt – und will seine Aktivitäten beschleunigen.

Mittlerweile ist das Unternehmen, ansässig in Nevada, vier Jahre alt. Redwood Materials arbeitet daran, kritische Materialien wie Nickel, Kobalt oder Lithium zurückzugewinnen, zu veredeln, und damit die Kosten und den CO2-Fußabdruck der Elektroauto-Herstellung zu reduzieren. Was das von JB Straubel geführte Cleantech-Unternehmen macht, ist für die Autobranche essentiell: Schon 2025 könnte es nach aktuellen Berechnungen der Unternehmensberatung Roland Berger zu Knappheiten beim Lithium kommen.

Doch die Herausforderung sind groß. „Ein wichtiger Teil unserer Mission ist es, diese Materialien so schnell und effizient wie möglich in die Batterieversorgungskette zurückzubringen – das ist leichter gesagt als getan“, sagt der Co-Gründer und langjährige Manager von Tesla. Mittlerweile kooperiert Redwood unter anderem mit dem Batteriehersteller Panasonic, mit Envision AESC und Amazon. Neben Batterien soll auch Elektroschrott recycelt werden.

Mit der stattlichen Finanzierungsrunde, angeführt von T. Row Price, Baillie Gifford und Fidelity, zeigen hochkarätige Investoren, dass sie an die Technologie-Ansätze und das Management-Team um JB Straubel glaubt. Auf bis zu 3,7 Milliarden US-Dollar wird der aktuelle Firmenwert beziffert, insgesamt 800 Millionen Dollar Venture Capital wurden eingeworben.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass Recycling ein großer Hebel sein kann, um die Emissionsbilanz der Batterieherstellung zu verbessern“, so Straubel: „Wir sind fest entschlossen, den Recyclingprozess absolut nachhaltig zu gestalten.“

Mit der neuen Investition, will Redwood Materials das Geschäft „dramatisch erweitern“, sagt Straubel und „zum ersten Mal in den USA neue Batteriematerialien herstellen“. Konkret soll die Anlage in Carson City im US-Bundesstaat Nevada verdreifacht werden. Die Dimensionen sind groß: 550.000 Quadratmeter. Mehr als 500 neue Mitarbeiter sollen eingestellt werden.

Lesen Sie hier mehr zu Redwood Materials.

1 Kommentar
  1. […] Redwood Materials: JB Straubels Unternehmen recycelt Lithium-Ionen-Batterien, etwa aus Elektroautos. […]

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