Green Venture Summit – Liveblog
Zweite Runde der Startup-Pitches
a) Nikolaus Starzacher von Discovergy
Wir geben dem Endkunden Hinweise, wie er Elektrizität sparen kann. Was kostet es ihn und wie viel spart er in welchem Zeitraum? Bis zum Jahresende sucht Discovergy 5 Millionen Euro.
b) COGILUX – Joern Ihlenburg
Wir machen professionelle T8 Tube Replacements, damit klassische Lampen leicht ersetzt werden können.
c) Philipp Wagner, Windcube
Spezielle Windkraftanlagen für besondere Bedingungen.3D Windfarmen
Suchen 2,5 Millionen Euro für das weltweite Patent.
d) tiramizoo, the booking platform for local same-day couriers
tiramizoo will Business-Treibende mit dem perfekten Kurier für kleinere Fahrten vernetzen und zusammenbringen.
e) Fabian Schmidt, RWTH Aachen
Das Unternehmen will einen StreetScooter auf den Markt bringen
„Mit radikal vereinfachten Produktionsmethoden will Achim Kampker Elektrofahrzeuge günstiger auf die
Straße bringen als die mächtige Konzern-Konkurrenz.“
Handelsblatt 8 / 2010
Mal sehen, ob es funktionieren wird. Das Auto sieht noch etwas “underdesigned” aus.
Ingo Schoenberg, CEO of Power Plus Communications, Smart Grid, Smart Metering & Energy Efficiency
Es gibt noch Business Model alleine für Metering – man braucht eine Struktur – Er erwartet ein großes Business, aber auch einen harten Wettbewerb.
Emerald Ventures, Dr. Helge Daebel – Water VC Perspectives
Gab einige Einblicke, was “hot” ist im Bereich Wasser
Holger Behrens, CFO, präsentiert Geohumus
Wir wollen die Landwirtschaft revolutionieren.
Susanne Klatten hat über Skion in Geohumus investiert, fast 29 Prozent Anteile übernommen.
Wir haben genug Kapital, um das Wachstum zu beschleunigen für unseren Business Case. “Still the battle is not over”.
Alles. was Wasser benötigt – Geohumus kann den Unterschied machen.
Beispielsweise möchte Geohumus Niederlassungen in den USA eröffnen mit Experten, die ihren Markt exakt kennen.
Wird Geohumus das Apple der Landwirtschaft?
Bisherige Kunden zB: Landesgartenschauen, Bionade, das deutsche Kanzleramt…
Tesla on Stage
Wir haben bisher kein Geld für Werbung ausgegeben, wir nutzen die Social Networks, um unsere Marke zu kommunizieren.
Elektroautos wie der Tesla funktionieren nicht nur in Kalifornieren, sondern auch im Schnee in Wien…
Service-Center für Elektroafahrzeuge sehen ganz anders aus als für herkömmliche Fahrzeuge.
Startup-Vorstellungsrunde die 1.
a) Sustain: Enterprise Sustainability Manager (Software) vorgestellt von Dr. Manfred Heil
Sustainability Facts – the next competitive battleground
Enterprise Sustainability Management: Sustainability Suite/ Sustainability Community or Channel
Business Opportunity: Big market: 2 Billion market in 2015
Customers: Large Enterprises today, Public sector in the future
-> We agreed a partnership with WEGREEN
b) WEGREEN, Maurice Stanszus
Arbeitet zusammen mit Barcoo
The Dialogue Company between CSR and strategic consumers
Wollen den Unternehmen helfen, ihre Reports dynamisch zu gestalten!
Zum Beispiel durch Integration von Feedback-Möglichkeiten
c) Holger Giebel, TimberTower
Wind-Tower aus Holz
2,5 Millionen Funding in der ersten Runde
Höher als Stahltower, können 20 Prozent günstiger sein als Stahltower!
bis 160 Meter und mehr
Vensys Energie Ag erster Kunde von TimberTower
50 bis 100 Towers sollen 2012 produziert werden.
Anschließend 500 Towers bis 2014 Serienfertigung (Umsatz: 250 Millionen Euro)
d) Gerald Vollhals, Govecs
“The Future belongs to Electro-Mobility”
Wir müssen die Strategie für Mobiltität überdenken
Fun, Sustainability -> nicht “nur” Mobility
Zwei Produktlinien: 2 Modelle in der S-Linie;
Govecs sieht sich im Quality-Sektor
Private Investoren haben bereits mehr als 2,7 Millionen Euro investiert.
e) e-moove, Hans Harjung
Aufbau von Urban Hotspots als Charging Stations – Community kann kostenlos nutzen
Sponsoren können Werbung auf den Stationen platzieren
Win-Win-Situation, in den ersten zwölf Monaten wird der Break Even bereits erreicht.
Cash-Flow positiv in 2013
f) Prof. Dr. Stefan Rill, Phytolutions -> Algen-Technologie
Mikro-Algen aus dem Ozean werden zu Biomasse verarbeidet -> letztlich entsteht daraus Biofuel
13 Tonnen Biomasse lieferte Phytolutions beispielsweise im November 2009 zur Volkswagen AG
Mehrere Projekte laufen bereits – u.a. eine Anlage in Niederaussem
8. Vortag: Rolf Schumann, Better Place
Electric Mobility: Better Place ist ein bißchen “different” – “Ihr seid komplett verrückt, das wird niemals funktionieren” – war die erste Reaktion auf die Batteriwechselstationen vor einigen Jahren
Unsere Lösung gibt den Menschen “The free ride”Win-Win
Die heutigen Stromnetze sind nicht in der Lage, Elektroautos zu integrieren.
People wollen keine Autos, sie wollen Mobility
“Better Place will offer subscription packages to EV drivers for charging and other services”
“The only thing I can tell you: it works!”
6. Vortrag: Dr. Joerg Fabri, Droege & Company – Wind Power Renewable No. 1
Langfristig kann das Erdgas durch Biogas ersetzt werden.
Windenergie ist immer noch in der Lernkurve, wir erreichen ein sehr professionelles Level. Langfristig wird es Unternehmen geben, die gutes Geld verdienen, aber auch andere…
EUWIND Beispiel: Design der Rotoren sorgt für bessere Effizienz und weniger Lärm, dazu geringere Wartungskosten beispielsweise. Gibt noch weitere Möglichkeiten in Forschung & Entwicklung.
5. Vortrag: Hans Josef Fell, Bündnis 90/Grüne -> Energy Policy for the 100% Renewable Future
Die Wahl gestern war ein guter Tag für die Sonne. Die Woche davor war eine schwarze Woche, wegen des Beschlusses, die Solarförderung zu kürzen.
Was hat das EEG so erfolgreich gemacht? (Runterzuladen von der Homepage von Fell)
- attractive feed-in tariff
- privilieged grid access
- Feed-in cost distributed via electricity price
- No cap on total amount og generated RE power
- Guaranteed feed-in period
Neue Technologien sind möglich und nötig: Hydrothermale Karbonisierung beispielsweise.
Climate protection policies are very important!
Wir können Disaster wie das Öl-Disaster vor der amerikanischen Küste verhindern. Was wollen wir mehr?
4. Vortrag; Dieter Ammer, Conergy AG -> Solar Growth Story
The beginning of a better world – der Weg zum profitablen Konzern
Technologie verändert sich in ganzen kurzen Zyklen
Qualität wird immer wichtiger im Solarbusiness.
Umbau von Conergy ist auf einem guten Weg.
Begann im Jahr 2007 – Konzentration auf die Marke Conergy als ganz wichtige Veränderung, außerdem Neudefinition der Kanäle nach Ländern.
“Fully integrated (Becoming an integrated PV System Supplier)” wollen wir werden, um Mehrwerte zu schaffen – nur dann passen die Einzelteile perfekt zusammen und erhöhen die Effizienz!
3. Vortrag: Dr. Hermann Scheer, How to reach Energy Autonomy
“I am in the renewable energy policy, not in the business”
Scheer zückt sein Handy, vermisst generell einen Punkt: Warum gibt es kein Handy mit einem PV-Modul auf der Rückseite? Nokia hatte bereits ein solches Angebot, hat es aber gecancelt, wird nicht mehr produziert.
Eines von 100 Beispielen für Energy Autonomy: Meint aber deutlich mehr.Soll ein Keyword für den kommenden Wandel sein, weg von Atomenergie.
Plädoyer für dezentrale Energieversorgung, weil der Energiekonsum immer dezentral sein wird.
Dr. Scheer muss danach leider direkt weg. Sehr schade!
2. Vortrag: Green Management, Corporate Social Responsibility
Michael Bueltmann, Managing Director (Public & Legal Affaires), Nokia Germany
“Grün sein soll kein Ausdruck eines Trends sein, sondern ein strategischer Aspekt bei Nikia!”
Key principles bei Nokia:
- Applying the highest standards
- Environmental thinking as a source of innovation
- Life cycle thinking across portfolio
- Green services for sustainable lifestyle (learning solutions, payment making)
1. Vortrag Yougman von der Cleantech Group kann leider nicht teilnehmen. Jan Michael Hess vertritt ihn mit seiner Präsentation. Erklärt u.a., was Cleantech bedeutet und welche Felder damit abgedeckt werden.
=> All slides will be upload on the Green Venture Summit Page: www.greenvsummit.de
Hier bloggt Martin Jendrischik ab ca. 10 Uhr live vom Green Venture Summit in Berlin.
