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Einride setzt beim autonomen Fahren auf NVIDIA-Technologie

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Onride-Technologie von NVIDIA bietet 200 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde.

Das schwedische Cleantech-Unternehmen Einride setzt bei der nächsten Generation seines autonomen Transporters T-Pod auf die Hardware-Lösungen von NVIDIA. Konkret soll die Computing-Plattform Orin den unbemannten Hochgeschwindigkeitsbetrieb sicher bewältigen helfen. Wie wichtig solche Transporter für die Erreichung der Klimaziele sind, zeigt das Monatsergebnis des Milchherstellers Oatly: Auf den Strecken mit dem Einride-Fahrzeug wurde der ökologische Fußabdruck um 87 Prozent reduziert.

Der Einride Pod ist das erste Elektrofahrzeug seiner Art, das einen komplett unbemannten und zu 100 Prozent elektrischen Schwerlasttransport ermöglicht und damit den Transport nachhaltig und kostengünstig revolutioniert. Der Pod der nächsten Generation hebt die AET-Funktionalität auf die nächste Stufe, vom Betrieb in eingezäunten Bereichen (AET 1) bis hin zu Autobahnen (AET 4), und deckt damit einen beträchtlichen Teil des weltweiten Transportbedarfs ab.

Am 1. Oktober 2020 begann Oatly mit dem Einsatz von Elektro-LKWs von Einride auf seinen Lieferrouten von jedem seiner schwedischen Produktionsstandorte. Bislang sind die Lkw über 8.600 elektrische Kilometer gefahren und haben dadurch im Vergleich zu Diesel über 10.500 Kilogramm CO2 eingespart. Ein bedeutsamer Fortschritt für autonomes Fahren.

„Sicherheit und Funktionalität beim autonomen Fahren werden auf zwei Arten erreicht: Diversität und Redundanz. Um die Vielfalt in einer Vielzahl von Betriebsszenarien zu erfassen und zu berücksichtigen, und um die Redundanz zu entwickeln, die zur Verbesserung der Funktionalität notwendig ist, brauchen wir die fortschrittlichsten Prozessoren, und hier kommt NVIDIA Orin ins Spiel“, sagt Pär Degerman, CTO von Einride.

Ermöglicht wird diese Fähigkeit durch die NVIDIA DRIVE AGX Plattform und ihren Orin SoC (System-on-a-Chip), der aus 17 Milliarden Transistoren mit NVIDIAs GPU-Architektur der nächsten Generation, Arm Hercules-AE CPU-Kernen, neuen Deep-Learning-Beschleunigern und anderen AV-Prozessoren besteht. Ein einziger Orin-SoC bietet mehr als 200 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde (TOPS) und damit fast die 7-fache Leistung und eine dreifach höhere Energieeffizienz als NVIDIAs vorherige SoC-Generation.

„Die Pods der nächsten Generation von Einride werden Skalierbarkeit und autonome Funktionalität erreichen, indem sie hochleistungsfähiges, energieeffizientes NVIDIA-Computing im Fahrzeug nutzen“, sagt Danny Shapiro, Senior Director of Automotive bei NVIDIA. „Unser Orin-SoC kommt aus dem Rechenzentrum und liefert die massive Rechenleistung, die Einride benötigt, um Transportlösungen auf den Markt zu bringen, die die Produktivität und Auslastung sicher steigern können.“

Damit liefert Orin die Fähigkeit, die softwaredefinierten kommerziellen AET-Lösungen der Stufen 3 und 4 von Einride zu unterstützen, die auf Nebenstraßen (AET 3 – Rural) und Autobahnen (AET 4 – Highway) arbeiten.

„Hochmoderne Lösungen für den Güterverkehr erfordern die besten Fähigkeiten. Die KI-Technologie von NVIDIA hat unsere bisherige Entwicklung maßgeblich unterstützt. Wir freuen uns darauf, gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen, um unsere Funktionalität und die Verfügbarkeit des Pods der nächsten Generation weltweit zu skalieren“, sagt Robert Falck, CEO und Gründer von Einride.

Lesen Sie auch: Einride erhält vor Premiere weitere 8,5 Millionen Euro von Investoren

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