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Aktie springt: Tesla ab 21. Dezember im S&P 500

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Dieser Beitrag zeigt die Kursentwicklung der Tesla-Aktie, und informiert über relevante Nachrichten rund um das Technologieunternehmen.

Die Tesla-Aktie ist ein Phänomen. Vor zehn Jahren, im Juni 2010 startete der Auto-, IT- und Energiekonzern aus Kalifornien am Aktienmarkt. Seitdem, Stand 1. Juli 2020, ist der Börsenwert der Anteilsscheine sagenhaft gestiegen. Aber die Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende: Dieser Beitrag beleuchtet im Zeitverlauf, wie sich die Marktkapitalisierung des kalifornischen Technologieunternehmens im Zeitverlauf verändert. Mit vielen Ticker-Nachrichten, die den Kurs beeinflussen.

Überblick über die wichtigen Nachrichten aus dem Hause Tesla, die den Aktienkurs und den Börsenwert des Cleantech-Unternehmens antreiben:

Aktie spring: Tesla ab 21. Dezember im S&P 500

Der Index-Betreiber S&P Dow Jones Indices hat heute Nacht deutscher Zeit (23 Uhr) die Aufnahme der Tesla-Aktie in den S&P 500 bekanntgegeben. Demnach beginnt der Handel in der kommenden Woche. Ab 21. Dezember ist das Papier dann offizieller Bestandteil des Indexes, der die 500 größten Unternehmen der USA abdeckt.

Die Tesla-Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kurssprung von rund 13 Prozent auf die längere Zeit erwartete Nachricht. Im vorbörslichen Handel von Lang & Schwarz legte die Aktie bis 7:45 Uhr um etwas mehr als acht Prozent zu. Entscheidend wird sein, wie die Aktie im realen Handel ab 8 Uhr bzw. 15:30 Uhr (New York) abschneiden wird.

Diese Nachricht könnte die Aktie aus dem Seitwärts-Trend der vergangenen Wochen befreien und rasch auf neue Allzeithochs bringen. Denn Fonds, die den wichtigen Index abdecken, müssen sich nun innerhalb der kommenden zwei Monate mit Tesla-Aktien versorgen. Das dürfte für die Stabilität der Aktie ein wichtiges Signal sein.

Alt-Aktionäre haben ein Interesse daran, den Kurs mindestens bis zum 13. Dezember in die Höhe zu treiben – und ihre Anteilsscheine möglichst teuer an die Fonds verkaufen zu können. Hier bahnt sich also eine freudige Weihnachts-Überraschung für all jene an, die die Aktie im Portfolio haben.

Allerdings, um es klar zu sagen: Die Aufnahme in den S&P 500 kann der Aktie einen Schub verleihen, der aber etwa einen Monat nach Aufnahme, also Mitte Januar, wieder vorbei sein kann, sollte Tesla beispielsweise das Jahresziel von 500.000 verkauften Teslas verfehlen oder das aufstrebende Solargeschäft schwächeln.

Eine der entscheidenden Voraussetzungen, um in den S&P 500 aufgenommen zu werden, ist Profitabilität: Tesla hat, wie berichtet, in fünf Quartalen in Folge Gewinne erzielt, und da dabei die Erwartungen von Analysten immer wieder übertroffen.

Tesla übertrifft Erwartungen, Aktie reagiert aber verhalten

Update 21.10.2020: Tesla hat seine Quartalszahlen für das dritte Quartal 2020 vorgelegt – und im fünften Quartal in Folge einen Gewinn ausgewiesen. Dabei übertraf der Autobauer die hohen Analysten-Erwartungen. Im dritten Quartal 2020 lag der Gewinn je Aktie bei 0,76 Dollar – die Erwartungen lagen bei 0,56 Dollar. Der Umsatz stieg überraschend stark auf 8,77 Milliarden Dollar – 8,26 Milliarden Dollar waren erwartet worden.

Die Tesla-Aktie legte zunächst nach Bekanntgabe der Zahlen um ca. vier Prozent zu, gab die Gewinne bis 22:30 deutscher Zeit, also innerhalb von 30 Minuten, wieder fast vollständig ab. Derzeit (22:37 Uhr) liegt der Aktienkurs bei 430 US-Dollar.

Womöglich trägt ein Fakt zur Zurückhaltung der Börse maßgeblich bei: Tesla erwirtschaftete einen Gewinn von 331 Millionen Dollar. Die Einnahmen aus dem Verkauf von CO2-Zertifikaten lagen aber darüber, bei 397 Millionen US-Dollar. Hieraus eine negative Bewertung eines höchst wachstumsintensiven Unternehmens abzuleiten, ist Jammern auf allerhöchstem Niveau.  

Quartalszahlen Q3 2020: Wie reagiert die Aktie?

Update 21.10.2020: Heute Nacht (21. auf 22.10.2020) deutscher Zeit präsentiert Tesla die Quartalszahlen für das dritte Quartal 2020. Die Rekord-Auslieferungen und weitreichenden Expansionspläne haben die Erwartungen in die Höhe geschraubt. Es herrscht am Aktienmarkt einerseits leichte Panik, weil sich die Corona-Krise wieder verschärft. Andererseits liegt die Tesla-Aktie heute während des Börsentages trotzdem leicht im Plus.

Die Frage bei den Quartalszahlen Q3, die Tesla heute Nacht vorlegen wird, wird sein: Haben die hohen Auslieferungen auch die Umsätze und den Gewinn in die Höhe springen lassen – oder fressen die Investitionen, derzeit baut das Technologieunternehmen auf drei Kontinenten Fabriken neu oder erweitert diese, diesen Gewinn quasi auf.

Traditionell werden die Quartalszahlen um 22:30, also kurz nach Börsenschluss vorgelegt und dann in einem Earnings-Call besprochen. Wir werden diesen Beitrag updaten, sobald die Zahlen vorliegen!

Auf Talfahrt trotz Batterie-Revolution: Tesla-Aktie

Tesla hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch den lange erwarteten Battery Day abgehalten. Die Aktie konnte davon indes nicht profitieren: Vorbörslich verloren die Papiere 5,6 Prozent und notierten um 22 Uhr bei 424 Dollar. Nachbörslich – also mit Beginn des Battery Day – ging es trotz der überzeugenden Präsentation noch weiter runter. Mit einem weiteren Minus von 29,03 Punkten schloss die Aktie bei 395 US-Dollar.

Tesla hatte beim Battery Day einen sehr konkreten Pfad vorgestellt, wie das Unternehmen die Terawatt-Skala bei der Batterieproduktion, die es als entscheidendes Bottleneck ausgemacht hat, erreichen will. Hierzu wurde die künftig Inhouse produzierte 4680er-Zelle vorgestellt. Womöglich gefiel den Börsianern nicht, dass Tesla dieses Mal kein fertiges Produkt zeigen konnte, sondern nur Worte und Videos der Pilotlinie zeigte.

Natürlich ist die Realisierung all der angekündigten Verbesserungen mit mindestens 12 und maximal 36 Monaten noch relativ weit weg – trotzdem zeigt es ganz klar den Pfad auf, wie etwa aus der linearen Kostenkurve (Dollar pro Kilowattstunde) tatsächlich ausgebrochen werden kann. der morgige Tag wird zeigen, ob die Analysten nach Lektüre vieler Medienartikel von Fachpublikationen ihre Einschätzung korrigieren werden.

Neue Rallye vor dem Battery Day

Die Tesla-Aktie erlebte einen August wie aus dem Lehrbuch: Die Anteilsscheine stiegen von 250 Euro auf beinahe 450 Euro Ende des Monats. Dazwischen lag der Aktiensplit im Verhältnis 1:5. Anfang September führte dann die Nachricht, dass Tesla (zunächst) nicht in den S&P 500 aufgenommen wird, gepaart mit einem allgemeinen Rücksetzer der so rasant gestiegenen Tech-Aktien zu einem Rücksetzer auf unter 300 Euro.

Doch Elon Musk und dem Unternehmen gelang es, schnell wieder Optimismus hineinzutragen: Unter anderem mit seinem Deutschland-Besuch, bei dem Musk andeutete, dass das Tesla Model Y dort vollkommen anders produziert werden soll als in den USA und Shanghai. Dazu wurde die erste Giga Press in den USA in Betrieb genommen.

Und: Musk zwitscherte, beim Battery Day am 22. September würden „viele aufregende Dinge“ vorgestellt. Eine allgemeine Vorschau zum wichtigen Ereignis gibt es hier. Zu erwarten ist unter anderem, dass Tesla zeigen wird, wie es gelingen soll, Batterien im Terawatt-Maßstab herzustellen. Dazu würde mit den heutigen Maschinen von Panasonic in Fremont schlicht der Platz nicht ausreichen. Tesla könnte durch viele Verbesserungen jedoch einen Vervierfachung der Produktionsgeschwindigkeit neuer Zellen gelungen sein.

Wer ganz tief einsteigen möchte in das Thema Zellen, Batterien und Tesla-Vorhersagen rund um den Battery Day sollte sich Zeit für dieses Video nehmen:

Als Resultat all dieser Entwicklungen, verbunden mit dem Optimismus, Tesla werde sein Jahresziel von 500.000 Fahrzeugen trotz Corona-Pause erreichen, führt nun zur nächsten Rallye der Tesla-Aktie, die womöglich noch eine Woche bis zum Battery Day anhalten dürfte. Innerhalb einer Woche stieg der Kurs in Frankfurt von 280 auf 380 Euro. Die Faszination für das Wirken dieses Cleantech-Unternehmens geht weiter.

Tesla-Aktie erstmals bei 2.000 US-Dollar

Am heutigen 20. August 2020 gab es einen historischen Moment: Nach einem satten Tagesplus von sechs Prozent und einer atemberaubenden Wochen-Rallye kostete eine Tesla-Aktie um 19:04 deutscher Zeit erstmals kurzzeitig mehr als 2.000 US-Dollar. Die Rallye der Aktie begann mit der Ankündigung des Aktien-Splits vor einer Woche.

Viele Faktoren führen zur aktuellen Rallye der Tesla-Aktie auf mehr als 2.000 Dollar.
Kurzer, historischer Moment: Tesla-Aktie bei mehr als 2.000 US-Dollar.

Es zeigt sich: Elon Musks Worte sollte man auf die Goldwaage legen. Vor Wochen sagte er, der Preis für eine Tesla-Aktie sei zu hoch. Wenig später folgte die Ankündigung des Aktiensplits. Vor wenigen Tagen sagte Elon Musk, seine Elektroautos seien nicht für jedermann erschwinglich – seit Tagen wird über Möglichkeiten berichtet, wie Tesla seine Kosten und damit die Preise für die Autos reduzieren kann.

Ein Mechanismus sind die berühmten Economies of Scale bei der Batterieproduktion als teuerstem Baustein eines Elektroautos. Die Erwartung ist, dass Tesla am 22. September beim Battery Day erklärt, wie das Unternehmen seine Produktionskapazität vervielfachen will, ohne zusätzliche große Flächen zu benötigen.

Und: Der Autobauer will die Kosten massiv senken, in dem statt 70 Bauteilen perspektivisch nur noch ein Bauteil für die Karosserie benötigt wird. Dazu wird gerade eine gigantische „Giga Press“ in Fremont installiert.

Tesla splittet die Aktie im Verhältnis 5:1

Der Autobauer hat heute Nacht bekanntgegeben, dass die Aktie zum 21. bzw. 28. August im Verhältnis 5:1 (5-zu-1-Split) gesplittet wird. Das heißt: Jeder Aktionär, der am 21. August Tesla-Aktien hält, bekommt pro Anteilsschein vier zusätzliche Aktien als „Dividende“. Diese Aktien werden am 28. August ausgeschüttet nach Schluss der Börse. Am 31. August schließlich folgt die Korrektur des Aktienkurses auf „split-bereinigter Basis“. Der Wert wird dann bei einem Fünftel des dann relevanten Schlusskurses liegen.

Hintergrund der Entscheidung: Tesla gibt traditionell Aktien an seine Mitarbeiter aus, auch an die, die weniger verdienen als beispielsweise ein Ingenieur. Bei einem Aktienkurs von 1.300 US-Dollar oder mehr, ist das aber schwierig realisierbar. Daher soll der Split durchgeführt werden. Und: Sicherlich steckt auch Psychologie darin: Eine Aktie im Wert von 1300 Dollar ist leichter „gefühlt“ als überbewertet zu klassifizieren, als ein Anteilsschein bei 250 Dollar. Rational kommt es aber natürlich auf andere Kriterien an.

Was bedeutet der 5-zu-1-Split für Aktionäre?

Für Aktionäre hat der 5-zu-1-Split keine nennenswerten Auswirkungen – mal davon abgesehen, dass der Aktienkurs nachbörslich um sechs Prozent in die Höhe sprang. Der deutsche Schlusskurs bei Tradegate lag zuletzt bei 1.169,40 Euro – der Kurs bewegt sich seit einer Weile tendenziell eher seitwärts mit einem leichten Trend nach unten. Womöglich wird dieser Trend nun wieder durchbrochen. TheStreet hat recherchiert, dass die Aufnahme der Aktie in den S&P 500 in den kommenden drei Wochen erfolgen könnte.

Shareholder-Meeting am 22. September 2020

Während der Aktienkurs zum Wochenabschluss einen weiteren Rekordwert erreichte, und erstmals die Marke von 1.500 US-Dollar durchbrach, steht nun das wichtige Datum für die Shareholder-Versammlung fest: Das Event findet am 22. September in Fremont in Kalifornien statt. Durch die Corona-Pandemie war das Ereignis immer wieder verschoben worden.

Und: Die Erwartungen an den Tag sind hoch: Auch der Tesla Battery Day findet an besagtem Datum statt – mit optionaler Führung durch eine neue Pilotfertigung für Batteriezellen. In der Zwischenzeit hat Elon Musk verraten, dass die Fertigung in der Gigafactory 4 in Grünheide eine Revolution sein werde – es wird davon ausgegangen, dass Tesla dann für das Model Y viel weniger Bauteile braucht, um die Karosserie herzustellen.

Tesla-Aktie schließt auf Rekordniveau

Nach dem Unabhängigkeitstag in den USA, am vergangenen Freitag war die Börse dort dicht, hat die Tesla-Aktie weiter dynamisch zugelegt. Wahrscheinlich nicht deshalb, weil Elon Musk am Wochenende Short Shorts ins Sortiment des Tesla Online Stores aufnahm – sondern aus der Erwartung heraus, dass der Aufstieg in den S&P 500 Index gelingen wird.

Der Kurs im Tradegate-Handel schloss um 22 Uhr bei 1.210,80 Euro. Das war ein Plus von 12,36 Prozent. In den USA stoppte die Rallye bei der Schlussglocke bei 1.371,00 Punkten. Nachbörslich liegt die Aktie 10 Minuten nach Börsenschluss bereits weitere 10 Dollar im Plus. Die Marktkapitalisierung stieg auf mehr als 254 Milliarden US-Dollar.

Auslieferungszahlen übertreffen Wallstreet-Erwartungen

Tesla hat die Auslieferungszahlen für das 2. Quartal überraschend vorbörslich veröffentlicht. Demnach gelang es, die Erwartungen der Wallstreet deutlich zu übertreffen. Ob auch der Sprung in die Gewinnzone geglückt ist, wird in einigen Wochen mit den Quartalszahlen bekannt gegeben.

  • Produktion 2. Quartal: 82.272 Elektroautos
  • Auslieferungen 2. Quartal: 90.650 Elektrofahrzeuge

Die Auslieferungen liegen am oberen Ende der Analystenerwartungen. Im Schnitt war aber von lediglich 72.000 Auslieferungen ausgegangen worden. Nach eigener Aussage hat Tesla seine wichtigste Fabrik in Fremont wieder auf das Level gebracht, das vor der Corona-Zeit erreicht worden war.

An den Aktienmärkten kommen die Zahlen sehr gut an. Die Tesla-Aktie liegt mehr als 8,50 Prozent im Plus – erst gestern war in Frankfurt die Schallmauer von 1.000 Euro pro Aktie durchbrochen worden. Stand 14:15 Uhr liegt der Kurs bei 1.078,80 Euro.

Tesla-Aktie kostet erstmals mehr als 1.000 Euro

Während die Aktie in den USA schon länger mehr als 1.000 Dollar kostet, ist heute, gegen 16:35 Uhr erstmals der Sprung über die Marke von 1.000 Euro erfolgt. Aktuell liegt das Papier in Frankfurt am Main mit mehr als 4 Prozent im Plus. Grund ist weiterhin die Fantasie durch die zu erwartenden Zahlen des 2. Quartals. Es bleibt spannend…

Laut Bloomberg ist Tesla nun offiziell der wertvollste Autobauer des Planeten. Entgegen der Zahlen der Marktkaptialisierung bei Yahoo, lautet das Verhältnis nun 207 Milliarden Dollar (Tesla) zu 202 Milliarden Dollar (Toyota). Bei Yahoo Finance wird die Marktkapitalisierung von Toyota mit 172 Milliarden beziffert. Es ist nicht klar, woher der Unterschied kommt. Klar ist nur: Niemand im Autosektor ist wertvoller als die kalifornische Rakete.

Zahlen-Fantasie treibt Aktie zum Rekord (1. Juli 2020)

Am gestrigen Dienstag hat die Tesla-Aktie ein neues Allzeithoch erreicht. Mit 1.79,81 US-Dollar notierten die Anteilsscheine erstmals deutlich über der wichtigen 1.000-Dollar-Marke. Die Marktkapitalisierung wuchs auf 200 Milliarden US-Dollar – Toyota, der zweitgrößte Autobauer der Welt nach Tesla liegt bei 174 Milliarden US-Dollar.

Konkret stieg die Aktie um 6,98 Prozent und nahm den Kursschwung vom Montag mit. Zu Wochenbeginn lag der Kurs noch bei 956,91 US-Dollar. Der Grund für den Aufwärtstrend nach wochenlanger Seitwärts-Bewegung: Eine auf dem Elektroauto-Portal Electrek geleakte E-Mail von Tesla-CEO Elon Musk lässt es möglich erscheinen, dass Tesla auch im stark von der Corona-Pandemie geprägten zweiten Quartal die Gewinnschwelle erreicht haben könnte.

Grund für den Optimismus: Die Geschäfte von Tesla in China laufen gut, es ist in den Prognosen von bis zu 30.000 ausgelieferten Fahrzeugen die Rede. Das führt zu einer besonders optimistischen Einschätzung, wonach Tesla trotz Corona-Pandemie 90.000 bis 100.000 Elektroautos ausgeliefert haben könnte. Andere Vorhersagen gehen eher von 70.000 bis 80.000 Fahrzeugen aus.

Laut Electrek schrieb Elon Musk an die Belegschaft: Breaking even is looking super tight. Really makes a difference for every car you build and deliver. Please go all out to ensure victory! (Die Gewinnschwelle zu erreichen, sieht super eng aus. Das macht wirklich einen Unterschied für jedes Auto, das Sie bauen und ausliefern. Bitte setzen Sie alles daran, den Sieg zu sichern!).

Mit „Sieg“ könnte Elon Musk aber auch etwas Anderes gemeint haben. Laut Bloomberg könnte dieser Sieg auch darin bestehen, in den weltweit relevanten Börsen-Index S&P 500 aufgenommen zu werden. Erreicht Tesla einen Quartalsgewinn, wären alle Kriterien hierfür erfüllt. Die Folge ist, dass viele Fonds und Analysehäuser einem S&P 500-Wert besondere Beachtung schenken müssen.

Ein Gewinn im schwierigen zweiten Quartal wäre zumindest ein bemerkenswerter Erfolg für Tesla. Denn Analysten erwarteten am Montag im Durchschnitt stattdessen einen GAAP-Verlust von fast 2 Dollar pro Tesla-Aktie bei nur 60.000-70.000 ausgelieferten Elektroautos von April bis Juni. Der von Musk erwähnte „Sieg“ aber könnte laut der Nachrichten-Agentur Bloomberg darin bestehen, dass Tesla in den weltweit bedeutenden Börsen-Index S&P 500 aufgenommen wird, weil mit einem weiteren Quartalsgewinn die Kriterien dafür erfüllt seien.

Die Zahlen zum 2. Quartal 2020 veröffentlicht Tesla gewöhnlich am 2. oder 3. des Folgemonats. D.h. die Quartalszahlen, die deutlichen Einfluss auf die Tesla-Aktie haben dürften, werden am Donnerstag dieser Woche nach Börsenschluss erwartet, also ca. 22:15 Uhr deutscher Sommerzeit.

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Neben der Tesla-Aktie und jenseits des kalifornischen Elektroauto-Pioniers gibt es weitere Nachrichten aus der Welt der elektrifizierten Mobilität auf vier Rädern. Lesen Sie hier weitere News aus der Welt der Elektroautos.

Hinweis zum Autor und zu diesem Beitrag

Der Autor dieses Beitrages ist als Kleinaktionär tätig und hält Aktien von Tesla. Dieser Beitrag über die Tesla-Aktie ist rein informativ zu verstehen, es handelt sich um keine Kauf- oder Verkauf-Beratung zu dieser oder irgendeiner sonstigen Aktie. Der Artikel entwickelt sich kontinuierlich im Sinne eines Tickers weiter und wird fortlaufend ergänzt. Die neuesten Beiträge sind jeweils ganz oben zu finden.

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1 Kommentar
  1. […] sind die Produktions- und Auslieferungszahlen für das Ende Juni abgelaufene Corona-Quartal. Tesla überraschte die Analysten mit 82.272 produzierten Fahrzeugen und 90.650 Auslieferungen. Aufgrund dieser Zahlen ist ein Gewinn […]

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